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'''1921''': '''1. Wettkampf gegen Oberösterreich'''<br />
 
'''1921''': '''1. Wettkampf gegen Oberösterreich'''<br />
Am [[23. Oktober]] [[1921]] gab es in Vöcklabruck den ersten Wettkampf Salzburg gegen Oberösterreich, insbesondere Welser Spieler, auf 16 Brettern; 8:3:5 für OÖ (Linzer Tagespost v. 25.10.1921, S 8).<br /> Retourkampf 2.7.1922 im Café Korso in Salzburg.
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Am [[23. Oktober]] [[1921]] gab es in Vöcklabruck den ersten Wettkampf Salzburg gegen Oberösterreich, insbesondere Welser Spieler, auf 16 Brettern; 8:3:5 für OÖ (Linzer Tagespost v. 25.10.1921, S 8).<br /> Retourkampf 2.7.1922 im Café Corso in Salzburg auf 8 Bretter (4:4).
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'''1923''' existiert eine kleine freie Schachgruppe des ATSV in Bischofshofen, mit den Eisenbahnern August Maggi (1885–1973) und Johann Jakobek, die beide auch am 9. Mai 1926, am zweiten Vergleichskampf Salzburg gegen Oberösterreich in Vöcklabruck auf 14 Brettern teilnehmen. Alle anderen waren von der Schachgesellschaft. Maggi war auf dem Spitzenbrett gesetzt.
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'''1923'''wurde in Bischofshofen der Verein freie Schachvereinigung gegründet, dem ATSV nahestehend, mit den Eisenbahnern August Maggi (1885–1973) und Johann Jakobek (1885-1950).<br>
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Diese beiden spielten auch am 9. Mai 1926, am zweiten Vergleichskampf Salzburg gegen Oberösterreich in Vöcklabruck auf 14 Brettern mit. Alle anderen waren von der Schachgesellschaft. Maggi war als Landesmeister auf dem Spitzenbrett gesetzt.<br>
    
'''1926:''' Die Salzburger Auswahl'' beim 2. Wettkampf gegen Oberösterreich am 9.6.1926:<br />
 
'''1926:''' Die Salzburger Auswahl'' beim 2. Wettkampf gegen Oberösterreich am 9.6.1926:<br />
 
August Maggi (ATSV Bischofshofen), Wilhelm Ullrich, Franz Motzko, G. Hopfinger, Alois Laschenky, der Student Erich Flir, Hofrat Dr. Ferdinand Baldi, Dr. Hlawatschek, Dr. Oskar Günther, der Eisenbahner Johann Jakobek (Bischofshofen), Czaika, Dr. Trubik, Kulm, … (Major Kirchtaler, bzw. Schwarz (der Antiquitätenhändler ?) hatten 1921 teilgenommen).  
 
August Maggi (ATSV Bischofshofen), Wilhelm Ullrich, Franz Motzko, G. Hopfinger, Alois Laschenky, der Student Erich Flir, Hofrat Dr. Ferdinand Baldi, Dr. Hlawatschek, Dr. Oskar Günther, der Eisenbahner Johann Jakobek (Bischofshofen), Czaika, Dr. Trubik, Kulm, … (Major Kirchtaler, bzw. Schwarz (der Antiquitätenhändler ?) hatten 1921 teilgenommen).  
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'''Pfingsten 1926''' In Salzburg am 23.5.1926: Wettkampf Wien gegen die Bundesländer (auch als Wien gegen Alpenland bezeichnet) auf 13 Brettern, bei dem von Salzburg A. Maggi, Ullrich und Kuhn mitwirken. Wien dominierte klar. Die Salzburger Maggi und Ullrich erzielen remis.<br />
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'''Pfingsten 1926''' In Salzburg am 23.5.1926: Wettkampf Wien gegen die Bundesländer (auch als Wien gegen Alpenland bezeichnet) auf 13 Brettern; bei dem von Salzburg A. Maggi, Wilh. Ullrich und Kuhn mitwirken. Wien dominierte klar. Die Salzburger Maggi und Ullrich erzielen remis.<br />
 
Quellen: WSZ, SVBL.<br />
 
Quellen: WSZ, SVBL.<br />
 
In den offiziellen Ansprachen wird Schach als "in weiteren Kreisen bestehendes geistiges Bedürfnis" gesehen.  
 
In den offiziellen Ansprachen wird Schach als "in weiteren Kreisen bestehendes geistiges Bedürfnis" gesehen.  
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Im österreichischen [[Ständestaat]] (1934–1938) wurden nach den [[Februaraufstand|Februarereignissen 1934]] die früheren (weitgehend [[SDAP|sozialdemokratischen]]) Arbeiterturn- und Sportvereine (ASV, ATSV, …), die teils schon kleinere, eher inoffizielle Schachsektionen hatten, wie die Itzling-Gnigler und Maxglaner, im Jahr 1934 behördlich aufgelöst, politisch etwas umgefärbt, und anschließend bis 1936 teils neu, als eigene (juristische) Schachvereine gegründet. <br />
 
Im österreichischen [[Ständestaat]] (1934–1938) wurden nach den [[Februaraufstand|Februarereignissen 1934]] die früheren (weitgehend [[SDAP|sozialdemokratischen]]) Arbeiterturn- und Sportvereine (ASV, ATSV, …), die teils schon kleinere, eher inoffizielle Schachsektionen hatten, wie die Itzling-Gnigler und Maxglaner, im Jahr 1934 behördlich aufgelöst, politisch etwas umgefärbt, und anschließend bis 1936 teils neu, als eigene (juristische) Schachvereine gegründet. <br />
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'''1937''': Am 1. Mai: Wettkampf Salzburg gegen den damaligen OÖ Meister Steyr auf 15 Brettern: 9,5:5,5 (SC v.8.5. S 16) <br />
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'''1937''': Am 1. Mai: Wettkampf Salzburg gegen den damaligen OÖ Meister Steyr auf 15 Brettern: 9,5:5,5 (SC v.8.5. S 16). <br />
 
'''1938''': Am 14.3., unbeeindruckt vom [[NS]]-Umsturz zwei Tage zuvor, und dem Einmarsch der Hitler-Deutschen, wurde die 17!-rundige Landesmeisterschaft (14.1.–14.3.1938) beendet.<br />
 
'''1938''': Am 14.3., unbeeindruckt vom [[NS]]-Umsturz zwei Tage zuvor, und dem Einmarsch der Hitler-Deutschen, wurde die 17!-rundige Landesmeisterschaft (14.1.–14.3.1938) beendet.<br />
  1. Willhelm David, 2. G. Hopfinger 3. Karl Mayer, vor Gabriel Geiger und dem Itzlinger Oskar Ludl (18 qualifizierte Teilnehmer; SC 26.3.1938).<br />
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  1. Wilhelm David, 2. G. Hopfinger 3. Karl Mayer, vor Gabriel Geiger und dem Itzlinger Oskar Ludl (18 qualifizierte Teilnehmer; SC 26.3.1938).<br />
    
'''1939''': Die LM (Gaumeisterschaft) 1939 im Café Posthof gewann Karl Mayer vor 2. Gabriel Geiger und 3. G. Hopfinger (Ende: 24.2.1939).<br />
 
'''1939''': Die LM (Gaumeisterschaft) 1939 im Café Posthof gewann Karl Mayer vor 2. Gabriel Geiger und 3. G. Hopfinger (Ende: 24.2.1939).<br />
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