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Auch das durch Torferde braun gefärbte Wasser des Weihers im Ortszentrum weist auf die Lage in einer moorigen Landschaft hin. Dieser als [[Bürmooser See]] bezeichnete Weiher war durch den Lehmabbau des nahe gelegenen Ziegelwerks Anfang des [[20. Jahrhundert]]s entstanden. Heute dient der Weiher als Naherholungsraum und wird sommers von Badegästen und winters von Eisläufern und Eisschützen genutzt. Der nördliche Teil des Weihers ist Domäne der Fischer.
 
Auch das durch Torferde braun gefärbte Wasser des Weihers im Ortszentrum weist auf die Lage in einer moorigen Landschaft hin. Dieser als [[Bürmooser See]] bezeichnete Weiher war durch den Lehmabbau des nahe gelegenen Ziegelwerks Anfang des [[20. Jahrhundert]]s entstanden. Heute dient der Weiher als Naherholungsraum und wird sommers von Badegästen und winters von Eisläufern und Eisschützen genutzt. Der nördliche Teil des Weihers ist Domäne der Fischer.
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==Namensdeutung==
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Der Ortsname zeugt - wie zahlreiche andere Toponyme der Gegend, die das Wort ''Moos'' enthalten - von der Bodenbeschaffenheit: ''Moos'' ist sprachgeschichtlich eine Wortvariante von ''Moor''.
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Der Wortteil ''Bür-'' leitet sich höchstwahrscheinlich von ''Birke'' her. Die heutige Ortsgegend war also ein ursprünglich mit Birken durchwachsenes Moor und grenzte sich somit vom nördlich davon befindlichen Flurgebiet ''Waidmoos'' ab. (Eine alternative Erklärung, nach der sich der Wortteil ''Bür-'' von dem griechischen Wort ''pyr'' 'Feuer' herleite, erscheint realhistorisch weniger plausibel.)
      
==Gliederung==
 
==Gliederung==
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Am [[1. Juli]] [[1967]] wurde Bürmoos, anfangs gegen den Widerstand eines Großteils der damals 2.604 Einwohner, zur eigenständigen Gemeinde erhoben. Gebildet wurde sie aus Teilen der heutigen Nachbargemeinden [[Sankt Georgen bei Salzburg|St. Georgen]] und [[Lamprechtshausen]].
 
Am [[1. Juli]] [[1967]] wurde Bürmoos, anfangs gegen den Widerstand eines Großteils der damals 2.604 Einwohner, zur eigenständigen Gemeinde erhoben. Gebildet wurde sie aus Teilen der heutigen Nachbargemeinden [[Sankt Georgen bei Salzburg|St. Georgen]] und [[Lamprechtshausen]].
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==Namensdeutung==
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Der Ortsname zeugt - wie zahlreiche andere Toponyme der Gegend, die das Wort ''Moos'' enthalten - von der Bodenbeschaffenheit: ''Moos'' ist sprachgeschichtlich eine Wortvariante von ''Moor''.
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Der Wortteil ''Bür-'' leitet sich höchstwahrscheinlich von ''Birke'' her. Die heutige Ortsgegend war also ein ursprünglich mit Birken durchwachsenes Moor und grenzte sich somit vom nördlich davon befindlichen Flurgebiet ''Waidmoos'' ab. (Eine alternative Erklärung, nach der sich der Wortteil ''Bür-'' von dem griechischen Wort ''pyr'' 'Feuer' herleite, erscheint realhistorisch weniger plausibel.)
    
== Wappen ==
 
== Wappen ==
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Dieses wird durch einen erniedrigten schwarzen Schräglinksbalken in zwei Felder in Blau und Rot geteilt; oben sind zwei rechtsfliegende stilisierte Hausgänse abgebildet und darunter ein goldener Torfbreitstecher, eingestellt in die untere Hälfte eines goldenen Kammrades.
 
Dieses wird durch einen erniedrigten schwarzen Schräglinksbalken in zwei Felder in Blau und Rot geteilt; oben sind zwei rechtsfliegende stilisierte Hausgänse abgebildet und darunter ein goldener Torfbreitstecher, eingestellt in die untere Hälfte eines goldenen Kammrades.
 
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== Politik ==
 
== Politik ==
 
=== Gemeindevertretung ===
 
=== Gemeindevertretung ===
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[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:Bürmoos|!]]
 
[[Kategorie:Bürmoos|!]]
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