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| | Das Gebäude hat vier Stockwerke und sechs Fensterachsen. Im Erdgeschoß befindet sich der Geschäftsbereich mit einem Rundbogenportal und zwei weiteren Rundbogeneingängen. Die Fassade ist im Stil des [[Klassizismus]] reichhaltig gegliedert und verziert. Ins Auge springen die [[Salzburger Kastenfenster|Kastenfenster]] mit den Lapislazuli-Blau gestrichenen Balken, sowie Gesimse, Lisenen und Balustraden aus [[Stuck]]. | | Das Gebäude hat vier Stockwerke und sechs Fensterachsen. Im Erdgeschoß befindet sich der Geschäftsbereich mit einem Rundbogenportal und zwei weiteren Rundbogeneingängen. Die Fassade ist im Stil des [[Klassizismus]] reichhaltig gegliedert und verziert. Ins Auge springen die [[Salzburger Kastenfenster|Kastenfenster]] mit den Lapislazuli-Blau gestrichenen Balken, sowie Gesimse, Lisenen und Balustraden aus [[Stuck]]. |
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| − | In der Hohlkehle lesen wir die Inschrift: ''"Gib uns heute unser tägliches Brot"''. Eine Abwandlung aus dem christlichen "Vater Unser"-Gebet | + | In der Hohlkehle lesen wir die Inschrift: "''Gib uns heute unser tägliches Brot''". Ein Satz aus dem christlichen "Vaterunser"-Gebet |
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| | Neben der schönen Fassade fällt auch ein Wandarm mit dem [[Zunftzeichen]] der [[Salzburger Bäcker|Bäckerei]] auf. | | Neben der schönen Fassade fällt auch ein Wandarm mit dem [[Zunftzeichen]] der [[Salzburger Bäcker|Bäckerei]] auf. |
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| − | Wer diesen genau betrachtet, dem fallen die Initialen '''"E.G."''' auf. Die kunstvolle Gestaltung des Wandarms deutet auf eine Herstellung in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s hin. | + | Wer diesen genau betrachtet, dem fallen die Initialen "''E.G.''" auf. Die kunstvolle Gestaltung des Wandarms deutet auf eine Herstellung in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s hin. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | [[1874]], [[1879]], [[1880]] und [[1902]] ist der Bäckermeister "Mathias Gratzl" in Hallein belegt. Am [[1. Oktober]] [[1921]] kam es zum Besitzerwechsel zwischen dem "Gratzlbäck" und der [[Dampfbäckerei Rudolf Schmidhammer]].<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19211008&query=%22Schmidhammer%22+%22Dampfb%c3%a4ckerei%22&seite=5 ANNO], Volksfreund, 8. Oktober 1921, Seite 5</ref> | + | Ab [[1869]]<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690810&query=%22Gratzl%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 10. August 1869, Seite 6</ref> findet sich in den derzeit einsehbaren Quellen einen ''Stampflbäck'', den Bäckermeister ''Mathias Gratzl'' in Hallein. Am [[1. Oktober]] [[1921]] kam es zum Besitzerwechsel zwischen dem "Gratzlbäck" und dem Rudolf Schmidhammer.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19211008&query=%22Schmidhammer%22+%22Dampfb%c3%a4ckerei%22&seite=5 ANNO], Volksfreund, 8. Oktober 1921, Seite 5</ref> Bis in die [[1980er]]-Jahre befand sich in diesem Haus dann die [[Dampfbäckerei Rudolf Schmidhammer]]. |
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| − | Bis in die [[1980er]]-Jahre befand sich in diesem Haus die Bäckerei Schmidhammer.
| + | == Quellen == |
| | + | → {{Kulturklauberin|https://www.sn.at/kolumne/kulturklauberin/dieser-baecker-schreitet-frohgemut-voran-85732582}} |
| | + | * Beschreibung von [[Thomas Schmiedbauer]] |
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| − | == Quelle ==
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| − | → {{Kulturklauberin|https://www.sn.at/kolumne/kulturklauberin/dieser-baecker-schreitet-frohgemut-voran-85732582}}
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| | ==== Einzelnachweise ==== | | ==== Einzelnachweise ==== |
| | <references/> | | <references/> |