Natürlich war die Verehrung der oder des Heiligen eine wichtige Motivation. Man versprach sich Heilung von Leiden oder Lösung von Problemen. Die Politik oder nationale Motivation waren seit jeher Gründe für Wallfahrten. Santiago de Compostela lag gerade noch nicht im Einflussbereich der Mauren (Araber, Muslime). Eine Wallfahrt dorthin über mehrere Tausend Kilometer war nicht nur Entbehrung, sondern auch Dokumentation des festen Willens von Europa, dass dieser Ort christlich bleibt. Was ja dann auch die Geschichte bewiesen hat. Auch bei von Regimen unterdrückten Völker entwickelte sich eine Art von Protestwallfahrt. Beispiele dafür sind Andocs in Ungarn, oder für aus ihrer Heimat Vertriebene, die ihr landsmannschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl damit festigten wie in Altötting, Bayern. | Natürlich war die Verehrung der oder des Heiligen eine wichtige Motivation. Man versprach sich Heilung von Leiden oder Lösung von Problemen. Die Politik oder nationale Motivation waren seit jeher Gründe für Wallfahrten. Santiago de Compostela lag gerade noch nicht im Einflussbereich der Mauren (Araber, Muslime). Eine Wallfahrt dorthin über mehrere Tausend Kilometer war nicht nur Entbehrung, sondern auch Dokumentation des festen Willens von Europa, dass dieser Ort christlich bleibt. Was ja dann auch die Geschichte bewiesen hat. Auch bei von Regimen unterdrückten Völker entwickelte sich eine Art von Protestwallfahrt. Beispiele dafür sind Andocs in Ungarn, oder für aus ihrer Heimat Vertriebene, die ihr landsmannschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl damit festigten wie in Altötting, Bayern. |