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== Ereignisse ==
 
== Ereignisse ==
Mitte August 2015 wurden 94 britische Stabbrandbomben aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] vom Umbalkees geborgen und von Experten des Entminungsdienstes in Sicherheit gebracht. Dabei handelte es sich um Kriegsrelikte, die zum Teil noch scharf waren. Die Brandbomben enthielten Phosphor, das mit Wasser nicht löschbar war. Solche Bomben waren von den Alliierten über Städte des "Dritten Reiches" abgeworfen worden. In diesem Fall waren sie vermutlich von einem britischen Flugzeug beim Überflug über den Gletscher entsorgt entsorgt worden, wie der Chef der Bergrettung Prägarten, Friedl Steiner gegenüber der APA sagte.
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Mitte August 2015 wurden 94 britische Stabbrandbomben aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] vom Umbalkees geborgen und von Experten des Entminungsdienstes in Sicherheit gebracht. Dabei handelte es sich um Kriegsrelikte, die zum Teil noch scharf waren. Die Brandbomben enthielten Phosphor, das mit Wasser nicht löschbar war. Solche Bomben waren von den Alliierten über Städte des "Dritten Reiches" abgeworfen worden. In diesem Fall waren sie vermutlich von einem britischen Flugzeug beim Überflug über den Gletscher entsorgt entsorgt worden, wie der Chef der Bergrettung Prägarten, Friedl Steiner gegenüber der [[APA]] sagte.
    
Im Bereich der Fundstelle der Bomben fand man auch Wrackteile einer "JU 52". Die Flugzeugwrackteile gehören zu der Junkers-Maschine, die bereits im Jahr 2002 von Bergrettern aus Prägraten entdeckt worden war. In den darauffolgenden Jahren wurden im Zuge eines Geschichtsprojektes<ref>siehe [http://www.ju-52.at www.ju-52.at]</ref> Motor, Kanzel und andere Wrackteile ins Tal geflogen und restauriert. Dabei  handelt es sich nach Aussagen von Steiner um die einzig erhaltene JU-52-Kanzel in Österreich.
 
Im Bereich der Fundstelle der Bomben fand man auch Wrackteile einer "JU 52". Die Flugzeugwrackteile gehören zu der Junkers-Maschine, die bereits im Jahr 2002 von Bergrettern aus Prägraten entdeckt worden war. In den darauffolgenden Jahren wurden im Zuge eines Geschichtsprojektes<ref>siehe [http://www.ju-52.at www.ju-52.at]</ref> Motor, Kanzel und andere Wrackteile ins Tal geflogen und restauriert. Dabei  handelt es sich nach Aussagen von Steiner um die einzig erhaltene JU-52-Kanzel in Österreich.

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