Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
ergänzt
Zeile 11: Zeile 11:  
=== Berechnung: Fast 25 Tage Spitalsaufenthalt notwendig ===
 
=== Berechnung: Fast 25 Tage Spitalsaufenthalt notwendig ===
 
'''1. April''': Bei tödlich verlaufenden Covid-19-Erkrankungen dauert es im Mittel 17,8 Tage vom Auftauchen der ersten Symptome bis zum Ableben des Betroffenen. Die Dauer des Spitalsaufenthaltes von schwer Erkrankten liegt bei 24,7 Tagen. Dies haben britische Experten anhand von Daten aus China und aus internationalen Quellen berechnet. Bei der Auswertung der Informationen von 70 117 Covid-19-Patienten aus China kamen die Wissenschafter auf eine Sterblichkeitsrate von 1,38 Prozent der Patienten. Bei Unter-60-Jährigen lag sie nur bei 0,38 Prozent, in der Altersgruppe darüber bei 6,4 Prozent. Covid-19-Patienten im Alter über 80 Jahren zeigten eine Mortalität von 13,4 Prozent.
 
'''1. April''': Bei tödlich verlaufenden Covid-19-Erkrankungen dauert es im Mittel 17,8 Tage vom Auftauchen der ersten Symptome bis zum Ableben des Betroffenen. Die Dauer des Spitalsaufenthaltes von schwer Erkrankten liegt bei 24,7 Tagen. Dies haben britische Experten anhand von Daten aus China und aus internationalen Quellen berechnet. Bei der Auswertung der Informationen von 70 117 Covid-19-Patienten aus China kamen die Wissenschafter auf eine Sterblichkeitsrate von 1,38 Prozent der Patienten. Bei Unter-60-Jährigen lag sie nur bei 0,38 Prozent, in der Altersgruppe darüber bei 6,4 Prozent. Covid-19-Patienten im Alter über 80 Jahren zeigten eine Mortalität von 13,4 Prozent.
 +
 +
=== Forscher entschlüsseln das ABC des SARS-CoV-2-Virus ===
 +
'''9. April''': Drei Grundtypen von Sars-CoV-2 und deren Verbreitung über die Erde hat ein Forscherteam in einer Studie im Fachblatt "Pnas" analysiert. Dabei zeigte sich, dass der ursprüngliche Typ A sowie Typ C den Sprung in die weite Welt geschafft haben, während Typ B vor allem in Ostasien anzutreffen ist. An der Entwicklung von Tests, um das wandelbare Virus rasch nachzuweisen, arbeiten u. a. Wiener Forscher.
    
== Name ==
 
== Name ==
Zeile 28: Zeile 31:  
Die ''Kleine Zeitung'' berichtete in ihrer Ausgabe vom [[13. November]] 2019, dass während der Influenza-Saison [[2018]]–2019 circa 140&nbsp;000 bis 150&nbsp;000 Personen an dieser Infektion erkrankten. Laut einer Berechnung der AGES gemeinsam mit den Fachleuten des Zentrums für Virologie der Medizinischen Universität Wien starben in Österreich in diesem Zeitraum etwa 1&nbsp;400 Menschen an der Viruserkrankung. In der Saison [[2017]]–2018 erkrankten über 400&nbsp;000 Personen in Österreich an der Influenza, bei der es wegen einer stärkeren Influenzawelle um die 2&nbsp;800 Opfer gab.<ref>Kleine Zeitung vom [https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/5721242/1400-Tote-im-Vorjahr_Die-Grippe-ist-wieder-im-Anmarsch 13. November 2019]</ref>
 
Die ''Kleine Zeitung'' berichtete in ihrer Ausgabe vom [[13. November]] 2019, dass während der Influenza-Saison [[2018]]–2019 circa 140&nbsp;000 bis 150&nbsp;000 Personen an dieser Infektion erkrankten. Laut einer Berechnung der AGES gemeinsam mit den Fachleuten des Zentrums für Virologie der Medizinischen Universität Wien starben in Österreich in diesem Zeitraum etwa 1&nbsp;400 Menschen an der Viruserkrankung. In der Saison [[2017]]–2018 erkrankten über 400&nbsp;000 Personen in Österreich an der Influenza, bei der es wegen einer stärkeren Influenzawelle um die 2&nbsp;800 Opfer gab.<ref>Kleine Zeitung vom [https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/5721242/1400-Tote-im-Vorjahr_Die-Grippe-ist-wieder-im-Anmarsch 13. November 2019]</ref>
   −
=== Ausbreitung ===
+
=== Ausbreitung ===
 
<hr>
 
<hr>
 
[[Datei:Infektionskrankheit Covid-19.jpg|thumb|Symbolbild]]
 
[[Datei:Infektionskrankheit Covid-19.jpg|thumb|Symbolbild]]
Zeile 39: Zeile 42:  
{| class="wikitable float-right zebra" style="text-align:right; padding-right:1em; padding-left:1em"  
 
{| class="wikitable float-right zebra" style="text-align:right; padding-right:1em; padding-left:1em"  
 
|-
 
|-
! 25.2.!! 1.3.!! 6.3.!! 8.3.!! 11.3. !! 12.3. !! 13.3.!! 14.3.!! '''''15.3.''''' !! 16.3. !! 17.3. !! 18.3. !! 19.3. !! 20.3. !! 21.3. !! '''''22.3.'''''
+
! 25.2.!! 1.3.!! 6.3.!! 8.3.!! 11.3. !! 12.3. !! 13.3.!! 14.3.!! '''''15.3.''''' !! 16.3. !! 17.3. !! 18.3. !! 19.3. !! 20.3. !! 21.3. !! '''''22.3.'''''  
 
|-
 
|-
| 2 || 10 || 55|| 102|| 325|| 453 || 643|| 827|| 1038|| 1&nbsp;327 || 1&nbsp;678 || 2&nbsp;103 || 2&nbsp;576 || 3&nbsp;119 || 3&nbsp;567 || 4&nbsp;206  
+
| 2 || 10 || 55|| 102|| 325|| 453 || 643|| 827|| 1038|| 1&nbsp;327 || 1&nbsp;678 || 2&nbsp;103 || 2&nbsp;576 || 3&nbsp;119 || 3&nbsp;567 || 4&nbsp;206  
 
|-
 
|-
| || +8 || +45|| +47 || + || +|| +|| +|| + || + || + || + || + || + || + || +  
+
| || +8 || +45|| +47 || + || +|| +|| +|| + || + || + || + || + || + || + || +  
 
|-
 
|-
! !! !! 23.3. !! 24.3. !! 25.3. !! 26.3. !! 27.3. !! 28.3. !! '''''29.3.''''' !! 30.3. !! 31.3. !! 1.4. !! 2.4. !! 3.4. !! 4.4. !! '''''5.4.'''''
+
! !! !! 23.3. !! 24.3. !! 25.3. !! 26.3. !! 27.3. !! 28.3. !! '''''29.3.''''' !! 30.3. !! 31.3. !! 1.4. !! 2.4. !! 3.4. !! 4.4. !! '''''5.4.'''''  
 
|-
 
|-
| || || 5&nbsp;022 || 5&nbsp;826 || 6&nbsp;489 || 7&nbsp;451 || 8&nbsp;246 || 8&nbsp;799 || 9&nbsp;261   || 9&nbsp;958   || 10&nbsp;514 || 11&nbsp;003 ||11&nbsp;382 || 11&nbsp;762 || 12&nbsp;044 || 12&nbsp;225        
+
| || || 5&nbsp;022 || 5&nbsp;826 || 6&nbsp;489 || 7&nbsp;451 || 8&nbsp;246 || 8&nbsp;799 || 9&nbsp;261 || 9&nbsp;958 || 10&nbsp;514 || 11&nbsp;003 ||11&nbsp;382 || 11&nbsp;762 || 12&nbsp;044 || 12&nbsp;225  
 
|-
 
|-
| || || + || + || + || + || +   || + || + || + || + || + || + || + || + || +  
+
| || || + || + || + || + || + || + || + || + || + || + || + || + || + || +  
 
|-
 
|-
! !! !! 6.4. !! 7.4. !! 8.4. !! 9.4. !! 10.4. !! 11.4. !! '''''12.4.''''' !! 13.4. !! 14.4. !! 15.4. !! 16.4. !! 17.4. !! 18.4. !! '''''19.4.'''''  
+
! !! !! 6.4. !! 7.4. !! 8.4. !! 9.4. !! 10.4. !! 11.4. !! '''''12.4.''''' !! 13.4. !! 14.4. !! 15.4. !! 16.4. !! 17.4. !! 18.4. !! '''''19.4.'''''  
 
|-
 
|-
| || || 12&nbsp;466 || 12&nbsp;744 || 12&nbsp;930 || || || || || || || || || || ||  
+
| || || 12&nbsp;466 || 12&nbsp;744 || 12&nbsp;930 || || || || || || || || || || ||  
 
|-
 
|-
| || || -|| + || + || || || || || || || || || ||
+
| || || -|| + || + || || || || || || || || || ||  
 
|}
 
|}
 
Quellen [https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html www.sozialministerium.at] sowie [[Salzburger Nachrichten]]
 
Quellen [https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html www.sozialministerium.at] sowie [[Salzburger Nachrichten]]
Zeile 71: Zeile 74:  
=== 9. bis 15. März ===
 
=== 9. bis 15. März ===
 
<hr>
 
<hr>
Der '''erste Todesfall in Österreich''' wurde am [[12. März]] 2020 registriert. Es handelte sich um einen 69-jähriger Mann, Italien-Heimkehrer mit Vorerkrankungen, der im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital verstarb. Österreich hatte am Abend des [[12. März]] alle Länder weltweit auf "hohes Sicherheitsrisiko" (Sicherheitsstufe 4 von 6) gesetzt. "''Das ist ein außergewöhnlicher, aber notwendiger Schritt, den wir heute Abend gesetzt haben''", sagte Außenminister Alexander Schallenberg.  
+
Der '''erste Todesfall in Österreich''' wurde am [[12. März]] 2020 (Donnerstag) registriert. Es handelte sich um einen 69-jähriger Mann, Italien-Heimkehrer mit Vorerkrankungen, der im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital verstarb. Österreich hatte am Abend des [[12. März]] alle Länder weltweit auf "hohes Sicherheitsrisiko" (Sicherheitsstufe 4 von 6) gesetzt. "''Das ist ein außergewöhnlicher, aber notwendiger Schritt, den wir heute Abend gesetzt haben''", sagte Außenminister Alexander Schallenberg.  
   −
Ab [[11. März]] führte Österreich an allen Grenzübergängen zu '''Italien''' (Gesundheits&#8209)Grenzkontrollen durch. Es kam zu kilometerlangen Staus in der Abfertigung von Lkw. Weiters wurde der Personenzugverkehr der [[ÖBB]] von und nach Italien eingestellt.
+
Ab [[11. März]] (Mittwoch) führte Österreich an allen Grenzübergängen zu '''Italien''' (Gesundheits&#8209)Grenzkontrollen durch. Es kam zu kilometerlangen Staus in der Abfertigung von Lkw. Weiters wurde der Personenzugverkehr der [[ÖBB]] von und nach Italien eingestellt.
    
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus schloss Österreich vom [[13. März|13.]] auf den [[14. März]] ab Mitternacht 47 kleinere Grenzübergänge zu Italien, die sich mehrheitlich im Hochgebirge befinden. Die Verordnung sieht weiters vor, dass der Grenzverkehr auf der Bundesstraße bei Thörl-Maglern (Bezirk Villach-Land) nur noch zwischen 06 und 21 Uhr möglich sein wird. Geschlossen werden unter anderem der Nassfeldpass (1&nbsp;530 [[Meter über Adria]]) und der Plöckenpass (1&nbsp;357 m ü. A.) in [[Kärnten]], der Staller Sattel (2&nbsp;052 m ü. A.) in [[Osttirol]] oder das Timmelsjoch (2&nbsp;474 m ü. A.) in Tirol. Ein großer Teil der nun geschlossenen Grenzübergänge, wie etwa der [[Krimmler Tauern]] in den [[Zillertaler Alpen]] oder das Zollnerthörl in den Karnischen Alpen, ist nur über Wanderwege erreichbar. Weiter offen sind somit die Grenzübergänge an Hauptverkehrsstraßen wie Reschenpass, Brenner, Sillian und Thörl-Maglern.  
 
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus schloss Österreich vom [[13. März|13.]] auf den [[14. März]] ab Mitternacht 47 kleinere Grenzübergänge zu Italien, die sich mehrheitlich im Hochgebirge befinden. Die Verordnung sieht weiters vor, dass der Grenzverkehr auf der Bundesstraße bei Thörl-Maglern (Bezirk Villach-Land) nur noch zwischen 06 und 21 Uhr möglich sein wird. Geschlossen werden unter anderem der Nassfeldpass (1&nbsp;530 [[Meter über Adria]]) und der Plöckenpass (1&nbsp;357 m ü. A.) in [[Kärnten]], der Staller Sattel (2&nbsp;052 m ü. A.) in [[Osttirol]] oder das Timmelsjoch (2&nbsp;474 m ü. A.) in Tirol. Ein großer Teil der nun geschlossenen Grenzübergänge, wie etwa der [[Krimmler Tauern]] in den [[Zillertaler Alpen]] oder das Zollnerthörl in den Karnischen Alpen, ist nur über Wanderwege erreichbar. Weiter offen sind somit die Grenzübergänge an Hauptverkehrsstraßen wie Reschenpass, Brenner, Sillian und Thörl-Maglern.  
Zeile 81: Zeile 84:  
=== 16. bis 22. März ===
 
=== 16. bis 22. März ===
 
<hr>
 
<hr>
; 16. März
+
; 16. März (Montag)
 
Die '''Kirchen und Religionsgesellschaften''' in Österreich setzten ab Montag, den [[16. März]], öffentliche Gottesdienste und Versammlungen weitestgehend aus. Der Handel pausierte ab Montag, den 16. März, außer in versorgungsnotwendigen Bereichen wie Lebensmittelverkauf, Apotheken, Tankstellen und Trafiken. Restaurants, Bars und Kaffeehäuser durften gemäß Ankündigung der Regierung ab Montag nur noch bis 15 Uhr offen halten. Ebenfalls ab Montag 20 Uhr galt das '''Betriebsverbot für alle gewerblichen Hotels und Beherbergungsbetriebe''' – und zwar bis Ostermontag, [[13. April]]. Weil die Schließung auf Basis des Epidemiegesetzes erfolgt, bestand für die Betriebe Anspruch auf eine Entschädigungsleistung vonseiten des Bundes.
 
Die '''Kirchen und Religionsgesellschaften''' in Österreich setzten ab Montag, den [[16. März]], öffentliche Gottesdienste und Versammlungen weitestgehend aus. Der Handel pausierte ab Montag, den 16. März, außer in versorgungsnotwendigen Bereichen wie Lebensmittelverkauf, Apotheken, Tankstellen und Trafiken. Restaurants, Bars und Kaffeehäuser durften gemäß Ankündigung der Regierung ab Montag nur noch bis 15 Uhr offen halten. Ebenfalls ab Montag 20 Uhr galt das '''Betriebsverbot für alle gewerblichen Hotels und Beherbergungsbetriebe''' – und zwar bis Ostermontag, [[13. April]]. Weil die Schließung auf Basis des Epidemiegesetzes erfolgt, bestand für die Betriebe Anspruch auf eine Entschädigungsleistung vonseiten des Bundes.
   −
; 17. März
+
; 17. März (Dienstag)
 
Die Bundesregierung hatte am Sonntag, den [[15. März]], ein '''Versammlungsverbot, Spielplätze und Sportplätze ab Dienstag,''' [[17. März]], erlassen, '''ebenso alle Restaurants, Bars und Cafés geschlossen'''. Weiters hatte die Bundesregierung am Sonntag angekündigt, zur Bekämpfung der Corona-Krise Zivildiener der letzten fünf Jahre einzuberufen, die Erfahrungen als Sanitäter gesammelt haben. Derzeit dienende Zivildiener werden länger Zivildienst machen müssen. Die Rechtsgrundlage dafür bot das Zivildienstgesetz, das die Möglichkeit eines "außerordentlichen Zivildiensts" (§21) für Unter-50-Jährige vorsieht. Mit Mai werden 3&nbsp;000 Milizsoldaten mobilisiert.
 
Die Bundesregierung hatte am Sonntag, den [[15. März]], ein '''Versammlungsverbot, Spielplätze und Sportplätze ab Dienstag,''' [[17. März]], erlassen, '''ebenso alle Restaurants, Bars und Cafés geschlossen'''. Weiters hatte die Bundesregierung am Sonntag angekündigt, zur Bekämpfung der Corona-Krise Zivildiener der letzten fünf Jahre einzuberufen, die Erfahrungen als Sanitäter gesammelt haben. Derzeit dienende Zivildiener werden länger Zivildienst machen müssen. Die Rechtsgrundlage dafür bot das Zivildienstgesetz, das die Möglichkeit eines "außerordentlichen Zivildiensts" (§21) für Unter-50-Jährige vorsieht. Mit Mai werden 3&nbsp;000 Milizsoldaten mobilisiert.
   Zeile 95: Zeile 98:  
Über 45 Kilometer lang war der Grenzstau in Nickelsdorf nach [[Ungarn]], der von heimreisenden Rumänen und Bulgaren herrührte. Ungarn hatte die Grenze dicht gemacht. In der Nacht öffnete Ungarn diese jedoch wieder, um sie in der Früh abermals zu schließen. In den folgenden Tagen wurde ein Lösung für Transitfahrten gefunden.
 
Über 45 Kilometer lang war der Grenzstau in Nickelsdorf nach [[Ungarn]], der von heimreisenden Rumänen und Bulgaren herrührte. Ungarn hatte die Grenze dicht gemacht. In der Nacht öffnete Ungarn diese jedoch wieder, um sie in der Früh abermals zu schließen. In den folgenden Tagen wurde ein Lösung für Transitfahrten gefunden.
   −
; 18. März
+
; 18. März (Mittwoch)
 
Die Regierung will '''38 Milliarden Euro für Wirtschaft''' zur Verfügung stellen, sagte am Mittwoch, den [[18. März]], Vizekanzler Werner Kogler. Diese Summe entspricht fast der Hälfte des österreichischen 82-Milliarden-Budgets für 2020, das Finanzminister Gernot Blümel am Mittwoch vorgelegt hatte und das aufgrund der gleichzeitig von der Bundesregierung zugesagten Wiederaufbau-Milliarden bereits Makulatur war. Einige der Milliarden wird der Staat, wenn alles halbwegs gut geht, zurückerhalten. Denn neun der 38 Milliarden entfallen auf Garantien und Haftungen, die, wenn wir Glück haben, niemals fällig werden. Zehn weitere Milliarden entfallen auf die Stundung von Steuern, die vielleicht später nachgezahlt werden. 15 Milliarden sind als "Notfallhilfe" für besonders betroffene Unternehmen und Branchen vorgesehen. Und vier Milliarden kostet das Wirtschaftspaket, das Bundesregierung und Parlament bereits am Sonntag, den 15. März, beschlossen haben.
 
Die Regierung will '''38 Milliarden Euro für Wirtschaft''' zur Verfügung stellen, sagte am Mittwoch, den [[18. März]], Vizekanzler Werner Kogler. Diese Summe entspricht fast der Hälfte des österreichischen 82-Milliarden-Budgets für 2020, das Finanzminister Gernot Blümel am Mittwoch vorgelegt hatte und das aufgrund der gleichzeitig von der Bundesregierung zugesagten Wiederaufbau-Milliarden bereits Makulatur war. Einige der Milliarden wird der Staat, wenn alles halbwegs gut geht, zurückerhalten. Denn neun der 38 Milliarden entfallen auf Garantien und Haftungen, die, wenn wir Glück haben, niemals fällig werden. Zehn weitere Milliarden entfallen auf die Stundung von Steuern, die vielleicht später nachgezahlt werden. 15 Milliarden sind als "Notfallhilfe" für besonders betroffene Unternehmen und Branchen vorgesehen. Und vier Milliarden kostet das Wirtschaftspaket, das Bundesregierung und Parlament bereits am Sonntag, den 15. März, beschlossen haben.
   −
; 19. März  
+
; 19. März (Donnerstag)
 
Am Donnerstag, [[19. März]], stellten die [[Austrian Airlines]] ihren Linienflugbetrieb komplett ein; am Mittwoch, [[18. März]] hatte bereits die Wiener [[Ryanair]]-Tochter [[Laudamotion]] ihren Flugbetrieb in [[Wien]] eingestellt. Der letzte Flug der AUA war am Donnerstag um 8:02 Uhr OS 066 aus Chicago, [[USA]], mit 132 Passagieren an Bord, in Wien gelandet.<ref>Salzburger Nachrichten vom [https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/die-aua-steht-still-wie-die-flugzeuge-trotzdem-warm-gehalten-werden-85078030 19. März 2020]</ref>
 
Am Donnerstag, [[19. März]], stellten die [[Austrian Airlines]] ihren Linienflugbetrieb komplett ein; am Mittwoch, [[18. März]] hatte bereits die Wiener [[Ryanair]]-Tochter [[Laudamotion]] ihren Flugbetrieb in [[Wien]] eingestellt. Der letzte Flug der AUA war am Donnerstag um 8:02 Uhr OS 066 aus Chicago, [[USA]], mit 132 Passagieren an Bord, in Wien gelandet.<ref>Salzburger Nachrichten vom [https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/die-aua-steht-still-wie-die-flugzeuge-trotzdem-warm-gehalten-werden-85078030 19. März 2020]</ref>
    
Von Montag, 16. März, bis Donnerstag, [[19. März]], gab es 97&nbsp;500 Arbeitslose mehr.
 
Von Montag, 16. März, bis Donnerstag, [[19. März]], gab es 97&nbsp;500 Arbeitslose mehr.
   −
; 20. März
+
; 20. März (Freitag)
 
Am [[20. März]] teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz mit, dass die österreichweit geltenden '''Ausgangsbeschränkungen''' um drei Wochen bis zum [[13. April]] (Ostermontag) verlängert werden.
 
Am [[20. März]] teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz mit, dass die österreichweit geltenden '''Ausgangsbeschränkungen''' um drei Wochen bis zum [[13. April]] (Ostermontag) verlängert werden.
   −
; 21. März
+
; 21. März (Samstag)
 
Insgesamt waren bisher in Österreich über 18&nbsp;545 Testungen bei 2&nbsp;664 bestätigten Corona-Virus-Fälle durchgeführt worden (Stand 08:00 Uhr). In Österreich wurde je nach Bundesland unterschiedlich oft auf das Corona-Virus getestet, weswegen einige Experten die Aussagekraft der Angaben kritisieren, wie Ö1 Samstagfrüh berichtete. So habe es 5&nbsp;700 Testungen bisher in [[Nordtirol]] gegeben, aber nur 3&nbsp;500 Testungen in Wien – und das, obwohl Wien in etwa zweieinhalb Mal so viele Einwohner habe wie Tirol. Man habe also in Wien viermal weniger getestet.
 
Insgesamt waren bisher in Österreich über 18&nbsp;545 Testungen bei 2&nbsp;664 bestätigten Corona-Virus-Fälle durchgeführt worden (Stand 08:00 Uhr). In Österreich wurde je nach Bundesland unterschiedlich oft auf das Corona-Virus getestet, weswegen einige Experten die Aussagekraft der Angaben kritisieren, wie Ö1 Samstagfrüh berichtete. So habe es 5&nbsp;700 Testungen bisher in [[Nordtirol]] gegeben, aber nur 3&nbsp;500 Testungen in Wien – und das, obwohl Wien in etwa zweieinhalb Mal so viele Einwohner habe wie Tirol. Man habe also in Wien viermal weniger getestet.
   −
; 22. März
+
; 22. März (Sonntag)
 
Bis zum [[22. März]] hatte es 16 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gegeben.
 
Bis zum [[22. März]] hatte es 16 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gegeben.
   −
Zum Teil problematisch gestaltete sich die Rückholung der Österreicher aus dem Ausland: Zwar wurden bisher 3&nbsp;500 Österreicher seit Beginn der Corona-Krise zurückgeholt, Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) rief jedoch jene, die noch nicht in der Heimat zurück sind, "''zur höchsten Eile''" auf. "''Diese Notflüge wird es nicht zeitlich unbegrenzt geben können''", warnte Schallenberg unter Hinweis auf bereits eingetretene Flugverbote wie etwa in Tunesien. Zudem hätten Österreicher "''noch dieser Tage einen Flug ins Ausland angetreten''", was "''höchst fahrlässig''" sei und an "''Unvernunft''" grenze.
+
Zum Teil problematisch gestaltete sich die Rückholung der Österreicher aus dem Ausland: Zwar wurden bisher 3&nbsp;500 Österreicher seit Beginn der Corona-Krise zurückgeholt, Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) rief jedoch jene, die noch nicht in der Heimat zurück sind, "''zur höchsten Eile''" auf. "''Diese Notflüge wird es nicht zeitlich unbegrenzt geben können''", warnte Schallenberg unter Hinweis auf bereits eingetretene Flugverbote wie etwa in Tunesien. Zudem hätten Österreicher "''noch dieser Tage einen Flug ins Ausland angetreten''", was "''höchst fahrlässig''" sei und an "''Unvernunft''" grenze.  
    
Ihre '''Unvernunft zeigen vereinzelt auch Österreicher''' im Inland, indem sie "''Corona-Partys''" feiern oder anderweitig die Ausbreitung des Virus forcieren. Anzeigen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz gab es in österreichweit zu vermelden.<blockquote>"''Was bleibt sind zahlreiche Anzeigen und die Frage, ob das größte Problem der Menschheit wirklich das Coronavirus ist, oder doch die Dummheit Einzelner''"</blockquote>resümierte die Polizei Niederösterreich die Ereignisse der vergangenen Nacht auf ihrer Facebook-Seite.
 
Ihre '''Unvernunft zeigen vereinzelt auch Österreicher''' im Inland, indem sie "''Corona-Partys''" feiern oder anderweitig die Ausbreitung des Virus forcieren. Anzeigen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz gab es in österreichweit zu vermelden.<blockquote>"''Was bleibt sind zahlreiche Anzeigen und die Frage, ob das größte Problem der Menschheit wirklich das Coronavirus ist, oder doch die Dummheit Einzelner''"</blockquote>resümierte die Polizei Niederösterreich die Ereignisse der vergangenen Nacht auf ihrer Facebook-Seite.
Zeile 118: Zeile 121:  
=== 23. bis 29. März ===
 
=== 23. bis 29. März ===
 
<hr>
 
<hr>
; 23. März
+
; 23. März (Montag)
 
Seit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen gab es Montag bis Sonntag zusammengerechnet um 115&nbsp;600 mehr registrierte Arbeitslose als noch am 15. März. 41&nbsp;000 zusätzliche Arbeitslose gebe es im Bereich Gastronomie und Beherbergung, 14&nbsp;000 am Bau und 11&nbsp;000 aus dem Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, hauptsächlich aus der Leiharbeitsbranche. Ende Februar gab es in Österreich fast 400&nbsp;000 Personen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet.
 
Seit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen gab es Montag bis Sonntag zusammengerechnet um 115&nbsp;600 mehr registrierte Arbeitslose als noch am 15. März. 41&nbsp;000 zusätzliche Arbeitslose gebe es im Bereich Gastronomie und Beherbergung, 14&nbsp;000 am Bau und 11&nbsp;000 aus dem Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, hauptsächlich aus der Leiharbeitsbranche. Ende Februar gab es in Österreich fast 400&nbsp;000 Personen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet.
   Zeile 127: Zeile 130:  
Im Vergleichszeitraum zum letzten Montag ergab sich eine Steigerungsrate der nachgewiesenen Infizierten von 24,26 Prozent.
 
Im Vergleichszeitraum zum letzten Montag ergab sich eine Steigerungsrate der nachgewiesenen Infizierten von 24,26 Prozent.
   −
; 24. März  
+
; 24. März (Dienstag)
 
'''Die Seefestspiele Mörbisch und die Oper im Steinbruch wurden abgesagt'''. Aus derzeitiger Sicht sei es nicht möglich, wie geplant Ende Mai mit den Proben zu beginnen. Viele Ensemble-Mitglieder der Produktionen seien international tätig und würden sich derzeit in Ländern aufhalten, die sich alle "''in unterschiedlichen Stadien der Ausbreitung des Virus befinden''", betonten die Kultur-Betriebe. Die Einschränkungen der persönlichen Reisetätigkeit und die derzeitige Lage in Österreich würden das gemeinsame Erarbeiten der Inszenierungen sowie andere Vorbereitungsarbeiten auf unbestimmte Zeit unmöglich machen.  
 
'''Die Seefestspiele Mörbisch und die Oper im Steinbruch wurden abgesagt'''. Aus derzeitiger Sicht sei es nicht möglich, wie geplant Ende Mai mit den Proben zu beginnen. Viele Ensemble-Mitglieder der Produktionen seien international tätig und würden sich derzeit in Ländern aufhalten, die sich alle "''in unterschiedlichen Stadien der Ausbreitung des Virus befinden''", betonten die Kultur-Betriebe. Die Einschränkungen der persönlichen Reisetätigkeit und die derzeitige Lage in Österreich würden das gemeinsame Erarbeiten der Inszenierungen sowie andere Vorbereitungsarbeiten auf unbestimmte Zeit unmöglich machen.  
   Zeile 134: Zeile 137:  
Bisher hatten sich knapp 7&nbsp;000 Arbeitskräfte beim vom Landwirtschaftsministerium gestarteten Portal "dielebensmittelhelfer.at" gemeldet. Über die am Freitag gestartete Online-Plattform hatten bereits mehr als 100 Betriebe ihren Arbeitskräftebedarf (Saisonarbeiter) angemeldet. Der Branchenverband für Obst und Gemüse ging aktuell von bis zu 5&nbsp;000 fehlenden Arbeitskräften aus. Im Fleischsektor waren laut Landwirtschaftsministerium in Österreich rund 9&nbsp;000 Arbeitskräfte aus den benachbarten Ländern beschäftigt, von denen ein hoher Anteil aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht mehr verfügbar sein wird. Gesucht wurden außerdem Personen mit Lkw- oder Stapler-Führerschein für den Logistikbereich.
 
Bisher hatten sich knapp 7&nbsp;000 Arbeitskräfte beim vom Landwirtschaftsministerium gestarteten Portal "dielebensmittelhelfer.at" gemeldet. Über die am Freitag gestartete Online-Plattform hatten bereits mehr als 100 Betriebe ihren Arbeitskräftebedarf (Saisonarbeiter) angemeldet. Der Branchenverband für Obst und Gemüse ging aktuell von bis zu 5&nbsp;000 fehlenden Arbeitskräften aus. Im Fleischsektor waren laut Landwirtschaftsministerium in Österreich rund 9&nbsp;000 Arbeitskräfte aus den benachbarten Ländern beschäftigt, von denen ein hoher Anteil aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht mehr verfügbar sein wird. Gesucht wurden außerdem Personen mit Lkw- oder Stapler-Führerschein für den Logistikbereich.
   −
; 25. März  
+
; 25. März (Mittwoch)
 
Es gab um 153&nbsp;100 mehr Arbeitslose in Österreich seit 15. März. Mehr als 5&nbsp;000 Österreicher im Ausland wurden schon mit 28 Sonderflügen in ihre Heimat zurückgebracht.  
 
Es gab um 153&nbsp;100 mehr Arbeitslose in Österreich seit 15. März. Mehr als 5&nbsp;000 Österreicher im Ausland wurden schon mit 28 Sonderflügen in ihre Heimat zurückgebracht.  
    
Rund elf Prozent der Covid-19-Erkrankten in Österreich waren heute in Spitälern betreut worden. Von den um 15:00 Uhr 5&nbsp;560 bestätigten Fällen mussten 1,6 Prozent (rund 90 Personen) auf Intensivstationen behandelt werden. Weitere 9,75 Prozent (rund 540 Patienten) befanden sich auf einer Normalstation, teilte das Gesundheitsministerium am späten Nachmittag mit.
 
Rund elf Prozent der Covid-19-Erkrankten in Österreich waren heute in Spitälern betreut worden. Von den um 15:00 Uhr 5&nbsp;560 bestätigten Fällen mussten 1,6 Prozent (rund 90 Personen) auf Intensivstationen behandelt werden. Weitere 9,75 Prozent (rund 540 Patienten) befanden sich auf einer Normalstation, teilte das Gesundheitsministerium am späten Nachmittag mit.
   −
; 26. März
+
; 26. März (Donnerstag)
 
5&nbsp;888 Menschen waren heute (08.00 Uhr) mit dem Corona-Virus infiziert. Das bedeutete einen Anstieg um 606 Fälle in 24 Stunden und '''mit 11,5 Prozent das geringste prozentuelle Plus in den vergangenen zwei Wochen'''.
 
5&nbsp;888 Menschen waren heute (08.00 Uhr) mit dem Corona-Virus infiziert. Das bedeutete einen Anstieg um 606 Fälle in 24 Stunden und '''mit 11,5 Prozent das geringste prozentuelle Plus in den vergangenen zwei Wochen'''.
   Zeile 146: Zeile 149:  
Für St. Anton am Arlberg und Sölden wurde die Komplettisolation durch das Land Tirol bis zum 13. April verlängert.
 
Für St. Anton am Arlberg und Sölden wurde die Komplettisolation durch das Land Tirol bis zum 13. April verlängert.
   −
; 27. März  
+
; 27. März (Freitag)
 
Vom 15. bis zum 26. März ist die '''Arbeitslosigkeit in Österreich''' um rund 170&nbsp;800 Personen angestiegen. Ende Februar waren rund 400&nbsp;000 Personen in Österreich arbeitslos. Mit Stand 27. März waren in Österreich 1&nbsp;071 Intensivbetten frei. Von mehr als 2&nbsp;500 Beatmungsgeräten waren noch 908 verfügbar.
 
Vom 15. bis zum 26. März ist die '''Arbeitslosigkeit in Österreich''' um rund 170&nbsp;800 Personen angestiegen. Ende Februar waren rund 400&nbsp;000 Personen in Österreich arbeitslos. Mit Stand 27. März waren in Österreich 1&nbsp;071 Intensivbetten frei. Von mehr als 2&nbsp;500 Beatmungsgeräten waren noch 908 verfügbar.
   Zeile 183: Zeile 186:  
Quelle: Gesundheitsministerium, Salzburger Nachrichten, Stand 27. März 2020
 
Quelle: Gesundheitsministerium, Salzburger Nachrichten, Stand 27. März 2020
   −
; 28. März
+
; 28. März (Samstag)
 
Das Gesundheitsministerium meldete mit Stand 15:00 Uhr 8&nbsp;030 behördlich bestätigte Erkrankte und weiterhin 68 Todesopfer. Mit einer Erhöhung der Infektionszahlen um 8,06 Prozent wurde im 24-Stunden Vergleich aber das geringste prozentuelle Plus seit zwei Wochen verbucht.  
 
Das Gesundheitsministerium meldete mit Stand 15:00 Uhr 8&nbsp;030 behördlich bestätigte Erkrankte und weiterhin 68 Todesopfer. Mit einer Erhöhung der Infektionszahlen um 8,06 Prozent wurde im 24-Stunden Vergleich aber das geringste prozentuelle Plus seit zwei Wochen verbucht.  
    
Das von der österreichischen Regierung bereitgestellte Kurzarbeitsgeld stieg auf eine Milliarde Euro, Banken sicherten die Überbrückung.
 
Das von der österreichischen Regierung bereitgestellte Kurzarbeitsgeld stieg auf eine Milliarde Euro, Banken sicherten die Überbrückung.
   −
; 29. März
+
; 29. März (Sonntag)
 
Die Zahl der Corona-Virus-Fälle in Österreich lag am heute Nachmittag (14 Uhr) bei 8&nbsp;846. Davon mussten 931 Personen (Stand 10.00 Uhr) wegen der Lungenkrankheit Covid-19 in Spitälern behandelt werden, davon 187 auf Intensivstationen, berichtete das Gesundheitsministerium. 86 Menschen starben bisher an den Folgen einer Infektion, in Salzburg gab es den fünften Todesfall. Mindestens 479 Personen waren inzwischen wieder genesen. Bisher wurden in Österreich 46&nbsp;441 Tests durchgeführt (Stand: Sonntag 08:00 Uhr). Im 24-Stunden-Vergleich der Zahlen – ebenfalls jeweils um 08:00 Uhr erfasst – legte die Zahl der Erkrankten bis Sonntagfrüh um 7,7 Prozent zu. Damit wurde die niedrigste tägliche Zuwachsrate in den vergangenen zwei Wochen erreicht. Am Samstag hatte dieser Wert eine Steigerung um 8,06 Prozent innerhalb von 24 Stunden gezeigt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober ([[Grüne]]) will die täglichen Zuwachszahlen dauerhaft in den niedrigen einstelligen Bereich drücken, hatte er am Freitag, 27. März, bekräftigt.
 
Die Zahl der Corona-Virus-Fälle in Österreich lag am heute Nachmittag (14 Uhr) bei 8&nbsp;846. Davon mussten 931 Personen (Stand 10.00 Uhr) wegen der Lungenkrankheit Covid-19 in Spitälern behandelt werden, davon 187 auf Intensivstationen, berichtete das Gesundheitsministerium. 86 Menschen starben bisher an den Folgen einer Infektion, in Salzburg gab es den fünften Todesfall. Mindestens 479 Personen waren inzwischen wieder genesen. Bisher wurden in Österreich 46&nbsp;441 Tests durchgeführt (Stand: Sonntag 08:00 Uhr). Im 24-Stunden-Vergleich der Zahlen – ebenfalls jeweils um 08:00 Uhr erfasst – legte die Zahl der Erkrankten bis Sonntagfrüh um 7,7 Prozent zu. Damit wurde die niedrigste tägliche Zuwachsrate in den vergangenen zwei Wochen erreicht. Am Samstag hatte dieser Wert eine Steigerung um 8,06 Prozent innerhalb von 24 Stunden gezeigt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober ([[Grüne]]) will die täglichen Zuwachszahlen dauerhaft in den niedrigen einstelligen Bereich drücken, hatte er am Freitag, 27. März, bekräftigt.
   Zeile 207: Zeile 210:  
=== 30. März bis 5. April ===
 
=== 30. März bis 5. April ===
 
<hr>
 
<hr>
; 30. März  
+
; 30. März (Montag)
Ab Mittwoch, [[1. April]], sollen in den Supermärkten Masken gegen Gebühr (?) für all jene ausgehändigt werden, die einkaufen gehen. Sie haben einen Wirkungszeitraum von vier Stunden. Zum weiteren Fahrplan der Normalisierung des Alltags: Schulen und Universitäten sollen in jedem Fall erst nach den Geschäfte geöffnet werden. "''Die Verdoppelungsrate bei den Erkrankungsfällen habe sich zwar von 2,5 Tage vor drei Wochen auf aktuell 5,9 Tage erhöht. Doch auch das ist noch zu hoch.''" sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei der Pressekonferenz der Regierung.
+
Ab Mittwoch, [[1. April]], sollen in den Supermärkten Masken gegen Gebühr (?) für all jene ausgehändigt werden, die einkaufen gehen. Sie haben einen Wirkungszeitraum von vier Stunden. Zum weiteren Fahrplan der Normalisierung des Alltags: Schulen und Universitäten sollen in jedem Fall erst nach den Geschäfte geöffnet werden. "''Die Verdoppelungsrate bei den Erkrankungsfällen habe sich zwar von 2,5 Tage vor drei Wochen auf aktuell 5,9 Tage erhöht. Doch auch das ist noch zu hoch.''" sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei der Pressekonferenz der Regierung.
    
Die alles entscheidende Größe in der Epidemie ist der Replikationsfaktor 'R0'. Dieser gibt darüber Auskunft, wie viele Personen ein Infizierter im Durchschnitt wieder ansteckt. Ist der Replikationsfaktor kleiner als eins, klingt die Epidemie rasch ab, ist er größer als eins, verbreitet sich die Krankheit unweigerlich mit exponentieller Geschwindigkeit. Unter der realistischen Annahme eines Replikationsfaktors von 1,7 werde unser Gesundheitssystem Mitte April zusammenbrechen, betonen die Experten. Um dies zu verhindern, bleibe kaum Zeit. Im Fall von Covid-19 entspricht ein Replikationsfaktor von eins einem täglichen Zuwachs von etwa sieben Prozent – liegt der Zuwachs höher komme es zu einer exponentiellen Ausbreitung. Die derzeitige tägliche Zuwachsrate der Infizierten in Österreich wird von den Experten auf 14 Prozent geschätzt, am Anfang der Epidemie lag sie bei 30 Prozent.
 
Die alles entscheidende Größe in der Epidemie ist der Replikationsfaktor 'R0'. Dieser gibt darüber Auskunft, wie viele Personen ein Infizierter im Durchschnitt wieder ansteckt. Ist der Replikationsfaktor kleiner als eins, klingt die Epidemie rasch ab, ist er größer als eins, verbreitet sich die Krankheit unweigerlich mit exponentieller Geschwindigkeit. Unter der realistischen Annahme eines Replikationsfaktors von 1,7 werde unser Gesundheitssystem Mitte April zusammenbrechen, betonen die Experten. Um dies zu verhindern, bleibe kaum Zeit. Im Fall von Covid-19 entspricht ein Replikationsfaktor von eins einem täglichen Zuwachs von etwa sieben Prozent – liegt der Zuwachs höher komme es zu einer exponentiellen Ausbreitung. Die derzeitige tägliche Zuwachsrate der Infizierten in Österreich wird von den Experten auf 14 Prozent geschätzt, am Anfang der Epidemie lag sie bei 30 Prozent.
 
   
 
   
; 31. März  
+
; 31. März (Dienstag)
 
Verstorbene in Österreich waren im Schnitt 80 Jahre alt.
 
Verstorbene in Österreich waren im Schnitt 80 Jahre alt.
   Zeile 221: Zeile 224:  
An den Schulen wird es im April "realistisch gesehen" keinen regulären Betrieb geben. Das kündigte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bei einer Pressekonferenz an.
 
An den Schulen wird es im April "realistisch gesehen" keinen regulären Betrieb geben. Das kündigte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bei einer Pressekonferenz an.
   −
; 1. April
+
; 1. April (Mittwoch)
 
55&nbsp;863 Personen waren in Österreich bisher auf SARS-CoV-2 getestet worden (Stand heute 08:00 Uhr). 40 Labors stünden für Testverfahren auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zur Verfügung, 15&nbsp;000 bis 17&nbsp;000 Testungen täglich sind möglich.
 
55&nbsp;863 Personen waren in Österreich bisher auf SARS-CoV-2 getestet worden (Stand heute 08:00 Uhr). 40 Labors stünden für Testverfahren auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zur Verfügung, 15&nbsp;000 bis 17&nbsp;000 Testungen täglich sind möglich.
   Zeile 232: Zeile 235:  
In einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorausmeldung vom Mittwoch hatte sich Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) für Einschränkungen bei den Dividendenzahlungen ausgesprochen für Firmen, die Staatshilfen – beispielsweise über Kurzarbeit – beziehen.  
 
In einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorausmeldung vom Mittwoch hatte sich Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) für Einschränkungen bei den Dividendenzahlungen ausgesprochen für Firmen, die Staatshilfen – beispielsweise über Kurzarbeit – beziehen.  
   −
; 3. April  
+
; 3. April (Freitag)
 
In Oberösterreich benötigen nach Schätzung des Landes akut ca. 100 Personen Ersatz für ihre bisherige 24-Stunden-Pflege, rund weitere 500 voraussichtlich in den kommenden zwei bis vier Wochen.
 
In Oberösterreich benötigen nach Schätzung des Landes akut ca. 100 Personen Ersatz für ihre bisherige 24-Stunden-Pflege, rund weitere 500 voraussichtlich in den kommenden zwei bis vier Wochen.
   Zeile 251: Zeile 254:  
Die Tankstellenbetreiber spüren weiterhin massiv den "Shutdown" durch die Corona-Krise. Kurzarbeit und Kündigungen sind auch hier die Folge. Die Obfrau der Tankstellenbetreiber in Kärnten, Iris Kraiger, beziffert den Umsatzrückgang beim Treibstoff seit Mitte März mit 70 und 80 Prozent. Der Shopumsatz bzw. die Nebengeschäfte sind teilweise komplett eingebrochen, sagte sie zu "orf.at".
 
Die Tankstellenbetreiber spüren weiterhin massiv den "Shutdown" durch die Corona-Krise. Kurzarbeit und Kündigungen sind auch hier die Folge. Die Obfrau der Tankstellenbetreiber in Kärnten, Iris Kraiger, beziffert den Umsatzrückgang beim Treibstoff seit Mitte März mit 70 und 80 Prozent. Der Shopumsatz bzw. die Nebengeschäfte sind teilweise komplett eingebrochen, sagte sie zu "orf.at".
   −
; 4. April  
+
; 4. April (Samstag)
 
Ein '''Oster-Erlass zur Corona-Krise''' soll großen Festen in den eigenen vier Wänden einen Strich durch die Rechnung machen. Rechtzeitig vor den Feiertagen veranlasste das Gesundheitsministerium, dass sich nicht mehr als fünf Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, versammeln dürfen. Kritik kam nicht nur aus der Opposition, auch für Verfassungsexperten ist dies nicht haltbar. Der Erlass des Gesundheitsministeriums erging bereits am 2. April an die Landeshauptleute. Diese sollen die Bezirksverwaltungsbehörden anweisen, private Zusammenkünfte bis auf Weiteres zu untersagen. Konkret heißt es darin dass "sämtliche Zusammenkünfte in einem geschlossenen Raum, an denen mehr als fünf Personen teilnehmen, die nicht im selben Haushalt leben, ab Erhalt dieses Erlasses bis auf Weiteres zu untersagen" sind. Das Problem, das sich etwa für den Verfassungsjuristen Bernd-Christian Funk nun stellt: Das Epidemiegesetz, auf das sich der Erlass bezieht, sieht gar keinen Eingriff in den Privatbereich vor. Geregelt werden darin, konkret in Paragraf 15, lediglich öffentliche Veranstaltungen.<ref>[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/keine-grossen-familienfeiern-zu-ostern-neuer-erlass-regelt-haeusliche-zusammenkuenfte-85806571 4. April 2020</ref>
 
Ein '''Oster-Erlass zur Corona-Krise''' soll großen Festen in den eigenen vier Wänden einen Strich durch die Rechnung machen. Rechtzeitig vor den Feiertagen veranlasste das Gesundheitsministerium, dass sich nicht mehr als fünf Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, versammeln dürfen. Kritik kam nicht nur aus der Opposition, auch für Verfassungsexperten ist dies nicht haltbar. Der Erlass des Gesundheitsministeriums erging bereits am 2. April an die Landeshauptleute. Diese sollen die Bezirksverwaltungsbehörden anweisen, private Zusammenkünfte bis auf Weiteres zu untersagen. Konkret heißt es darin dass "sämtliche Zusammenkünfte in einem geschlossenen Raum, an denen mehr als fünf Personen teilnehmen, die nicht im selben Haushalt leben, ab Erhalt dieses Erlasses bis auf Weiteres zu untersagen" sind. Das Problem, das sich etwa für den Verfassungsjuristen Bernd-Christian Funk nun stellt: Das Epidemiegesetz, auf das sich der Erlass bezieht, sieht gar keinen Eingriff in den Privatbereich vor. Geregelt werden darin, konkret in Paragraf 15, lediglich öffentliche Veranstaltungen.<ref>[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/keine-grossen-familienfeiern-zu-ostern-neuer-erlass-regelt-haeusliche-zusammenkuenfte-85806571 4. April 2020</ref>
   Zeile 264: Zeile 267:     
=== 6. bis 12. April ===
 
=== 6. bis 12. April ===
; 6. April
+
; 6. April (Montag, Karwoche)
 
* 12&nbsp;083 Österreicher mit dem Corona-Virus infiziert, 220 Personen an Covid-19 verstorben (Stand Montag, 6. April, 13.00 Uhr)
 
* 12&nbsp;083 Österreicher mit dem Corona-Virus infiziert, 220 Personen an Covid-19 verstorben (Stand Montag, 6. April, 13.00 Uhr)
 
* Kleine Geschäfte sollen mit 14. April öffnen, größere mit Mai
 
* Kleine Geschäfte sollen mit 14. April öffnen, größere mit Mai
Zeile 276: Zeile 279:  
Es sei erstaunlich, wie mit den Maßnahmen zur sozialen Distanzierung die Entwicklung der Covid-19-Fallzahlen gebremst wurde, nun müsse man aber sehr aufpassen, dass es nicht zu einem "Rebound", also Rückschlag, kommt. Das war der Tenor eines heute von der Uni Linz durchgeführten Expertengesprächs. Trotz der bisherigen Erfolge "''könnten wir wieder an den Startpunkt kommen''", sagte Niki Popper.
 
Es sei erstaunlich, wie mit den Maßnahmen zur sozialen Distanzierung die Entwicklung der Covid-19-Fallzahlen gebremst wurde, nun müsse man aber sehr aufpassen, dass es nicht zu einem "Rebound", also Rückschlag, kommt. Das war der Tenor eines heute von der Uni Linz durchgeführten Expertengesprächs. Trotz der bisherigen Erfolge "''könnten wir wieder an den Startpunkt kommen''", sagte Niki Popper.
   −
; 7. April
+
; 7. April (Dienstag, Karwoche)
 
Heute war ein weiterer Rückgang der aktiven Erkrankungen - die Infektionen mit SARS-CoV-2 abzüglich der Genesungen und der Todesfälle - verzeichnet worden. Den vierten Tag in Folge ist dieser signifikante Faktor in der 24-Stunden-Schau gesunken, diesmal um 3,4 Prozent auf 8&nbsp;043 Fälle. Am vergangenen Freitag hatte es noch fast 9&nbsp;000 aktive Erkrankungen gegeben. 243 Personen waren bisher an Covid-19 verstorben (Stand heute 09:30 Uhr).
 
Heute war ein weiterer Rückgang der aktiven Erkrankungen - die Infektionen mit SARS-CoV-2 abzüglich der Genesungen und der Todesfälle - verzeichnet worden. Den vierten Tag in Folge ist dieser signifikante Faktor in der 24-Stunden-Schau gesunken, diesmal um 3,4 Prozent auf 8&nbsp;043 Fälle. Am vergangenen Freitag hatte es noch fast 9&nbsp;000 aktive Erkrankungen gegeben. 243 Personen waren bisher an Covid-19 verstorben (Stand heute 09:30 Uhr).
    
Nach rund drei Wochen Aufenthalt in der Innsbrucker Klinik hat es ein 95-jähriger Patient am Dienstag geschafft: Er überstand eine Corona-Infektion und konnte nun gesund entlassen werden.
 
Nach rund drei Wochen Aufenthalt in der Innsbrucker Klinik hat es ein 95-jähriger Patient am Dienstag geschafft: Er überstand eine Corona-Infektion und konnte nun gesund entlassen werden.
   −
; 8. April  
+
; 8. April (Mittwoch, Karwoche)
 
Von ursprünglich 47&nbsp;000 Österreichern, die sich zu Beginn des Ausbruchs der Pandemie im Ausland aufgehalten haben, sind noch 3&nbsp;500 übrig. Von ihnen wollen nur rund 1&nbsp;000 auch tatsächlich zurück in ihre Heimat, wie Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) mitteilte. Die verbleibenden 1&nbsp;000 registrierten Reisende aus Österreich sind quer über den Globus verstreut - in 84 Ländern, teilweise in Klein- oder Kleinstgruppen.
 
Von ursprünglich 47&nbsp;000 Österreichern, die sich zu Beginn des Ausbruchs der Pandemie im Ausland aufgehalten haben, sind noch 3&nbsp;500 übrig. Von ihnen wollen nur rund 1&nbsp;000 auch tatsächlich zurück in ihre Heimat, wie Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) mitteilte. Die verbleibenden 1&nbsp;000 registrierten Reisende aus Österreich sind quer über den Globus verstreut - in 84 Ländern, teilweise in Klein- oder Kleinstgruppen.
 +
 +
; 9. April (Donnerstag, Karwoche)
 +
Wegen einer neuen Notstands-Verordnung können 306 Altenbetreuerinnen nicht von '''Rumänien''' nach Österreich einfliegen. Das berichtete das "Profil" am Donnerstag. Zudem könnten jene Pflegerinnen, die seit Wochen Sonderschichten in Österreich einlegen, nicht nach Rumänien zurückfliegen. Grund dafür sei die Verordnung, wonach medizinisches und soziales Fachpersonal nicht das Land verlassen darf.
    
== Sonstige Ereignisse in Österreich ==
 
== Sonstige Ereignisse in Österreich ==
Zeile 342: Zeile 348:     
=== Oberösterreich schränkt Parkmöglichkeit an Ausflugszielen ein ===
 
=== Oberösterreich schränkt Parkmöglichkeit an Ausflugszielen ein ===
Das Land [[Oberösterreich]] schränkte ab Donnerstag, den 2. April, die Parkmöglichkeiten an beliebten Ausflugszielen im [[Salzkammergut]] und in der Pyhrn-Eisenwurzen-Region ein. Ansonsten befürchtete man, dass am kommenden frühlingshaften Wochenende zu viele Leute auf einmal dort herumflanieren. Einschränkungen galten für Parkplätze am [[Attersee]], am Traunsee, am [[Mondsee (See)|Mondsee]] und am [[Irrsee]]. Darüber hinaus gab es Einschränkungen am Langbathsee und am Offensee (beide Ebensee), am Almsee in Grünau, am [[Gosausee]] und rund um [[Gosau]]. Auch die Stellflächen bei der Feuerkogel-Seilbahn in Ebensee, bei der Krippenstein-Bahn in Obertraun, der Gosau-Hornspitzbahn sowie in Hinterstoder bei der Wurzeralm und am Kasberg waren betroffen.
+
Das Land [[Oberösterreich]] schränkte ab Donnerstag, den 2. April, die Parkmöglichkeiten an beliebten Ausflugszielen im [[Salzkammergut]] und in der Pyhrn-Eisenwurzen-Region ein. Ansonsten befürchtete man, dass am kommenden frühlingshaften Wochenende zu viele Leute auf einmal dort herumflanieren. Einschränkungen galten für Parkplätze am [[Attersee]], am Traunsee, am [[Mondsee (See)|Mondsee]] und am [[Irrsee]]. Darüber hinaus gab es Einschränkungen am Langbathsee und am Offensee (beide Ebensee), am Almsee in Grünau, am [[Gosausee]] und rund um [[Gosau]]. Auch die Stellflächen bei der Feuerkogel-Seilbahn in Ebensee, bei der Krippenstein-Bahn in Obertraun, der Gosau-Hornspitzbahn sowie in Hinterstoder bei der Wurzeralm und am Kasberg waren betroffen.
    
=== Experten skeptisch bei Maskenpflicht für Gesunde ===
 
=== Experten skeptisch bei Maskenpflicht für Gesunde ===
Zeile 375: Zeile 381:  
   
 
   
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* [[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/live-coronavirus-die-naechsten-zwei-wochen-sind-fuer-oesterreich-entscheidend-83921980 24. Februar 2020] sowie vom 11. und 20. Februar 2020 und darin [https://www.sn.at/panorama/international/dossier-das-coronavirus-und-seine-folgen-82694359 fortlaufend] und [https://www.sn.at/salzburg/chronik/ich-heisse-corona-was-frauen-mit-diesem-vornamen-gerade-erleben-84708616 12. März 2020]
+
* [[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/live-coronavirus-die-naechsten-zwei-wochen-sind-fuer-oesterreich-entscheidend-83921980 24. Februar 2020] sowie vom 11. und 20. Februar 2020 und darin [https://www.sn.at/panorama/international/dossier-das-coronavirus-und-seine-folgen-82694359 fortlaufend] und [https://www.sn.at/salzburg/chronik/ich-heisse-corona-was-frauen-mit-diesem-vornamen-gerade-erleben-84708616 12. März 2020]
 
: aufgrund der Vielzahl von Daten werden nicht alle Detail-Quelllinks angeführt, als Quellen dien(t)en – sofern nicht anders angeführt – die Salzburger Nachrichten online
 
: aufgrund der Vielzahl von Daten werden nicht alle Detail-Quelllinks angeführt, als Quellen dien(t)en – sofern nicht anders angeführt – die Salzburger Nachrichten online
 
* fvw Magazin für Touristiker &amp; Business-Travel  
 
* fvw Magazin für Touristiker &amp; Business-Travel  

Navigationsmenü