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==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Um [[715]] gründete [[Rupert von Worms|Rupert]] am Nonnberg das Benediktinenstift Nonnberg, das heute weltweit älteste dauernd bestehende Frauenkloster. Einst war das Kloster begütert: Zu den Gütern gehörte im Frühmittelalter auch das Nonntal, dessen Kirche früher eine Filialkirche des Klosters war, und der Raum zwischen Salzach und Leopoldskroner Moor im Süden der Stadt.  
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Um [[715]] gründete [[Rupert von Worms|Rupert]] am Nonnberg das Benediktinenstift Nonnberg, das heute weltweit älteste dauernd bestehende Frauenkloster. Einst war das Kloster begütert: Zu den Gütern gehörte im Frühmittelalter auch das [[Nonntal]], dessen Kirche früher eine Filialkirche des Klosters war, und der Raum zwischen [[Salzach]] und Leopoldskroner Moor im Süden der Stadt.  
    
Um [[1006]] brannte die erste Klosterkirche ab. Eine neue Klosterkirche wurde mit Hilfe Heinrich II. im Jahr [[1009]] vollendet. Aus dieser Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter das „Paradies“ mit seinen Fresken erhalten. Durch einen Brand [[1423]] zum Großteil zerstört, wurde die Klosterkirche in den Jahren [[1464]] bis [[1509]] auf den alten Gebäuderechten fußend neu aufgebaut (Spätgotischer Bau). Das mittige gotische Glasfenster hinter dem Altar ([[1480]]), gestiftet vom damaligen Bürgermeister [[Augustin Clanner]], der spätgotische Altar (mit neugotischem Beiwerk) aus der Filialkirche Scheffau/Lammer.Das Kloster beherbergt eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Handschriften, gotischer Figuren und Malerei (vor allem spätgotische Altäre). Besonders bemerkenswert ist das "Faldistorium" (ein Faltstuhl für die Äbtissin, nach [[1100]] entstanden mit figürlichen Reliefs und Figuren aus Walrossbein) und das Elfenbeinpastorale von [[1242]].  
 
Um [[1006]] brannte die erste Klosterkirche ab. Eine neue Klosterkirche wurde mit Hilfe Heinrich II. im Jahr [[1009]] vollendet. Aus dieser Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter das „Paradies“ mit seinen Fresken erhalten. Durch einen Brand [[1423]] zum Großteil zerstört, wurde die Klosterkirche in den Jahren [[1464]] bis [[1509]] auf den alten Gebäuderechten fußend neu aufgebaut (Spätgotischer Bau). Das mittige gotische Glasfenster hinter dem Altar ([[1480]]), gestiftet vom damaligen Bürgermeister [[Augustin Clanner]], der spätgotische Altar (mit neugotischem Beiwerk) aus der Filialkirche Scheffau/Lammer.Das Kloster beherbergt eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Handschriften, gotischer Figuren und Malerei (vor allem spätgotische Altäre). Besonders bemerkenswert ist das "Faldistorium" (ein Faltstuhl für die Äbtissin, nach [[1100]] entstanden mit figürlichen Reliefs und Figuren aus Walrossbein) und das Elfenbeinpastorale von [[1242]].  
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==Klosterkirche Nonnberg Mariae Himmelfahrt==
 
==Klosterkirche Nonnberg Mariae Himmelfahrt==
Um 715 gründete Hruodpert (Rupert) am Nonnberg das Benediktinenstift Nonnberg (heute das weltweit älteste christliche Frauenkloster mit ununterbrochener Tradition), Ruperts Nichte Erentrudis war die erste Äbtissin. Um 1006 brannte die erste Klosterkirche ab. Eine neue Klosterkirche wurde mit maßgeblicher Unterstützung durch Heinrich I 1009 vollendet. Aus romanischer Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter dem Nonnenchor das „Paradies“ mit seinen Fresken (um 1140) erhalten.  
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Um [[715]] gründete Hruodpert ([[Rupert von Worms|Rupert]]) am [[Nonnberg]] das Benediktinenstift Nonnberg (heute das weltweit älteste christliche Frauenkloster mit ununterbrochener Tradition), Ruperts Nichte [[Erentrudis]] war die erste Äbtissin. Um [[1006]] brannte die erste Klosterkirche ab. Eine neue Klosterkirche wurde mit maßgeblicher Unterstützung durch Heinrich I. [[1009]] vollendet. Aus romanischer Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter dem Nonnenchor das „Paradies“ mit seinen Fresken (um [[1140]]) erhalten.  
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Nach dem Brand 1423 wurde die Kirche ab 1464 spätgotisch wiedererrichtet. Das gotische Kirchenschiff besitzt filialengeschmückte Kirchenfenster, wobei das gotische "Claner-Fenster" hinter dem Altar besondere Bedeutung besitzt. Es wurde vom Salzburger Bürger und späteren Bürgermeister Augustin Claner 1473 gestiftet und von Hemmel von Andlau geschaffen.  
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Nach dem Brand [[1423]] wurde die Kirche ab [[1464]] spätgotisch wiedererrichtet. Das gotische Kirchenschiff besitzt filialengeschmückte Kirchenfenster, wobei das gotische "Claner-Fenster" hinter dem Altar besondere Bedeutung besitzt. Es wurde vom Salzburger Bürger und späteren Bürgermeister [[Augustin Claner]] [[1473]] gestiftet und von [[Hemmel von Andlau]] geschaffen.  
    
Der gotische Flügelaltar (aus der Werkstatt des Hallstädter Meisters) stammt samt den neugotischen Ergänzungen aus der Abtenauer Kirche. Der stets sehr dunkle Kirchenraum mit dem erhöhten Chor über der Krypta verleiht der Kirche eine eigene Stimmung. An hohen Festtags-Gottesdiensten ist hier der zeitlos-meditative gregorianische Gesang des Nonnenchores zu hören.  
 
Der gotische Flügelaltar (aus der Werkstatt des Hallstädter Meisters) stammt samt den neugotischen Ergänzungen aus der Abtenauer Kirche. Der stets sehr dunkle Kirchenraum mit dem erhöhten Chor über der Krypta verleiht der Kirche eine eigene Stimmung. An hohen Festtags-Gottesdiensten ist hier der zeitlos-meditative gregorianische Gesang des Nonnenchores zu hören.  

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