| | Um starken Stürmen wenig Angriffsfläche zu bieten oder Schneelasten zu entfernen, können die Solarzellen computergesteuert gekippt werden. Diese Beweglichkeit hat den positiven Nebeneffekt, dass sie sich nun über das Jahr auch dem Zenitwinkel der Sonne anpassen und so immer das Maximum herausholen können. | | Um starken Stürmen wenig Angriffsfläche zu bieten oder Schneelasten zu entfernen, können die Solarzellen computergesteuert gekippt werden. Diese Beweglichkeit hat den positiven Nebeneffekt, dass sie sich nun über das Jahr auch dem Zenitwinkel der Sonne anpassen und so immer das Maximum herausholen können. |
| − | Aus Sicht des Naturschutzes ist das Projekt aber nicht unumstritten. Markus Pointinger von der [[Landesumweltanwaltschaft Salzburg]] (LUA) bezeichnete es im APA-Gespräch als "Faust aufs Auge". Ein Naturschutzverfahren sei bloß für einen Zufahrtsweg abgewickelt worden, nicht aber für das Kraftwerk, für das es keine Bewilligungspflicht gebe. Der Standort sei vom [[Nationalpark Hohe Tauern]] aus gut zu sehen. "Das ist eine intensive Urlaubsregion, und man sollte sich grundsätzlich überlegen, ob man die Berge so zupflastert." Zumindest sollte es klare Vorgaben geben, wo und unter welchen Voraussetzungen solche Anlagen möglich seien. Erbauer Brandstetter weiß anderes zu berichten: Man habe im Verfahren festgestellt, dass das Areal wegen des Skigebietes nicht mehr als unberührte Natur anzusehen sei. Außerdem würde die Anlage den Strom genau dort erzeugen, wo er auch benötigt wird. Fünf Millionen haben die Salzburger Unternehmer Josef Brandstetter (Brandstetter Säge und Kraftwerks KG) und Franz Schweighofer (NET Neue Energie Technik GmbH) in das Kraftwerk investiert. Nach zwölf Jahren soll sich das Vorhaben amortisiert haben. | + | Aus Sicht des Naturschutzes ist das Projekt aber nicht unumstritten. Markus Pointinger von der [[Landesumweltanwaltschaft Salzburg]] (LUA) bezeichnete es im [[APA]]-Gespräch als "Faust aufs Auge". Ein Naturschutzverfahren sei bloß für einen Zufahrtsweg abgewickelt worden, nicht aber für das Kraftwerk, für das es keine Bewilligungspflicht gebe. Der Standort sei vom [[Nationalpark Hohe Tauern]] aus gut zu sehen. "Das ist eine intensive Urlaubsregion, und man sollte sich grundsätzlich überlegen, ob man die Berge so zupflastert." Zumindest sollte es klare Vorgaben geben, wo und unter welchen Voraussetzungen solche Anlagen möglich seien. Erbauer Brandstetter weiß anderes zu berichten: Man habe im Verfahren festgestellt, dass das Areal wegen des Skigebietes nicht mehr als unberührte Natur anzusehen sei. Außerdem würde die Anlage den Strom genau dort erzeugen, wo er auch benötigt wird. Fünf Millionen haben die Salzburger Unternehmer Josef Brandstetter (Brandstetter Säge und Kraftwerks KG) und Franz Schweighofer (NET Neue Energie Technik GmbH) in das Kraftwerk investiert. Nach zwölf Jahren soll sich das Vorhaben amortisiert haben. |