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Textersetzung - „Begleitbuch Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau zur gleichnamigen Landesausstellung 1987“ durch „[[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocke…
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Im Jahr [[1599]] verlegte er die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎
 
Im Jahr [[1599]] verlegte er die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎
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[[1606]] erließ er das "ewige Statut". Dieses besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] und Wittelsbacher für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausschließen sollte. Dass damit der erste Schritt in Richtung [[Säkularisierung]] des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] zugunsten seines erstgeborener Sohnes [[Hannibal von Altenau]] aus der Verbindung mit Salome Alt gewesen sein könnte, hat sich bislang durch keine Quelle belegen lassen. Was aber nachweisbar ist, dass die bedeutendsten Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Alt unmittelbar in die Zeit nach dem Erlass dieses Statuts fielen.<ref>Quelle Begleitbuch [[Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau]] zur gleichnamigen [[Landesausstellung]] [[1987]], Seite 199</ref>
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[[1606]] erließ er das "ewige Statut". Dieses besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] und Wittelsbacher für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausschließen sollte. Dass damit der erste Schritt in Richtung [[Säkularisierung]] des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] zugunsten seines erstgeborener Sohnes [[Hannibal von Altenau]] aus der Verbindung mit Salome Alt gewesen sein könnte, hat sich bislang durch keine Quelle belegen lassen. Was aber nachweisbar ist, dass die bedeutendsten Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Alt unmittelbar in die Zeit nach dem Erlass dieses Statuts fielen.<ref>Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199</ref>
    
Nach dem [[Brände im Salzburger Dom|Brand des Doms]] ([[1598]]) legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] (heute [[Sebastiansfriedhof]]) neu anlegen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]].  
 
Nach dem [[Brände im Salzburger Dom|Brand des Doms]] ([[1598]]) legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] (heute [[Sebastiansfriedhof]]) neu anlegen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]].