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, 19:14, 26. Mär. 2010
Das '''Saalfeldener Becken''' ist eine Landschaft im Norden des [[Pinzgau]]s um die Stadt [[Saalfelden]].
==Lage==
Nördlich von [[Maishofen]] weitet sich die [[Zeller Furche]] trichterförmig zum ''Saalfeldener Becken''. Im Norden bildet das Durchbruchstal der [[Saalach]] zwischen den [[Leoganger Steinberge]]n und dem [[Steinernes Meer|Steinernem Meer]] die Grenze. Im Westen sind es das [[Glemmtal]] und das [[Leoganger Achental]], im Südosten das Tal der [[Urslau]].
==Entstehung==
Es ist nach der letzten Eiszeit entstanden. Die Flüsse Saalach, [[Leoganger Ache]] und [[Urslau]] haben dann das Becken von Moränengeröll ausgeräumt.
==Allgemeines==
Im Saalfeldener Becken fallen im Vergleich zu anderen Regionen im Pinzgau auf gleicher Höhe mehr Niederschläge. Dies ist auf das relativ breite Leoganger Achental und den niedrigen [[Grießenpass]] zurückzuführen, der das Eindringen kühler West-Regenwinden erheblich erleichtert.
Im Becken werden Getreide und Hafer (für die [[Pinzgauer Pferde]]zucht). Daneben existiert auch Viehzucht.
Hauptort ist [[Saalfelden]].
==Verkehr==
Von [[Zell am See]] über Maishofen und Saalfelden über den Grießenpass nach [[Nordtirol]] führt die [[Westbahn]] (früher hier [[Giselabahn]] genannt). Die [[Pinzgauer Straße]], B311, führt von Norden nach Süden durch das Becken. Über den Griesenpass einerseits, den [[Dientner Sattel]] andererseits besteht auch eine West-Ost-Verbindung.
==Quellen==
* ''Salzburg und seine Landschaften'', Erich Seefeldner, 1961, [[Verlag "Das Bergland-Buch"]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Geologie]]
[[Kategorie:Grauwackenzone]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Landschaft]]