Änderungen

K
Linkfix
Zeile 10: Zeile 10:  
Die '''Salzkammergut-Lokalbahn''', im Volksmund '''Ischlerbahn''', manchmal auch ''Schnackerlbahn'' genannt, fuhr zwischen [[1891]] und [[1957]] zwischen der [[Stadt Salzburg]] und [[Bad Ischl]] im [[Salzkammergut]].
 
Die '''Salzkammergut-Lokalbahn''', im Volksmund '''Ischlerbahn''', manchmal auch ''Schnackerlbahn'' genannt, fuhr zwischen [[1891]] und [[1957]] zwischen der [[Stadt Salzburg]] und [[Bad Ischl]] im [[Salzkammergut]].
   −
[[Zwischen Salzburg und Bad Ischl... (Lied)|"Zwischen Salzburg und Bad Ischl pfeift a liebe kleine Eisenbahn..."]]''  hieß es in einem damals beliebten Lied; diese heizte am [[30. September]] 1957 zum letzten Mal ihre Dampfkessel an.
+
''[[Zwischen Salzburg und Bad Ischl... (Lied)|"Zwischen Salzburg und Bad Ischl pfeift a liebe kleine Eisenbahn..."]]''  hieß es in einem damals beliebten Lied; diese heizte am [[30. September]] 1957 zum letzten Mal ihre Dampfkessel an.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Am [[13. Jänner]] [[1890]] erhielt die [[Salzkammergut-Lokalbahn AG]] die Konzession zur Errichtung und des Betriebs der Bahn erteilt. Viele Sprengungen waren entlang des Seetrassen-Projektes am [[Wolfgangsee]] von Nöten. Die Arbeiten wurden von Italienern  durchgeführt. Das erste Teilstück Bad Ischl - [[Strobl]] wurde bereits am [[5. August]] 1890 eröffnet. Am [[28. Juli]] 1891 erfolgte die Eröffnung des Teilstücks Salzburg - [[Mondsee (Ort)|Mondsee]]. Am [[20. Juni]] [[1893]] konnte dann das Mittelstück von [[St. Lorenz am Mondsee]] nach Strobl für den Verkehr frei gegeben werden, und bereits am [[12. Juli]] 1893 fuhr Kaiser [[Franz Joseph I.]] als erster offizieller Fahrgast mit der Ischlerbahn und besuchte  Mondsee. Im Juli [[1894]] war die gesamte Strecke bis Salzburg befahrbar. Insgesamt war die Bahn 66,9 Kilometer lang und die Trasse berührte nach Bad Ischl [[Strobl am Wolfgangsee|Strobl]], [[Abersee (Ort)|Zinkenbach]], [[Haltestelle Gschwandt (SKGLB)|Gschwandt]], [[Haltestelle Lueg (SKGLB)|Lueg]], [[St. Gilgen]], [[Scharfling]], [[St. Lorenz]] (von wo aus nach [[Mondsee]] eine Stichbahn führte), [[Thalgau]], [[Kraiwiesen]], [[Eugendorf]], [[Söllheim]], [[Itzling]] und Salzburg.
+
Am [[13. Jänner]] [[1890]] erhielt die [[Salzkammergut-Lokalbahn AG]] die Konzession zur Errichtung und des Betriebs der Bahn erteilt. Viele Sprengungen waren entlang des Seetrassen-Projektes am [[Wolfgangsee]] von Nöten. Die Arbeiten wurden von Italienern  durchgeführt. Das erste Teilstück Bad Ischl - [[Strobl]] wurde bereits am [[5. August]] 1890 eröffnet. Am [[28. Juli]] 1891 erfolgte die Eröffnung des Teilstücks Salzburg - [[Mondsee (Ort)|Mondsee]]. Am [[20. Juni]] [[1893]] konnte dann das Mittelstück von [[St. Lorenz am Mondsee]] nach Strobl für den Verkehr frei gegeben werden, und bereits am [[12. Juli]] 1893 fuhr Kaiser [[Franz Joseph I.]] als erster offizieller Fahrgast mit der Ischlerbahn und besuchte  Mondsee. Im Juli [[1894]] war die gesamte Strecke bis Salzburg befahrbar. Insgesamt war die Bahn 66,9 Kilometer lang und die Trasse berührte nach Bad Ischl [[Strobl am Wolfgangsee|Strobl]], [[Abersee (Ort)|Zinkenbach]], [[Haltestelle Gschwandt (SKGLB)|Gschwandt]], [[Haltestelle Lueg (SKGLB)|Lueg]], [[St. Gilgen]], [[Scharfling]], [[St. Lorenz]] (von wo aus nach Mondsee eine Stichbahn führte), [[Thalgau]], [[Kraiwiesen]], [[Eugendorf]], [[Söllheim]], [[Itzling]] und Salzburg.
    
Dass die Ischlerbahn eine [[Schmalspurbahn]] (760 mm Spurweite) wurde, ist auf das massive Drängen der damaligen Militärbehörde zurückzuführen, die die Spurweite der Heeresfeldbahn durchdrückte. [[1917]] erfolgte dann prompt der Zugriff des Militärs und es mussten fünf Lokomotiven für den Heeresbedarf abgegeben werden, [[1918]] noch eine sechste, so dass der Fuhrpark in der Republik schon arg zusammengeschmolzen war.
 
Dass die Ischlerbahn eine [[Schmalspurbahn]] (760 mm Spurweite) wurde, ist auf das massive Drängen der damaligen Militärbehörde zurückzuführen, die die Spurweite der Heeresfeldbahn durchdrückte. [[1917]] erfolgte dann prompt der Zugriff des Militärs und es mussten fünf Lokomotiven für den Heeresbedarf abgegeben werden, [[1918]] noch eine sechste, so dass der Fuhrpark in der Republik schon arg zusammengeschmolzen war.