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| | <!-- === Verkehr === --> | | <!-- === Verkehr === --> |
| | ==Lage und Klima== | | ==Lage und Klima== |
| − | Der Luftkurort Gröbming liegt im nordwestlichen Teil der Steiermark in der Dachstein-Tauern-Region zwischen Schladming und Stainach-Irdning auf einem Hochplateau am Fuße des Kammgebirges in bewaldeter Umgebung. An der Stelle der heutigen Sonderkrankenanstalt wurde bereits 1899 eine neugotische Villa errichtet, die 1917 in eine ''Lungenheilstätte'' umgebaut wurde. Ausschlaggebend für die Wahl des Standortes für die Behandlung der Tuberkulose war die ''sonnige und fast durchgehend nebelfreie Lage am Südhang des Kammgebirges''. | + | Der Luftkurort Gröbming liegt im nordwestlichen Teil der Steiermark in der [[Dachstein]]-[[Tauern]]-Region zwischen Schladming und Stainach-Irdning auf einem Hochplateau am Fuße des Kammgebirges in bewaldeter Umgebung. An der Stelle der heutigen Sonderkrankenanstalt wurde bereits 1899 eine neugotische Villa errichtet, die 1917 in eine ''Lungenheilstätte'' umgebaut wurde. Ausschlaggebend für die Wahl des Standortes für die Behandlung der Tuberkulose war die ''sonnige und fast durchgehend nebelfreie Lage am Südhang des Kammgebirges''. |
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| | ==Wappen und Geschichte== | | ==Wappen und Geschichte== |
| | [[Datei:Gemeindewappen groebming 01.jpg|thumb|Gemeindewappen groebming]] | | [[Datei:Gemeindewappen groebming 01.jpg|thumb|Gemeindewappen groebming]] |
| − | Das durch seine Farbkombination als äußerst freundlich zu bezeichnende Wappen dokumentiert durch seine Symbole in ausdruckvoller Weise die Geschichte und Besonderheit Gröbmings: die jahrhundertelange rechtliche Sonderstellung als Hofmark wird durch die beiden Lilienstäbe als Zeichen der Rechtsgewalt dargestellt, der Zahnschnitt in Silber dokumentiert die slawische Sprachwurzel "greben" und weist auf unser Gebirge "Kamm" hin und die zwölf Apostelkreuze als Symbol für den als Kulturgut zu bezeichnenden Apostelaltar in der katholischen Kirche geben Zeugnis der besonderen christlichen Verbindung | + | Das durch seine Farbkombination als äußerst freundlich zu bezeichnende Wappen dokumentiert durch seine Symbole in ausdrucksvoller Weise die Geschichte und Besonderheit Gröbmings: die jahrhundertelange rechtliche Sonderstellung als Hofmark wird durch die beiden Lilienstäbe als Zeichen der Rechtsgewalt dargestellt, der Zahnschnitt in Silber dokumentiert die slawische Sprachwurzel "greben" und weist auf unser Gebirge "Kamm" hin und die zwölf Apostelkreuze als Symbol für den als Kulturgut zu bezeichnenden Apostelaltar in der katholischen Kirche geben Zeugnis der besonderen christlichen Verbindung |
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| − | Aus der Geschichte wissen wir, dass schon die Römer in dieser Gegend waren (Römerstein in der katholischen Kirche, Sölkpass), später wurde die Region von Slawen und Bajuwaren besiedelt (700 - 1000). Die ersten Höfe sind urkundlich im 11. Jahrhundert entstanden (Eibenthaler, Schörkmayr, ...). | + | Aus der Geschichte wissen wir, dass schon die [[Römer]] in dieser Gegend waren (Römerstein in der katholischen Kirche, Sölkpass), später wurde die Region von Slawen und [[Bajuwaren]] besiedelt (700 - 1000). Die ersten Höfe sind urkundlich im 11. Jahrhundert entstanden (Eibenthaler, Schörkmayr, ...). |
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| − | 1994 feierte Gröbming das 900jährige Jubiläum und die Übergabe des Gemeindewappens. Im Jahr 1500 wird die mächtige spätgotische Kirche geweiht, besonders sehenswert ist der gotische Flügelagelaltar, der zumeist als "Apostelaltar" bezeichnet wird. Er ist der größte aller erhalten gebliebenen Flügelaltäre der Steiermark. | + | 1994 feierte Gröbming das 900jährige Jubiläum und die Übergabe des Gemeindewappens. Im Jahr 1500 wird die mächtige [[Gotik|spätgotische]] Kirche geweiht, besonders sehenswert ist der gotische Flügelagelaltar, der zumeist als "Apostelaltar" bezeichnet wird. Er ist der größte aller erhalten gebliebenen Flügelaltäre der Steiermark. |
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| | In der Reformationszeit war Gröbming ein kleines Refugium für die Anhänger Martin Luthers. Die evangelische Kirche wurde 1850 erbaut, sie ist die älteste der Steiermark, das Altarbild, welches Christus den Auferstandenen darstellt, ist ein Geschenk des Kaisers Wilhelm von Preußen. | | In der Reformationszeit war Gröbming ein kleines Refugium für die Anhänger Martin Luthers. Die evangelische Kirche wurde 1850 erbaut, sie ist die älteste der Steiermark, das Altarbild, welches Christus den Auferstandenen darstellt, ist ein Geschenk des Kaisers Wilhelm von Preußen. |
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| | == Weblinks == | | == Weblinks == |
| − | [http://www.groebming.at/ offizieller Internetauftritt der Marktgemeinde Gröbming] | + | * [http://www.groebming.at/ offizieller Internetauftritt der Marktgemeinde Gröbming] |
| − | | + | * [http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%B6bming Infos über Gröbming auf Wikipedia.de] |
| − | [http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%B6bming Infos über Gröbming auf Wikipedia.de] | + | * [http://www.ska-groebming.at/cont/artikel_.php?mm_id=6&sm_id=1&smz_id=61&a_id=194 Internetauftritt des Reha-Zentrums Gröbming] |
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| − | [http://www.ska-groebming.at/cont/artikel_.php?mm_id=6&sm_id=1&smz_id=61&a_id=194 Internetauftritt des Reha-Zentrums Gröbming] | |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | Homepage der Marktgemeinde Gröbming | + | * Homepage der Marktgemeinde Gröbming |
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