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==Eiszeit==
 
==Eiszeit==
Der [[Dachstein]]gletscher und der [[Salzach]]gletscher bedeckten als ungeheurer Eisströme das Gebiet des heutigen [[Pongau]]es. Es gibt keine Spuren, die auf eine Besiedelung in dieser Zeit hinweisen. Die Eiszeit dauerte zirka zwei Millionen Jahre.
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Der [[Dachstein]]gletscher und der [[Salzach]]gletscher bedeckten als ungeheure Eisströme das Gebiet des heutigen [[Pongau]]es. Es gibt keine Spuren, die auf eine Besiedelung in dieser Zeit hinweisen. Die Eiszeit dauerte zirka zwei Millionen Jahre.
    
==Steinzeit==
 
==Steinzeit==
Funde von Steinwerkzeugen am [[Götschenberg]] in [[Bischofshofen]] lassen auf eine Besiedelung in der Jungsteinzeit (10.000 bis 1.800 v. Chr.) schließen. Neben Jagd und Fischerei beschäftigten sich die Menschen gegen Ende Steinzeit schon mit Ackerbau und Viehzucht.   
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Funde von Steinwerkzeugen am [[Götschenberg]] in [[Bischofshofen]] lassen auf eine Besiedelung in der Jungsteinzeit (10.000 bis 1.800 v. Chr.) schließen. Neben Jagd und Fischerei beschäftigten sich die Menschen gegen Ende der Steinzeit schon mit Ackerbau und Viehzucht.   
    
==Bronzezeit==
 
==Bronzezeit==
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==Gründung des Pongaues==
 
==Gründung des Pongaues==
Der Bezirk [[Sankt Johann im Pongau|St. Johann im Pongau]] wird landläufig als Pongau bezeichnet und ist eigentlich der alte Name von Bischofshofen, ''Pongowe''. Der Name Pongau (Pongawi, Pongo) wurde bereits [[750]] und [[788]] urkundlich erwähnt. "Pongo" setzt sich aus dem keltischen "Pon", das heißt Niederlassung oder Siedlung, und dem altdeutschen "Gau" zusammen. Mit diesem Wort wurde ein Gebiet bezeichnet, das am Wasser liegt. Die Bezeichnung Pongau breitete sich im Laufe von zweihundert Jahren auf auf das gesamte nördliche Salzachtal aus.
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Der Bezirk [[Sankt Johann im Pongau|St. Johann im Pongau]] wird landläufig als Pongau bezeichnet und ist eigentlich der alte Name von Bischofshofen, ''Pongowe''. Der Name Pongau (Pongawi, Pongo) wurde bereits [[750]] und [[788]] urkundlich erwähnt. "Pongo" setzt sich aus dem keltischen "Pon", das heißt Niederlassung oder Siedlung, und dem altdeutschen "Gau" zusammen. Mit diesem Wort wurde ein Gebiet bezeichnet, das am Wasser liegt. Die Bezeichnung "Pongau" breitete sich im Laufe von zweihundert Jahren auf das gesamte nördliche Salzachtal aus.
Seit dem [[8. Jahrhundert]] dürfte es bereits die ersten Siedlungen im [[Salzachtal]], [[Fritztal]] und [[Ennstal]] gegeben haben. Die Bevölkerung lebte hauptsächlich von der Viehwirtschaft, es wurde aber auch Getreide wie Hafer, Roggen und Rossbohne angebaut. Im [[10. Jahrhundert]] wird Hopfenanbau und Bierbrauerei im Raum Bischofshofen-[[Goldegg]] erwähnt. Im Fritztal wurde bereits im [[11. Jahrhundert]] Goldwäscherei betrieben.
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Das Fritztal und die [[Flachau]] wurden [[1074]] von Erzbischof Gebhard dem [[Benediktinerstift Admont]] geschenkt. Im [[12. Jahrhundert|12.]] und [[13. Jahrhundert]] wurden die Burgen [[Wagrain]], Goldegg, [[Klammstein]] und [[Burg Plankenau|Plankenau]] errichtet. Die weltliche Macht der [[Salzburger Erzbischöfe]] dauerte vom 13. Jahrhundert bis zum Jahre [[1803]]. Ein Aufstand der Bauern und Bergknappen Innergebirg führte zu den beiden [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Bauernkriegen]] von [[1525]] und [[1526]]. Die Aufständischen wurden vor [[Radstadt]] geschlagen und es folgte ein furchtbares Strafgericht. Seit dieser Zeit gab es Spannungen unter der Bevölkerung des Pongaues. Der [[Protestantismus]] konnte von der erzbischöflichen Regierung nicht mehr unter Kontrolle gehalten werden. So kam es [[1731]]/[[1732]] zur Ausweisung von rund 20.000 Protestanten.
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Seit dem [[8. Jahrhundert]] dürfte es bereits die ersten Siedlungen im [[Salzachtal]], [[Fritztal]] und [[Ennstal]] gegeben haben. Die Bevölkerung lebte hauptsächlich von der Viehwirtschaft, es wurde aber auch Getreide wie Hafer, Roggen und Rossbohne angebaut. Im [[10. Jahrhundert]] wurden Hopfenanbau und Bierbrauerei im Raum Bischofshofen-[[Goldegg]] erwähnt. Im Fritztal wurde bereits im [[11. Jahrhundert]] Goldwäscherei betrieben.
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[[1848]] erfolgte eine Neuregelung der Landesverwaltung. Die Einführung der Gemeindeordnung ergab für den Bezirk Pongau 44 Ortsgemeinden. Die [[Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau|Bezirkshauptmannschaft]] war von [[1850]] bis [[1867]] in Werfen untergebracht und übersiedelte danach nach St .Johann im Pongau.
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Das Fritztal und die [[Flachau]] wurden [[1074]] von Erzbischof Gebhard dem [[Benediktinerstift Admont]] geschenkt. Im [[12. Jahrhundert|12.]] und [[13. Jahrhundert]] wurden die Burgen [[Wagrain]], Goldegg, [[Klammstein]] und [[Burg Plankenau|Plankenau]] errichtet. Die weltliche Macht der [[Salzburger Erzbischöfe]] dauerte vom 13. Jahrhundert bis zum Jahre [[1803]]. Ein Aufstand der Bauern und Bergknappen des ''Innergebirg''s führte zu den beiden [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Bauernkriegen]] von [[1525]] und [[1526]]. Die Aufständischen wurden vor [[Radstadt]] geschlagen und es folgte ein furchtbares Strafgericht. Seit dieser Zeit gab es Spannungen unter der Bevölkerung des Pongaues. Der [[Protestantismus]] konnte von der erzbischöflichen Regierung nicht mehr unter Kontrolle gehalten werden. So kam es [[1731]]/[[1732]] zur Ausweisung von rund 20.000 Protestanten.
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[[1848]] erfolgte eine Neuregelung der Landesverwaltung. Die Einführung der Gemeindeordnung ergab für den Bezirk Pongau 44 Ortsgemeinden. Die [[Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau|Bezirkshauptmannschaft]] war von [[1850]] bis [[1867]] in Werfen untergebracht und übersiedelte danach nach St. Johann im Pongau.
    
==Quellen==
 
==Quellen==

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