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[[Datei:Fahrschein der Salzburger Pferdebahn, bis 1908 gedruckt.jpg|mini|Fahrschein der Salzburger Pferdebahn-Rückseite:Werbung für die Festungsbahn]]
 
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[[Datei:Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft Fahrplan Grödig 1888.jpg|thumb|Fahrplan [[1888]] von der [[Stadt Salzburg]] zur Station [[Drachenloch]] in [[Grödig]].]]
 
Die '''Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft''', abgekürzt SETG, war eine ehemalige österreichische Bahngesellschaft aus [[Salzburg]].
 
Die '''Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft''', abgekürzt SETG, war eine ehemalige österreichische Bahngesellschaft aus [[Salzburg]].
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das Unternehmen wurde [[1885]] von Alexander Werner, dem Direktor der Linzer Tramwaygesellschaft, und dem Zivilingenieur Franz Kreuter als ''Salzburger Localbahn (SLB)'' gegründet. Am [[21. April]] [[1885]] erhielt die Firma die Konzession für die erste Strecke, die Bahnstrecke von Salzburg nach Hangender Stein, die 1886 in Betrieb ging. Von dort aus gab es Anschluss nach [[Berchtesgaden]]. [[1887]] eröffnete die Firma die am Beginn als Pferdebahn betriebene Straßenbahn Salzburg. Am 27. März 1888 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und der Name in ''Salzburger Eisenbahn- und Tramway-Gesellschaft'' geändert. [[1892]] wurde von der SETG  die [[Festungsbahn]] erbaut und als letzte Strecke die 1896 eröffnete Linie Salzburg–Lamprechtshausen.
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Das Unternehmen wurde [[1885]] von Alexander Werner, dem Direktor der Linzer Tramwaygesellschaft, und dem Zivilingenieur Franz Kreuter als ''Salzburger Localbahn (SLB)'' gegründet. Am [[21. April]] [[1885]] erhielt die Firma die Konzession für die erste Strecke, die Bahnstrecke von Salzburg nach [[Hangendenstein-Pass|Hangendenstein]], die [[1886]] in Betrieb ging. Von dort aus gab es Anschluss nach [[Berchtesgaden]]. [[1887]] eröffnete die Firma die am Beginn als Pferdebahn betriebene Straßenbahn Salzburg. Am [[27. März]] [[1888]] wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und der Name in ''Salzburger Eisenbahn- und Tramway-Gesellschaft'' geändert. [[1892]] wurde von der SETG  die [[Festungsbahn]] erbaut und als letzte Strecke die [[1896]] eröffnete Linie Salzburg–[[Lamprechtshausen]].
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Ab [[1907]] arbeitete man eng mit der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen zusammen. SETG-Züge verkehrten auf der anschließenden Bahnstrecke Berchtesgaden–Hangender Stein durchgehend bis ins deutsche Berchtesgaden. Bayrische Züge fuhren bis nach Salzburg. Auch das Personal wurde grenzüberschreitend eingesetzt. [[1909]] eröffnete die elektrische Straßenbahn in Salzburg, die im Auftrag der Stadt von der SETG betrieben wurde.  
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Ab [[1907]] arbeitete man eng mit der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen zusammen. SETG-Züge verkehrten auf der anschließenden Bahnstrecke [[Berchtesgaden]]–Hangenderstein durchgehend bis ins deutsche Berchtesgaden. Bayrische Züge (die [[Grüne Elektrische]]) fuhren bis nach Salzburg. Auch das Personal wurde grenzüberschreitend eingesetzt. [[1909]] eröffnete die elektrische Straßenbahn in Salzburg, die im Auftrag der Stadt von der SETG betrieben wurde.  
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Ab  [[16. Februar]] [[1919]] kam noch die Betriebsführung der neu eröffneten Stieglbahn hinzu Deren Bedienung erfolgte pachtweise im Auftrag der [[Stieglbrauerei zu Salzburg]]. In der [[Zwischenkriegszeit]] wurde vn von der SETG auch der Busverkehr in Salzburg mit insgesamt 14 Linien betrieben. Der Verkehr wurde von der Firma [[Albus]] betrieben, einer Tochtergesellschaft der SETG.
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Ab  [[16. Februar]] [[1919]] kam noch die Betriebsführung der neu eröffneten [[Stieglbahn]] hinzu Deren Bedienung erfolgte pachtweise im Auftrag der [[Stieglbrauerei zu Salzburg]]. In der [[Zwischenkriegszeit]] wurde von von der SETG auch der Busverkehr in Salzburg mit insgesamt 14 Linien betrieben. Der Verkehr wurde von der Firma [[Albus]] betrieben, einer Tochtergesellschaft der SETG.
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1940 wurde die Straßenbahn stillgelegt und der Oberleitungsbus Salzburg wurde als kommunalen Eigenbetrieb gegründet. Die Stadt gründete für den Oberleitungsbusverkehr die [[Salzburger Verkehrsbetriebe|Städtischen Verkehrsbetriebe Salzburg]].
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[[1940]] wurde die Straßenbahn stillgelegt und der Oberleitungsbus Salzburg wurde als kommunalen Eigenbetrieb gegründet. Die Stadt gründete für den Oberleitungsbusverkehr die [[Salzburger Verkehrsbetriebe|Städtischen Verkehrsbetriebe Salzburg]].
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Am [[1. Jänner]] [[1947]] übernahm die Stadt Salzburg das Vermögen der SETG, die in Wien gehandelten Aktien wurden zum Nennwert erworben. Am [[15. Juni]] [[1948]] erhielt die Stadt auch die Konzessionen. Am [[1. Oktober]] [[1948]] erlosch die Gesellschaft, sie ging vollständig in den Städtischen Verkehrsbetrieben Salzburg auf. Heutiges Nachfolgeunternehmen ist die [[Salzburg AG]].
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Am [[1. Jänner]] [[1947]] übernahm die Stadt Salzburg das Vermögen der SETG, die in Wien gehandelten Aktien wurden zum Nennwert erworben. Am [[15. Juni]] [[1948]] erhielt die Stadt auch die Konzessionen. Am [[1. Oktober]] [[1948]] erlosch die Gesellschaft, sie ging vollständig in den Städtischen Verkehrsbetrieben Salzburg auf. Heutiges Nachfolgeunternehmen ist die [[Salzburg AG]].
    
==Quelle==
 
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[[Kategorie:Verkehr (Wirtschaft)]]
 
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[[Kategorie:Geschichte (Verkehr)]]
 
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[[Kategorie:Lokalbahn]]
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[[Kategorie:Bahn]]
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[[Kategorie:Eisenbahn (Geschichte)]]

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