Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
267 Bytes hinzugefügt ,  08:24, 11. Apr. 2010
K
überarbeitet
Zeile 1: Zeile 1: −
[[Bild:Stadtteil_parsch.jpg|thumb|left|400px|Der Salzburger Stadtteil Parsch]]
+
[[Bild:Stadtteil_parsch.jpg|thumb|left|Der Salzburger Stadtteil Parsch]]
 
'''Parsch''' ist ein Stadtteil der Stadt [[Salzburg]]. Er liegt am Fuß des [[Gaisberg]]es im Osten der Stadt. In Parsch wohnen heute fast 10.000 Bewohner.
 
'''Parsch''' ist ein Stadtteil der Stadt [[Salzburg]]. Er liegt am Fuß des [[Gaisberg]]es im Osten der Stadt. In Parsch wohnen heute fast 10.000 Bewohner.
    
==Lage==
 
==Lage==
[[Bild:Aigen_03.jpg|thumb|300px|die noch existierende der beiden Preuschen-Villen in [[Parsch]]]]Die [[Neuhauserstraße]] bildet die Grenze zu [[Gnigl]], der [[Kapuzinerberg]] jene nach Nordwesten. Die [[Nesselthalergasse]] südlich der Rennbahnsiedlung und der Grünraum um das alte Bauerngehöft Jägergut sowie die Villa Fischbach bilden westlich der Bahnlinie die Grenze zum südlichen Aigen, östlich derselben bildet der Preuschenpark (um die Preuschen-Villa) und die [[Maria-Cebotari-Straße]] die Grenze zum Stadtteil [[Aigen]] - [[Abfalter]].
+
[[Bild:Aigen_03.jpg|thumb|die noch existierende der beiden Preuschen-Villen in [[Parsch]]]]Die [[Neuhauserstraße]] bildet die Grenze zu [[Gnigl]], der [[Kapuzinerberg]] jene nach Nordwesten. Die [[Nesselthalergasse]] südlich der Rennbahnsiedlung und der Grünraum um das alte Bauerngehöft Jägergut sowie die Villa Fischbach bilden westlich der Bahnlinie die Grenze zum südlichen Aigen, östlich derselben bildet der Preuschenpark (um die Preuschen-Villa) und die [[Maria-Cebotari-Straße]] die Grenze zum Stadtteil [[Aigen]]-[[Abfalter]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
   −
Zum Namen: Erstmals taucht der Name Parsch als „Porras“ [[1122]] und „Porss“ auf. Die Bedeutung des Namens ist bis heute umstritten. Vielleicht stammt es vom lateinischen „pars“ = Teil ab, vielleicht vom „parzigen“ (verkrüppelten, geschneitelten) Buschwerk des einstigen Gehölzsaumes am Gersbach. Auch eine Herkunft aus dem Keltischen ist nicht auszuschließen.
+
Zum Namen: Erstmals taucht der Name Parsch als „Porras“ [[1122]] und „Porss“ auf. Die Bedeutung des Namens ist bis heute umstritten. Vielleicht stammt es vom lateinischen „pars“ = Teil ab, vielleicht vom „parzigen“ (verkrüppelten, geschneitelten) Buschwerk des einstigen Gehölzsaumes am [[Gersbach]]. Auch eine Herkunft aus dem [[Kelten|Keltischen]] ist nicht auszuschließen.
   −
Erstmals scheint hier am Schwemmfächer des Gersbaches bzw. am Hangfuß des [[Gaisberg]]es eine bronzezeitliche Siedlung mit Bronzegießerei auf. Auch aus der La-Tène-Zeit sind vom [[Gersberg]] und von Parsch Siedlungsfunde bekannt. Der Name Parsch ist romanischen oder vorromanischen keltischen Ursprungs.   
+
Erstmals scheint hier am Schwemmfächer des Gersbaches bzw. am Hangfuß des [[Gaisberg]]es eine [[Bronzezeit|bronzezeitliche]] Siedlung mit Bronzegießerei auf. Auch aus der La-Tène-Zeit sind vom [[Gersberg]] und von Parsch Siedlungsfunde bekannt. Der Name Parsch ist romanischen oder vorromanischen keltischen Ursprungs.   
    
Die ursprünglichen Siedlungskerne des heutigen Parsch lagen einerseits im Raum der heutigen Eder-Kreuzung und im Raum um den heutigen [[Ludwig Schmederer|Schmedererplatz]] nächst dem Gersbach und dem [[Apothekerhof]]. Während der nächste Raum um den Schmedererplatz schon früh dichter bebaut war, lagen im Umfeld verstreut einzelne Höfe und Bauerngüter: der [[Fondachhof]] (Fondohof), das [[Heffterhof|Hefftergut]] (heute Landwirtschaftliches Bildungszentrum) und das Luegergut sowie südlich das [[Esterergut]] und das [[Abfaltergut]] und nördlich das [[Wolfsgartengut]]. Auch das uralte [[Flederbachschlösschen]] ist hier zu nennen.
 
Die ursprünglichen Siedlungskerne des heutigen Parsch lagen einerseits im Raum der heutigen Eder-Kreuzung und im Raum um den heutigen [[Ludwig Schmederer|Schmedererplatz]] nächst dem Gersbach und dem [[Apothekerhof]]. Während der nächste Raum um den Schmedererplatz schon früh dichter bebaut war, lagen im Umfeld verstreut einzelne Höfe und Bauerngüter: der [[Fondachhof]] (Fondohof), das [[Heffterhof|Hefftergut]] (heute Landwirtschaftliches Bildungszentrum) und das Luegergut sowie südlich das [[Esterergut]] und das [[Abfaltergut]] und nördlich das [[Wolfsgartengut]]. Auch das uralte [[Flederbachschlösschen]] ist hier zu nennen.
Zeile 19: Zeile 19:  
==Der Kreuzberg in Parsch==
 
==Der Kreuzberg in Parsch==
 
   
 
   
Direkt oberhalb des historischen Ortskernes bzw. am Beginn der [[Kreuzbergpromenade]] befindet sich als Ausläufer des [[Gaisberg]]es der Kreuzberg. Allseits von Wald umgeben steht auf der höchsten Erhebung dieses Berges wohl seit Jahrhunderten eine kleine Kapelle. Die heutige Waldkapelle ist ein gemauerter Bildstock mit einer tiefen Nische und einem schmiedeeisernen Gitter sowie einer Figur der Schmerzhaften Madonna aus dem [[18. Jahrhundert]]. Auf der Kapelle steht ein hohes Kreuz (Kruzifix) aus dem [[19. Jahrhundert]].
+
Direkt oberhalb des historischen Ortskerns bzw. am Beginn der [[Kreuzbergpromenade]] befindet sich als Ausläufer des [[Gaisberg]]es der Kreuzberg. Allseits von Wald umgeben steht auf der höchsten Erhebung dieses Berges wohl seit Jahrhunderten eine kleine Kapelle. Die heutige Waldkapelle ist ein gemauerter Bildstock mit einer tiefen Nische und einem schmiedeeisernen Gitter sowie einer Figur der Schmerzhaften Madonna aus dem [[18. Jahrhundert]]. Auf der Kapelle steht ein hohes Kreuz (Kruzifix) aus dem [[19. Jahrhundert]].
    
== Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut ==
 
== Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut ==
 
: ''Hauptartikel: [[Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut]]''
   −
Die Pfarrkirche Parsch „Zum Kostbaren Blut“ entstand in den Jahren von [[1954]] bis [[1956]] durch einen sehr gelungenen Umbau bzw. eine Erweiterung des Weichselbaumgehöftes, eines alten Bauerngutes. Das Gut war nach [[1866]] dort errichtet worden und war im Eigentum der [[Erzstift St. Peter]] gestanden. Das zuerst recht umstrittene junge Gotteshaus in der Geißmayrstraße wurde von der „Arbeitsgruppe 4“, einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten [[Wilhelm Holzbauer]], [[Friedrich Kurrent]] und [[Johannes Spalt]] geplant - wobei die Nutzung des Vorgängerbaus noch an der Architektur erkennbar ist. Sie gilt heute als erste moderne Kirche im Österreich der Nachkriegszeit. Das Kirchenportal gestaltete Richard Kurt Fischer nach Entwürfen von [[Oskar Kokoschka]]. Der Innenraum wird von einem schönen Marmoraltar dominiert.
+
Die Pfarrkirche Parsch „Zum Kostbaren Blut“ entstand in den Jahren von [[1954]] bis [[1956]] durch einen sehr gelungenen Umbau bzw. eine Erweiterung des Weichselbaumgehöftes, eines alten Bauerngutes. Das Gut war nach [[1866]] dort errichtet worden und war im Eigentum der [[Erzstift St. Peter]] gestanden. Das zuerst recht umstrittene junge Gotteshaus in der [[Geißmayrstraße]] wurde von der „Arbeitsgruppe 4“, einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten [[Wilhelm Holzbauer]], [[Friedrich Kurrent]] und [[Johannes Spalt]] geplant - wobei die Nutzung des Vorgängerbaus noch an der Architektur erkennbar ist. Sie gilt heute als erste moderne Kirche im Österreich der Nachkriegszeit. Das Kirchenportal gestaltete Richard Kurt Fischer nach Entwürfen von [[Oskar Kokoschka]]. Der Innenraum wird von einem schönen Marmoraltar dominiert.
    
== Parsch und seine Teile ==
 
== Parsch und seine Teile ==
   −
===  Der Siedlungskern am Gersbergfuß ===  
+
===  Der Siedlungskern am Gersbergfuss ===  
 
Der alte Siedlungskern von Parsch im näheren Raum des heutigen Ludwig-Schmederer-Platzes ist heute als Ensemble kaum erhalten.   
 
Der alte Siedlungskern von Parsch im näheren Raum des heutigen Ludwig-Schmederer-Platzes ist heute als Ensemble kaum erhalten.   
    
=== Das Wolfsgartenfeld ===
 
=== Das Wolfsgartenfeld ===
Dieses Siedlungsgebiet ist 37 ha groß und zählt 1500 Bewohner. Der einstige Fuchshof mit seinem großen Garten, der sich auch auf den Kühberg hinauf zog, hieß – vermutlich nach einem früheren Besitzer – auch Wolfsgartnergut (auch Wolfsgartengut, oder Wolfsgartenschlössl). Vom Umfeld dieses Schlösschens aus entwickelte sich der älteste Baulandkern entlang des alten Wolfsgartenweges schon in der Zwischenkriegszeit zum heutigen Schmedererplatz. Der Großteil der Verbauung erfolgte hier aber in den Jahren [[1960]] bis [[1980]].
+
Dieses Siedlungsgebiet ist 37 ha groß und zählt 1500 Bewohner. Der einstige Fuchshof mit seinem großen Garten, der sich auch auf den [[Kühberg]] hinauf zog, hieß – vermutlich nach einem früheren Besitzer – auch Wolfsgartnergut (auch Wolfsgartengut, oder Wolfsgartenschlössl). Vom Umfeld dieses Schlösschens aus entwickelte sich der älteste Baulandkern entlang des alten Wolfsgartenweges schon in der Zwischenkriegszeit zum heutigen Schmedererplatz. Der Großteil der Verbauung erfolgte hier aber in den Jahren [[1960]] bis [[1980]].
    
=== Inneres Parsch ===  
 
=== Inneres Parsch ===  
Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten Weiler Münchhausen und wurde mit zunehmender Bebauung immer mehr zum [[Äußerer Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische Altstadtbereich in seinem Charakter des Äußeren Steines sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt.
+
Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten Weiler Münchhausen und wurde mit zunehmender Bebauung immer mehr zum [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische Altstadtbereich in seinem Charakter des Äußeren Steines sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt.
    
=== Borromäum ===
 
=== Borromäum ===
Zeile 42: Zeile 42:  
Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das [[1846]] in den [[Primogeniturpalast|Lodronschen Primogenitur-Palast]] übersiedelt wurde und seit [[1848]] – nach dem Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo – den Namen "[[Borromäum]]" führte. Um [[1900]] gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule. [[1905]] bot sich die Gelegenheit, von der Herzoglich [[Arenberg]]ische Domänenverwaltung Grund zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen.  
 
Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das [[1846]] in den [[Primogeniturpalast|Lodronschen Primogenitur-Palast]] übersiedelt wurde und seit [[1848]] – nach dem Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo – den Namen "[[Borromäum]]" führte. Um [[1900]] gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule. [[1905]] bot sich die Gelegenheit, von der Herzoglich [[Arenberg]]ische Domänenverwaltung Grund zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen.  
   −
Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof Balthasar Kastner die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johann V. Baptist Katschthaler]] weihte [[1912]] Schule und Kirche. Heute ist das Gymnasium Borromäum ist eine katholische Privatschule mit angeschlossenem Internat und Halbinternat. Der Schulerhalter ist die Erzdiözese Salzburg.
+
Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof [[Balthasar Kastner]] die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johann V. Baptist Katschthaler]] weihte [[1912]] Schule und Kirche. Heute ist das Gymnasium Borromäum ist eine katholische Privatschule mit angeschlossenem Internat und Halbinternat. Der Schulerhalter ist die Erzdiözese Salzburg.
    
=== Parsch-Süd ===
 
=== Parsch-Süd ===
'''Die Weichselbaumsiedlung'''  
+
'''Die Weichselbaumsiedlung''' <br />
 
Im direkten Umfeld des alten Weichselbaumhofes entstand während der Kriegsjahre des zweiten Weltkrieges die heutige Weichselbaumsiedlung. Sie ist dabei neben der [[Aiglhof]]siedlung das größte Siedlungsprojekt dieser Zeit. Kennzeichnend sind die vergleichsweise größeren Gärten, die zur besseren Eigenversorgung mit Obst und Gemüse beitragen sollten. Nach dem zweiten Weltkrieg entstand dann mittig in der neu entstandenen Siedlung die Kirche als neues Zentrum.
 
Im direkten Umfeld des alten Weichselbaumhofes entstand während der Kriegsjahre des zweiten Weltkrieges die heutige Weichselbaumsiedlung. Sie ist dabei neben der [[Aiglhof]]siedlung das größte Siedlungsprojekt dieser Zeit. Kennzeichnend sind die vergleichsweise größeren Gärten, die zur besseren Eigenversorgung mit Obst und Gemüse beitragen sollten. Nach dem zweiten Weltkrieg entstand dann mittig in der neu entstandenen Siedlung die Kirche als neues Zentrum.
   −
'''Die Rennbahnsiedlung'''
+
'''Die Rennbahnsiedlung'''<br />
Der Raum der einstigen [[Trabrennbahn]] nächst der Salzach wurde in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] in gleichartigen und charakteristischen Wohnblöcken verbaut.
+
Der Raum der einstigen [[Trabrennbahn]] nächst der [[Salzach]] wurde in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] in gleichartigen und charakteristischen Wohnblöcken verbaut.
    
Die erste ''Rennbahn'' übersiedelte [[1902]] von [[Froschheim]] nach Parsch, wo die dortigen Gründe von Baron Mayr-Melnhof gepachtet worden waren. Dort erlebte der Trabrennsport in den Jahren zwischen [[1950]] und [[1960]] seine aktivsten und erfolgreichsten Jahre. Es gab auch einige [[Motorsport|motorsportliche]] Veranstaltungen, z. B. Sandbahnrennen.
 
Die erste ''Rennbahn'' übersiedelte [[1902]] von [[Froschheim]] nach Parsch, wo die dortigen Gründe von Baron Mayr-Melnhof gepachtet worden waren. Dort erlebte der Trabrennsport in den Jahren zwischen [[1950]] und [[1960]] seine aktivsten und erfolgreichsten Jahre. Es gab auch einige [[Motorsport|motorsportliche]] Veranstaltungen, z. B. Sandbahnrennen.
   −
Zuletzt war dort aber die Trabrennbahn bereits von Wohnbauten umgeben und die Wohnungsnot verlangte dringend neue Wohnbauten. Die Aigner Rennbahn wurde so in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] zur Wohnsiedlung. Nur der Name der Siedlung und ihre eigenartige Form erinnern heute noch an die alte Trabrennbahn. Der Trabrennsport übersiedelte [[1961]] an den heutigen Standort in [[Liefering]] - [[Herrenau]].
+
Zuletzt war dort aber die Trabrennbahn bereits von Wohnbauten umgeben und die Wohnungsnot verlangte dringend neue Wohnbauten. Die oft auch als ''Aigner'' bezeichnete Rennbahn wurde so in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] zur Wohnsiedlung. Nur der Name der Siedlung und ihre eigenartige Form erinnern heute noch an die alte Trabrennbahn. Der Trabrennsport übersiedelte [[1961]] an den heutigen Standort in [[Liefering]] - [[Herrenau]].
    
==Parsch heute==
 
==Parsch heute==
   −
Heute ist Parsch wesentlich ein Stadtteil, in dem sich wenige Gewerbeflächen finden und Wohnhäuser, vor allem kleine Ein- und Zweifamilienhäuser mit ihren Gärten vorherrschen. In diesem Stadtteil liegt auch die [[Finanzlandesdirektion Salzburg]]. Ein beliebter Einkaufstreff im Inneren Parsch ist das [[Borromäus-Point]].
+
Heute ist Parsch wesentlich ein Stadtteil, in dem sich wenige Gewerbeflächen finden und Wohnhäuser, vor allem kleine Ein- und Zweifamilienhäuser mit ihren Gärten vorherrschen. In diesem Stadtteil liegt auch die [[Finanzlandesdirektion Salzburg]] (auf den ehemaligen Werksgeländer der [[Mayr-Melnhof´sche Marmorwerke]]). Ein beliebter Einkaufstreff im inneren Parsch ist das [[Borromäus-Point]].
    
==Erwähnenswert==
 
==Erwähnenswert==
   
* Von [[1887]] bis [[1928]] fuhr vom Bahnhof Parsch aus eine Zahnradbahn (System Riggenbach), die [[Gaisbergbahn]], auf den [[Gaisberg]].
 
* Von [[1887]] bis [[1928]] fuhr vom Bahnhof Parsch aus eine Zahnradbahn (System Riggenbach), die [[Gaisbergbahn]], auf den [[Gaisberg]].
   
* Es gab von [[1954]] bis [[1972]] von Parsch aus den [[Gaisberg-Sessellift]], der  bis zum [[Hotel Kobenzl]] führte.
 
* Es gab von [[1954]] bis [[1972]] von Parsch aus den [[Gaisberg-Sessellift]], der  bis zum [[Hotel Kobenzl]] führte.
 +
* Seit [[5. März]] [[2010]] hat auch wieder das bekannte Restaurant "Hirschenwirt" unter dem neuen Namen [[Restaurant Schmederer]] unter der Leitung von Mario Kaltenbacher seine Türen geöffnet.
   −
* Seit 5. März 2010 hat auch wieder das bekannte Restaurant "Hirschenwirt" unter dem neuen Namen [[Restaurant Schmederer]] unter der Leitung von Mario Kaltenbacher seine Türen geöffnet.
+
==Quellen==
 
  −
==Quelle==
   
* [[Salzburg stadtteilnamen|Salzburg Stadtteilnamen]]
 
* [[Salzburg stadtteilnamen|Salzburg Stadtteilnamen]]
 +
* [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]]
 +
* [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]]
    
{{Bezirke Stadt Salzburg}}
 
{{Bezirke Stadt Salzburg}}

Navigationsmenü