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Johanna Raudaschl war vom [[6. Juni]] [[1931]] bis [[2. Jänner]] [[1932]] Köchin von [[Maria Augusta Kutschera|Maria Augusta Freifrau von Trapp]] und [[Georg Ludwig von Trapp]]. Ihre Enkelin, Irmgard Wöhrl, hatte schon vor drei Jahren dieses Buch mit Rezepten ihrer Großmutter unter dem Titel "The Sound of cooking" herausgebracht und nun mit einem neuen Verlag und einem deutschen Titel dasselbe Buch wieder aufgelegt.
 
Johanna Raudaschl war vom [[6. Juni]] [[1931]] bis [[2. Jänner]] [[1932]] Köchin von [[Maria Augusta Kutschera|Maria Augusta Freifrau von Trapp]] und [[Georg Ludwig von Trapp]]. Ihre Enkelin, Irmgard Wöhrl, hatte schon vor drei Jahren dieses Buch mit Rezepten ihrer Großmutter unter dem Titel "The Sound of cooking" herausgebracht und nun mit einem neuen Verlag und einem deutschen Titel dasselbe Buch wieder aufgelegt.
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Auf mehr als 40 der rund 120 Seiten wird das einfache und doch interessante Leben von Johanna Raudaschl geschildert. 28 ganzseitige anregende Bilder von Landschaften und Gerichten, 8 Rezepte für Vorspeisen, Suppen und Beilagen, 9 für Hauptgerichte und 20 für süße Nachspeisen bilden den Rest des Buches. Ein Vorwort von [[Maria Franziska von Trapp]] ergänzt dieses "Geschichts-Kochbuch".
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Auf mehr als 40 der rund 120 Seiten wird das einfache und doch interessante Leben von Johanna Raudaschl geschildert. 28 ganzseitige anregende Bilder von Landschaften und Gerichten, acht Rezepte für Vorspeisen, Suppen und Beilagen, neun für Hauptgerichte und 20 für süße Nachspeisen bilden den Rest des Buches. Ein Vorwort von [[Maria Franziska von Trapp]] ergänzt dieses "Geschichts-Kochbuch".
    
Was bei der Lebensgeschichte von Johanna Raudaschl fasziniert, sind die Schilderungen über das bäuerliche Alltagsleben am [[Attersee]] und im [[Salzkammergut]] im Allgemeinen zwischen 1910 und 1930 sowie ihre außerordentliche Liebe zum Kochen. Tagebucheintragungen, Lieferscheine im Hause Trapp und andere Zeitdokumente haben mich fast mehr begeistert als die Rezepte selbst. Obwohl auch darunter einige Schmankerl zu finden sind: Salzburger Nockerl nicht im Backofen, sondern in einer Eisenpfanne - mit Wenden - gemacht! Eine "Knörpeltorte", eine handwerkliche Herausforderung, Buchteln, Rindsuppe mit Griesstrudel oder ein Wilderer-Ragout. Die Familie Trapp liebte vor allem die Süßspeisen von Johanna Raudaschl.
 
Was bei der Lebensgeschichte von Johanna Raudaschl fasziniert, sind die Schilderungen über das bäuerliche Alltagsleben am [[Attersee]] und im [[Salzkammergut]] im Allgemeinen zwischen 1910 und 1930 sowie ihre außerordentliche Liebe zum Kochen. Tagebucheintragungen, Lieferscheine im Hause Trapp und andere Zeitdokumente haben mich fast mehr begeistert als die Rezepte selbst. Obwohl auch darunter einige Schmankerl zu finden sind: Salzburger Nockerl nicht im Backofen, sondern in einer Eisenpfanne - mit Wenden - gemacht! Eine "Knörpeltorte", eine handwerkliche Herausforderung, Buchteln, Rindsuppe mit Griesstrudel oder ein Wilderer-Ragout. Die Familie Trapp liebte vor allem die Süßspeisen von Johanna Raudaschl.