| − | Um [[1916]] wird von „Ausflügen in die umliegenden Orte, so von [[Siezenheim]] nach [[Wals]], [[Gois]], [[Himmelreich]], [[Rott]], [[Liefering]] und [[Maxglan]]“ berichtet. Sind die Schnalzer in einem Nachbarort angesagt, „so werden sie von den Buben des Ortes mit fröhlichem Knallen empfangen; hierauf wird Aufstellung genommen und um die Wette geschnalzt um zu zeigen, wer den besten Baß besitzt“. Offenbar lag hier der Schwerpunkt der Beurteilung noch in der Ermittlung des Lautesten der Gruppe (des Basses) und nicht so sehr bei der Beurteilung von Gleichmäßigkeit, Rhythmik und Lautstärke der gesamten Schnalzer-Gruppe. Vielleicht leitet sich die heutige Bezeichnung „Pass“ für eine Schnalzergruppe von dem Letzten der Gruppe, dem „Baß“, und der besonderen Bedeutung seiner Lautstärke bei Wettschnalzen in früherer Zeit ab. | + | Um [[1916]] wird von „Ausflügen in die umliegenden Orte, so von [[Siezenheim]] nach [[Wals]], [[Gois (Wals-Siezenheim)|Gois]], [[Himmelreich]], [[Rott]], [[Liefering]] und [[Maxglan]]“ berichtet. Sind die Schnalzer in einem Nachbarort angesagt, „so werden sie von den Buben des Ortes mit fröhlichem Knallen empfangen; hierauf wird Aufstellung genommen und um die Wette geschnalzt um zu zeigen, wer den besten Baß besitzt“. Offenbar lag hier der Schwerpunkt der Beurteilung noch in der Ermittlung des Lautesten der Gruppe (des Basses) und nicht so sehr bei der Beurteilung von Gleichmäßigkeit, Rhythmik und Lautstärke der gesamten Schnalzer-Gruppe. Vielleicht leitet sich die heutige Bezeichnung „Pass“ für eine Schnalzergruppe von dem Letzten der Gruppe, dem „Baß“, und der besonderen Bedeutung seiner Lautstärke bei Wettschnalzen in früherer Zeit ab. |