| Zeile 21: |
Zeile 21: |
| | [[1924]] war das Tor reparaturbedürftig. [[1935]] wurde das Zeicheneinnehmerhaus demoliert. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19350711&query=%22Klausentor%22&seite=7 ANNO], Salzburger Chronik, 11. Juli 1935, Seite 7</ref> [[1937]] wurde die Umfahrung geschaffen. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19370625&query=%22Klausentor%22&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, 25. Juni 1937, Seite 5</ref> | | [[1924]] war das Tor reparaturbedürftig. [[1935]] wurde das Zeicheneinnehmerhaus demoliert. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19350711&query=%22Klausentor%22&seite=7 ANNO], Salzburger Chronik, 11. Juli 1935, Seite 7</ref> [[1937]] wurde die Umfahrung geschaffen. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19370625&query=%22Klausentor%22&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, 25. Juni 1937, Seite 5</ref> |
| | | | |
| − | [[1954]] wurde das Fresko auf der Altstadtseite neu gestaltet. Es zeigt zwei Engel, die einen Lorbeerkranz und und das [[Wappen der Stadt Salzburg]] halten. Datiert ist das Fresko von (19)54, signiert mit den Initialen A.S. Bei dem Künstler handelt es sich vielleicht um den [[Anton Faistauer|Faistauer]]-Schüler [[Alberto Susat]]. An dieser Stelle befand sich bereits früher ein Wappen der Stadt Salzburg, das einst von zwei wilden Männern gehalten worden war und im der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts von [[Matthäus Murmann]] gemalt worden war.
| |
| | | | |
| | == Gebäude == | | == Gebäude == |
| Zeile 30: |
Zeile 29: |
| | Die Durchfahrt durch den Torbogen erfolgt heute in Richtung Süden, wobei auch [[Obus]]se und Lkw durch diesen [schmalen] Torbogen (oft Zentimeter genau) fahren müssen. Der Vorschlag von elektrisch einklappbaren Außenspiegeln wurde seitens der [[Salzburg AG]] bisher nicht aufgegriffen, verschiedene Obusse besitzen zudem keine Außenspiegel mehr, sondern benutzen stattdessen Kameras. Bei einer Verkehrsberuhigung im Raum um die Gstättengasse und die [[Münzgasse]] kann ohne Zerstörung der Bausubstanz auch der Obus wieder ungehindert fahren. | | Die Durchfahrt durch den Torbogen erfolgt heute in Richtung Süden, wobei auch [[Obus]]se und Lkw durch diesen [schmalen] Torbogen (oft Zentimeter genau) fahren müssen. Der Vorschlag von elektrisch einklappbaren Außenspiegeln wurde seitens der [[Salzburg AG]] bisher nicht aufgegriffen, verschiedene Obusse besitzen zudem keine Außenspiegel mehr, sondern benutzen stattdessen Kameras. Bei einer Verkehrsberuhigung im Raum um die Gstättengasse und die [[Münzgasse]] kann ohne Zerstörung der Bausubstanz auch der Obus wieder ungehindert fahren. |
| | | | |
| − | == Wappen und Inschriften == | + | == Wappen, Inschriften und Fresken des Klausentores == |
| | [[Datei:Salzburger Stadtwappen am Klausentor 01.jpg|thumb|Innere Seite: [[Wappen der Stadt Salzburg]]]] | | [[Datei:Salzburger Stadtwappen am Klausentor 01.jpg|thumb|Innere Seite: [[Wappen der Stadt Salzburg]]]] |
| | [[Datei:Wappen von Markus Sittikus und der Stadt Salzburg am Klausentor 01.jpg |thumb|150px|Äußere Seite: Wappen von [[Markus Sittikus]] und [[Wappen der Stadt Salzburg]] <br/>]] | | [[Datei:Wappen von Markus Sittikus und der Stadt Salzburg am Klausentor 01.jpg |thumb|150px|Äußere Seite: Wappen von [[Markus Sittikus]] und [[Wappen der Stadt Salzburg]] <br/>]] |
| | | | |
| − | === An der inneren Seite des Klausentores === | + | === Innenseite === |
| | An der inneren Seite befindet sich eine mit Quadern umsäumte Rundbogenöffnung, beidseitig dienen hier große Steinkugeln als Radabweiser, | | An der inneren Seite befindet sich eine mit Quadern umsäumte Rundbogenöffnung, beidseitig dienen hier große Steinkugeln als Radabweiser, |
| | | | |
| − | === An der äußeren Seite des Klausentores === | + | [[1954]] wurde das Fresko auf der Altstadtseite neu gestaltet. Es zeigt zwei Engel, die einen Lorbeerkranz und und das [[Wappen der Stadt Salzburg]] halten. Datiert ist das Fresko von (19)54, signiert mit den Initialen A.S. Bei dem Künstler handelt es sich vielleicht um den [[Anton Faistauer|Faistauer]]-Schüler [[Alberto Susat]]. An dieser Stelle befand sich bereits früher ein Wappen der Stadt Salzburg, das einst von zwei wilden Männern gehalten worden war und im der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts von [[Matthäus Murmann]] gemalt worden war. Nach 1860 befanden sich hier dann die färbigen Wappen von Salzburger Städten und Märkten. |
| | + | |
| | + | === Außenseite === |
| | An der äußeren Seite nach Norden gegen Mülln ist das Tor mit beidseitiger Marmor gestaltet. halbseitig freistehende gegliederte Säulen werden hier bekrönt durch ein dreiteiliges Gebälk mit Triglyphen. darüber ist hohe stehende Marmortafel eingemauert, die das Wappen von Markus Sittikus und das [[Wappen der Stadt Salzburg]] zeigt. Das Salzburg-Wappen wird gehalten von den zwei Schildhaltern, hier als zwei bärtigen fischschwänzige Tritone: | | An der äußeren Seite nach Norden gegen Mülln ist das Tor mit beidseitiger Marmor gestaltet. halbseitig freistehende gegliederte Säulen werden hier bekrönt durch ein dreiteiliges Gebälk mit Triglyphen. darüber ist hohe stehende Marmortafel eingemauert, die das Wappen von Markus Sittikus und das [[Wappen der Stadt Salzburg]] zeigt. Das Salzburg-Wappen wird gehalten von den zwei Schildhaltern, hier als zwei bärtigen fischschwänzige Tritone: |
| | | | |