| | Die „Zirbelkiefer“ ist ein Hochgebirgsbaum. An günstigen Standorten erreicht sie dennoch bis zu 25 m Höhe. Sie wächst im Bereich des Alpenhauptkammes vorwiegend in Höhenlagen zwischen 1.500 und 2.200 m. Besonders häufig kommt sie in den Zillertaler Alpen sowie im Bezirk Murau in der Steiermark vor. Ihr Holz ist relativ weich und feinfaserig. Der eigentümliche Geruch des Zirbenholzes hält jahrzehntelang an. Die Festigkeitseigenschadften sind mäßig gut, die Dauerhaftigkeit erreicht fast die des Lärchenholzes. Das Holz ist leicht zu bearbeiten und wird daher gerne Holzschnitzarbeiten wie auch für Bauernstuben mit Holzschnitzverzierungen verwendet. Weiters kommt das Zirbenholz beim Möbelbau, für Vertäfelungen und für Furniere zum Einsatz. | | Die „Zirbelkiefer“ ist ein Hochgebirgsbaum. An günstigen Standorten erreicht sie dennoch bis zu 25 m Höhe. Sie wächst im Bereich des Alpenhauptkammes vorwiegend in Höhenlagen zwischen 1.500 und 2.200 m. Besonders häufig kommt sie in den Zillertaler Alpen sowie im Bezirk Murau in der Steiermark vor. Ihr Holz ist relativ weich und feinfaserig. Der eigentümliche Geruch des Zirbenholzes hält jahrzehntelang an. Die Festigkeitseigenschadften sind mäßig gut, die Dauerhaftigkeit erreicht fast die des Lärchenholzes. Das Holz ist leicht zu bearbeiten und wird daher gerne Holzschnitzarbeiten wie auch für Bauernstuben mit Holzschnitzverzierungen verwendet. Weiters kommt das Zirbenholz beim Möbelbau, für Vertäfelungen und für Furniere zum Einsatz. |
| − | Die Rotbuche ist Österreichs wichtigster Laubbaum und erreicht Höhen bis zu 35 m. Sie ist ein Baum des atlantischen Klimas mit erheblichen Ansprüchen an den Boden. Den höchsten Waldanteil erreicht sie im Wienerwald, stark vertreten ist sie auch in Oberösterreich. Sie kommt in einigen Bezirken Niederösterreichs, Salzburgs, Steiermarks, Kärntens, Vorarlbergs und des Burgenlandes häufig vor, in Tirol vor allem im Unterinntal. Sie wächst übelicherweise in Tallagen bis zu einer Höhe von 1.400 m. Ihr Waldanteil liegt bei knapp unter 10 %, der Laubwaldanteil liegt aber bei 50 %. Ihr Holz ist ziemlich schwer, hart und leicht spaltbar. Die Witterungsbeständigkeit ist gering, wird aber mittels Druckimprägnierung gesteigert (früher für Eisenbahnschwellen eingesetzt). Das Holz ist vielseitig verwendbar: für Sitzmöbel, Furniere, Sperrholz, Küchengeräte, Spielwaren Werkzeuge, Parkette etc. Weiters wird Rotbuchenholz zu Zellstoff und Holzwerkstoffplatten verarbeitet. | + | Die Rotbuche ist Österreichs wichtigster Laubbaum und erreicht Höhen bis zu 35 m. Sie ist ein Baum des atlantischen Klimas mit erheblichen Ansprüchen an den Boden. Den höchsten Waldanteil erreicht sie im Wienerwald, stark vertreten ist sie auch in Oberösterreich. Sie kommt in einigen Bezirken Niederösterreichs, Salzburgs, Steiermarks, Kärntens, Vorarlbergs und des Burgenlandes häufig vor, in Tirol vor allem im Unterinntal. Sie wächst übelicherweise in Tallagen bis zu einer Höhe von 1.400 m ü. A. Ihr Waldanteil liegt bei knapp unter 10 %, der Laubwaldanteil liegt aber bei 50 %. Ihr Holz ist ziemlich schwer, hart und leicht spaltbar. Die Witterungsbeständigkeit ist gering, wird aber mittels Druckimprägnierung gesteigert (früher für Eisenbahnschwellen eingesetzt). Das Holz ist vielseitig verwendbar: für Sitzmöbel, Furniere, Sperrholz, Küchengeräte, Spielwaren Werkzeuge, Parkette etc. Weiters wird Rotbuchenholz zu Zellstoff und Holzwerkstoffplatten verarbeitet. |
| | Die Eiche kommt vor allem in den östlichen Randzonen Österreichs vor. Es gibt mit der Traubeneiche, der Stieleiche, der Zerreiche und der Roteiche vier Eichenarten und zahlreiche Bastarde. Am häufigsten sind die Trauben- und die Stieleiche. Letztere wächst bevorzugt in Auwäldern, während die Traubeneiche auf trockenen Hängen und Bergen gedeiht. Die für den Nutzholzgebrauch schönste Stammform hat die Traubeneiche. Ihr Anteil am heimischen Nutzholz ist gering. Eichenholz ist relativ schwer, hart, gut spaltbar und sehr elastisch. (Der hohe Gerbsäuregehalt, z. B. auch in der Rinde, ist medizinisch nutzbar und Eichenrindenextrakt kam früher als Hausmittel für Mensch und Tier zum Einsatz.) Eichenholz ist auch ohne Imprägnierung sehr witterungsbeständig. Eichenholz ist nach dem Nussholz die wichtigste heimische Furnierart. Das Holz wird weiters für Parkettböden, Fenster und Türen mit hohen Ansprüchen, Stiegen, Geländer Fässer und Bottiche, im Waggonbau und für den Erd- und Wasserbai eingesetzt. | | Die Eiche kommt vor allem in den östlichen Randzonen Österreichs vor. Es gibt mit der Traubeneiche, der Stieleiche, der Zerreiche und der Roteiche vier Eichenarten und zahlreiche Bastarde. Am häufigsten sind die Trauben- und die Stieleiche. Letztere wächst bevorzugt in Auwäldern, während die Traubeneiche auf trockenen Hängen und Bergen gedeiht. Die für den Nutzholzgebrauch schönste Stammform hat die Traubeneiche. Ihr Anteil am heimischen Nutzholz ist gering. Eichenholz ist relativ schwer, hart, gut spaltbar und sehr elastisch. (Der hohe Gerbsäuregehalt, z. B. auch in der Rinde, ist medizinisch nutzbar und Eichenrindenextrakt kam früher als Hausmittel für Mensch und Tier zum Einsatz.) Eichenholz ist auch ohne Imprägnierung sehr witterungsbeständig. Eichenholz ist nach dem Nussholz die wichtigste heimische Furnierart. Das Holz wird weiters für Parkettböden, Fenster und Türen mit hohen Ansprüchen, Stiegen, Geländer Fässer und Bottiche, im Waggonbau und für den Erd- und Wasserbai eingesetzt. |