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[[Bild:Falkensteinweg_02.jpg|thumb|200px|von diesem Ort aus soll Wolfgang seinen ''Beilwurf'' ausgeführt haben]]
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[[Bild:Falkensteinweg_04.jpg|thumb|200px|Kapelle am [[Falkensteinweg]], in der die Quelle, geschlagen von Wolfgang, gefasst wurde]]
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[[Bild:Falkensteinweg_04.jpg|thumb|Kapelle am [[Falkensteinweg]], in der die Quelle, geschlagen von Wolfgang, gefasst wurde]]
[[Bild:Falkensteinkirche.jpg|thumb|200px|die [[Falkensteinkirche]]]]
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[[Bild:Falkensteinkirche.jpg|thumb|die [[Falkensteinkirche]]]]
 
   
'''Wolfgang von Regensburg''' (* nicht gesichert [[924]] in Pfullingen in Baden-Württemberg,  
 
'''Wolfgang von Regensburg''' (* nicht gesichert [[924]] in Pfullingen in Baden-Württemberg,  
 
† [[31. Oktober]] [[994]] in Pupping bei Eferding in [[Oberösterreich]]) war ein Missionar und Bischof.
 
† [[31. Oktober]] [[994]] in Pupping bei Eferding in [[Oberösterreich]]) war ein Missionar und Bischof.
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Um seine Heilkraft und Böses Abwehrende ranken sich die Legenden. So versuchte der Teufel vergeblich bei einer seiner Predigten, die Zuhörenden durch schillernde Strahlen abzulenken.   
 
Um seine Heilkraft und Böses Abwehrende ranken sich die Legenden. So versuchte der Teufel vergeblich bei einer seiner Predigten, die Zuhörenden durch schillernde Strahlen abzulenken.   
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Wolfgang war Verfechter eines regelstrengen Lebens bei Mönchen und Kanonikern. Unter seiner Amtszeit wurden Klöster von ihm reformiert und Nonnen und Mönche strenger Zucht unterworfen.  
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Wolfgang war Verfechter eines regelstrengen Lebens bei Mönchen und Kanonikern. Unter seiner Amtszeit wurden Klöster von ihm reformiert und Nonnen und Mönche strenger Zucht unterworfen. Zu seinen Klostergründungen zählen das Benediktinerinnenkloster St. Paul in Regensburg.  
Zu seinen Klostergründungen zählen das Benediktinerinnenkloster St. Paul in Regensburg.  
      
Als Wolfgang 994 die Donau entlang zu den Regensburger Besitzungen in der Ostmark reiste, starb er in Pupping. Wolfgang wurde am [[7. Oktober]] [[1052]] von Papst Leo IX. heilig gesprochen. Anlässlich der Heiligsprechung wurden auchd die Gebeine des Bischofs in die damals neu errichtete Wolfgangskrypta unter der Basilika St. Emmeram überführt.
 
Als Wolfgang 994 die Donau entlang zu den Regensburger Besitzungen in der Ostmark reiste, starb er in Pupping. Wolfgang wurde am [[7. Oktober]] [[1052]] von Papst Leo IX. heilig gesprochen. Anlässlich der Heiligsprechung wurden auchd die Gebeine des Bischofs in die damals neu errichtete Wolfgangskrypta unter der Basilika St. Emmeram überführt.
    
==Salzburg-Bezug==   
 
==Salzburg-Bezug==   
Die Legende erzählt von Wolfgangs zeitweiligen Einsiedlerleben am [[Abersee]] am [[Falkenstein]]. [[976]] kam Wolfgang ins [[Stift Mondsee|Kloster Mondsee]], von wo aus er zum Wolfgangsee, nur von einem Laienbruder begleitet, als Einsiedler zog. Zunächst bewohnte er demnach eine Höhle zwischen dem [[Falkenstein]] und [[Schafberg]]. Dort führte ein so strenges Leben, dass nicht einmal der begleitende Laienbruder durchhalten konnte und er den Heiligen bald wieder verließ. Als ein Helfer bei der Arbeit der Rodung des großen Waldes Durst bekam, habe Wolfgang eine Quelle entspringen lassen, deren Wasser wird bis heute als heilkräftig betrachtet<ref>siehe auch [[Salzburger Quellen]]</ref>.  
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Die Legende erzählt von Wolfgangs zeitweiligen Einsiedlerleben am [[Abersee]] am [[Falkenstein]]. [[976]] kam Wolfgang ins [[Kloster Mondsee]], von wo aus er zum Wolfgangsee, nur von einem Laienbruder begleitet, als Einsiedler zog. Zunächst bewohnte er demnach eine Höhle zwischen dem [[Falkenstein]] und [[Schafberg]]. Dort führte ein so strenges Leben, dass nicht einmal der begleitende Laienbruder durchhalten konnte und er den Heiligen bald wieder verließ. Als ein Helfer bei der Arbeit der Rodung des großen Waldes Durst bekam, habe Wolfgang eine Quelle entspringen lassen, deren Wasser wird bis heute als heilkräftig betrachtet<ref>siehe auch [[Salzburger Quellen]]</ref>.  
    
Als ihn der Teufel, so die Legende, immer wieder versuchte, beschloss Wolfgang, sich an einem freundlicheren Ort eine Klause zu erbauen. Er warf seine Axt ins Tal hinab<ref>der Beilwurf steht in Beziehung zum ältesten deutschen, weit in die vorchristliche Zeit zurück reichenden Recht; er diente der Ermittlung einer Grenze und war somit auch ein Längenmass; der ''Beilwurf von beachtlicher Länge'' ist als Sinnbild des Besitzergreifens zu verstehen; Zitat aus ''Das Salzkammergut, Kristian Sotriffer, Oberösterreichischer Landesverlag Linz, 1969</ref> und gelobte, an dem Ort, an dem er sie wieder finden werde, eine Kirche zu erbauen. An dem Ort, wo Wolfgang das Beil warf, steht heute die ''Beilwurfkapelle'', an dem Ort, wo das Beil einschlug, die [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang]] - so die Legende.
 
Als ihn der Teufel, so die Legende, immer wieder versuchte, beschloss Wolfgang, sich an einem freundlicheren Ort eine Klause zu erbauen. Er warf seine Axt ins Tal hinab<ref>der Beilwurf steht in Beziehung zum ältesten deutschen, weit in die vorchristliche Zeit zurück reichenden Recht; er diente der Ermittlung einer Grenze und war somit auch ein Längenmass; der ''Beilwurf von beachtlicher Länge'' ist als Sinnbild des Besitzergreifens zu verstehen; Zitat aus ''Das Salzkammergut, Kristian Sotriffer, Oberösterreichischer Landesverlag Linz, 1969</ref> und gelobte, an dem Ort, an dem er sie wieder finden werde, eine Kirche zu erbauen. An dem Ort, wo Wolfgang das Beil warf, steht heute die ''Beilwurfkapelle'', an dem Ort, wo das Beil einschlug, die [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang]] - so die Legende.

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