| Zeile 3: |
Zeile 3: |
| | | | |
| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | ÖkR Georg Neumaier wurde als 5. von 8 Kindern der Bauersfamilie Georg und Anna Neumaier, vulgo Högler, in Wals geboren. Er musste schon bald den Ernst des Lebens spüren. Nach 8 Jahren Volksschule in Wals musste er mit nur 15 Jahren als ältester Sohn den elterlichen Hof mit seinen 7 Geschwistern übernehmen, da sein Vater gestorben ist. Im April [[1966]] heiratete er seine Elfriede, geb. Pichler, in Wals. Aus dieser Ehe stammen 5 Kinder: Georg, Herbert, Martin, Christian, Manfred. | + | ÖkR Georg Neumaier wurde als fünftes von acht Kindern der Bauersfamilie Georg und Anna Neumaier, vulgo Högler, in Wals geboren. Er musste schon bald den Ernst des Lebens spüren. Nach acht Jahren Volksschule in Wals musste er mit nur 15 Jahren als ältester Sohn den elterlichen Hof mit seinen sieben Geschwistern übernehmen, da sein Vater gestorben war. Im April [[1966]] heiratete er seine Elfriede, geb. Pichler, in Wals. Aus dieser Ehe stammen fünf Kinder: Georg, Herbert, Martin, Christian und Manfred. |
| | | | |
| − | [[1970]] wurde er Vorstandsmitglied im Landesverband der Salzburger Erwerbsgärtner. [[1974]] stieg er als Bauernbundobmann der Gemeinde Wals-Siezenheim ins politische Leben ein und beendete dieses Amt erst nach 25 Jahren. | + | ====Politische Karriere==== |
| − | [[1975]] wurde er Ortsbauernobmann. Dieses Amt bekleidete er bis ins Jahr [[2000]]. [[1979]] stieg er in die Gemeindevertretung als Vorsitzender des Bau- und Raumplanungsausschusses für die ÖVP ein, und trug wesentlich zum Aufschwung der Gemeinde bei. Drei Jahre später, [[1982]], wurde er Vizebürgermeister hinter Bundesrat [[Ludwig Bieringer]]. Dieses Amt hatte er bis [[1994]] inne. In den späten [[1970er]] Jahren und den frühen [[1980er]] Jahren war er maßgeblich als Obmann der [[Wegegenossenschaft Goiser Wiesen]] dafür verantwortlich, dass die Holzteile der Bauern mit Güterwegen erschlossen wurden. Er saß etliche Jahre in der Bezirksbauernkammer und in der [[Landwirtschaftskammer]] als Kammerrat drinnen. Von [[1975]] bis [[1998]] war er Vorsitzender der Gemeindejagdkommision und ab [[1998]] bis zu seinem Tod Mitglied im Jagdkonsortium. Nebenbei war er Mitglied zahlreicher Gärtnervereine in [[Salzburg]] bzw. Österreich. Einige Jahre war er auch im Bezirksschulrat. Unzählige Mitgliedschaften in vielen Ortsvereinen dürfen auch nicht unerwähnt bleiben. Für seine verdienstvollen Tätigkeiten erhielt er hohe und höchste Auszeichnungen. [[1995]] erhielt er aus den Händen von BR Bgm. Ludwig Bieringer die höchste Auszeichnung, die ein Gemeindebürger von Wals-Siezenheim bekommen kann. Die Ehrenbürgerwürde. Und im Jahre [[2000]] wurde ihm durch den damaligen Bundespräsidenten von Österreich, [[Dr. Thomas Klestil]], der Berufstitel ÖKONOMIERAT verliehen und durch den Bundesminister [[Mag. Wilhelm Molterer]] in Wien überbracht. | + | [[1970]] wurde er Vorstandsmitglied im [[Landesverband der Salzburger Erwerbsgärtner]]. [[1974]] stieg er als Bauernbundobmann der Gemeinde Wals-Siezenheim ins politische Leben ein und beendete dieses Amt erst nach 25 Jahren. |
| | + | |
| | + | [[1975]] wurde er Ortsbauernobmann. Dieses Amt bekleidete er bis ins Jahr [[2000]]. [[1979]] stieg er in die Gemeindevertretung als Vorsitzender des Bau- und Raumplanungsausschusses für die ÖVP ein, und trug wesentlich zum Aufschwung der Gemeinde bei. Drei Jahre später, [[1982]], wurde er Vizebürgermeister hinter Bundesrat [[Ludwig Bieringer]]. Dieses Amt hatte er bis [[1994]] inne. In den späten [[1970er]] Jahren und den frühen [[1980er]] Jahren war er maßgeblich als Obmann der [[Wegegenossenschaft Goiser Wiesen]] dafür verantwortlich, dass die Holzteile der Bauern mit Güterwegen erschlossen wurden. Er saß etliche Jahre in der Bezirksbauernkammer und in der [[Landwirtschaftskammer]] als Kammerrat drinnen. Von [[1975]] bis [[1998]] war er Vorsitzender der Gemeindejagdkommission und ab [[1998]] bis zu seinem Tod Mitglied im Jagdkonsortium. Nebenbei war er Mitglied zahlreicher Gärtnervereine in [[Salzburg]] bzw. Österreich. Einige Jahre war er auch im Bezirksschulrat. Unzählige Mitgliedschaften in vielen Ortsvereinen dürfen auch nicht unerwähnt bleiben. |
| | | | |
| | Am [[27. März]] [[1985]] musste er einen privaten Schicksalsschlag erleiden. Sein Sohn Martin (* [[17. Juli]] [[1975]]) kam bei einem Verkehrsunfall auf der Wiener Bundesstraße, Kreuzung Grödigerweg, ums Leben. Durch einen weiteren tragischen Vorfall im Jahre [[1986]] bekam er eine schwere Aufgabe zu meistern, die ihn vom Tod seines Sohnes ablenken konnte: [[Tschernobyl]]. Er hat sich in dieser Zeit die Sohlen für seine Bauern wund gelaufen und mit Erfolg konnte er Entschädigungen bekommen. Am 18. Oktober 2008 verstarb er plötzlich und völlig unerwartet im Alter von nur 68 Jahren. | | Am [[27. März]] [[1985]] musste er einen privaten Schicksalsschlag erleiden. Sein Sohn Martin (* [[17. Juli]] [[1975]]) kam bei einem Verkehrsunfall auf der Wiener Bundesstraße, Kreuzung Grödigerweg, ums Leben. Durch einen weiteren tragischen Vorfall im Jahre [[1986]] bekam er eine schwere Aufgabe zu meistern, die ihn vom Tod seines Sohnes ablenken konnte: [[Tschernobyl]]. Er hat sich in dieser Zeit die Sohlen für seine Bauern wund gelaufen und mit Erfolg konnte er Entschädigungen bekommen. Am 18. Oktober 2008 verstarb er plötzlich und völlig unerwartet im Alter von nur 68 Jahren. |
| | | | |
| − | ==Auszeichnungen== | + | ====Auszeichnungen==== |
| | + | Für seine verdienstvollen Tätigkeiten erhielt er hohe und höchste Auszeichnungen. [[1995]] erhielt er aus den Händen von BR Bgm. Ludwig Bieringer die höchste Auszeichnung, die ein Gemeindebürger von Wals-Siezenheim bekommen kann. Die Ehrenbürgerwürde. Und im Jahre [[2000]] wurde ihm durch den damaligen Bundespräsidenten von Österreich, [[Dr. Thomas Klestil]], der Berufstitel ''Ökonomierat''verliehen und durch den Bundesminister [[Mag. Wilhelm Molterer]] in Wien überbracht. |
| | + | |
| | *Verleihung des Berufstitels Ökonomierat (2000) | | *Verleihung des Berufstitels Ökonomierat (2000) |
| | *Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Wals-Siezenheim (1995) | | *Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Wals-Siezenheim (1995) |