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| | ==Das Projekt Frauenspuren== | | ==Das Projekt Frauenspuren== |
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| − | Das Team des Frauenbüros der Stadt Salzburg hat dieses Projekt entwickelt und umgesetzt. Bedeutender Salzburgerinnen sollte in einem historischen Streifzug - vorwiegend durch die Altstadt - gedacht werden. Die künstlerische Gestaltung der Gedenktafeln oblag der Künstlerin Sanja Serbin. | + | Das Team des Frauenbüros der Stadt Salzburg hat dieses Projekt entwickelt und umgesetzt. Bedeutender Salzburgerinnen sollte in einem historischen Streifzug - vorwiegend durch die Altstadt - gedacht werden. Die künstlerische Gestaltung der Gedenktafeln oblag der Künstlerin Sanja Serbin. |
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| − | ==Die Künstlerin Sanja Serbin==
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| − | Die Bildhauerin und Malerin Sanja Serbin, geboren und aufgewachsen in Belgrad, gestaltete die Gedenktafeln zu Ehren bedeutender Salzburgerinnen. Seit [[1990]] ist Serbin in Österreich, 13 Jahre davon in [[Salzburg]]. Seit [[2003]] lebt und arbeitet sie in Wien. Die Künstlerin wählte patinierte und polierte Bronze als Material für die Gedenktafeln. Neben den Texten steht ein historischer Frauenschuh im Relief im Mittelpunkt. Der Schuh steht für Bewegung und Freiheit einerseits, für die jahrtausendelange Unterdrückung der Frau andererseits. Als Leitsymbol bietet er einen Anhaltspunkt sich auf die Spuren zu begeben, die in die Frauengeschichte führen.
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| − | ==17 Gedenktafeln==
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| | "Insgesamt erinnern 17 Gedenktafeln an Frauen, die sich durch ihr Engagement, ihre Leistungen oder ihre herausragenden Fähigkeiten hervorgehoben haben. Die Tafeln wurden an deren Wohn- und Geburtshäusern oder an deren Arbeitsstätten angebracht. Die Erinnerungstafeln befinden sich großteils in der Salzburger Altstadt. Dies bietet sich vorzüglich für einen Rundgang der „besonderen Art“ an, indem ein neuer Einblick auf die Geschichte der Stadt Salzburg gewährt wird. Das Frauenbüro der Stadt Salzburg lädt Sie dazu herzlich ein." Sabine Neusüß, Dagmar Stranzinger, Andrea Kircher, Alexandra Schmid, das Team des Frauenbüros der Stadt Salzburg. | | "Insgesamt erinnern 17 Gedenktafeln an Frauen, die sich durch ihr Engagement, ihre Leistungen oder ihre herausragenden Fähigkeiten hervorgehoben haben. Die Tafeln wurden an deren Wohn- und Geburtshäusern oder an deren Arbeitsstätten angebracht. Die Erinnerungstafeln befinden sich großteils in der Salzburger Altstadt. Dies bietet sich vorzüglich für einen Rundgang der „besonderen Art“ an, indem ein neuer Einblick auf die Geschichte der Stadt Salzburg gewährt wird. Das Frauenbüro der Stadt Salzburg lädt Sie dazu herzlich ein." Sabine Neusüß, Dagmar Stranzinger, Andrea Kircher, Alexandra Schmid, das Team des Frauenbüros der Stadt Salzburg. |
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| | * [[Friederike von Winternitz]] (1882–1971) | | * [[Friederike von Winternitz]] (1882–1971) |
| | * [[Rosa Hofmann]] (1919–1943) | | * [[Rosa Hofmann]] (1919–1943) |
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| | + | ==Die Künstlerin Sanja Serbin== |
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| | + | Die Bildhauerin und Malerin Sanja Serbin, geboren und aufgewachsen in Belgrad, gestaltete die Gedenktafeln zu Ehren bedeutender Salzburgerinnen. Seit [[1990]] ist Serbin in Österreich, 13 Jahre davon in [[Salzburg]]. Seit [[2003]] lebt und arbeitet sie in Wien. Die Künstlerin wählte patinierte und polierte Bronze als Material für die Gedenktafeln. Neben den Texten steht ein historischer Frauenschuh im Relief im Mittelpunkt. Der Schuh steht für Bewegung und Freiheit einerseits, für die jahrtausendelange Unterdrückung der Frau andererseits. Als Leitsymbol bietet er einen Anhaltspunkt sich auf die Spuren zu begeben, die in die Frauengeschichte führen. |
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| | ==Die Meinung des Bürgermeisters== | | ==Die Meinung des Bürgermeisters== |