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Polykarp entstammte dem ursprünglich Kärntner Adelsgeschlecht der Freiherren von [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Kuenburg]]. Seine Eltern waren Johann Ferdinand Freiherr von Kuenburg und Barbara Constantia Scheitt<sup>in</sup>, Freiin von Leitersdorf,<ref>Hier werden divergierende Angaben zusammengeführt: In der Genealogie der [[Kuefstein|Grafen von Kuefstein]] (in deren Familie Polykarps Schwester Maria Katharina einheiratete) heißt Johann Ferdinands Gemahlin ''Barbara Constantia Scheidt von'' '' '''Leitersdorf''' '', während in der in der wikipedia.de benutzten Quelle die Angabe „Scheittin Freiin von ''Hohenburg und Schmirenberg''“ zu finden ist.</ref> Hohenburg und Schmirenberg. Er war ein entfernter Verwandter und [[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg|Nepote]] von [[Fürsterzbischof]] [[Max Gandolf von Kuenburg|Max Gandolf]].
 
Polykarp entstammte dem ursprünglich Kärntner Adelsgeschlecht der Freiherren von [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Kuenburg]]. Seine Eltern waren Johann Ferdinand Freiherr von Kuenburg und Barbara Constantia Scheitt<sup>in</sup>, Freiin von Leitersdorf,<ref>Hier werden divergierende Angaben zusammengeführt: In der Genealogie der [[Kuefstein|Grafen von Kuefstein]] (in deren Familie Polykarps Schwester Maria Katharina einheiratete) heißt Johann Ferdinands Gemahlin ''Barbara Constantia Scheidt von'' '' '''Leitersdorf''' '', während in der in der wikipedia.de benutzten Quelle die Angabe „Scheittin Freiin von ''Hohenburg und Schmirenberg''“ zu finden ist.</ref> Hohenburg und Schmirenberg. Er war ein entfernter Verwandter und [[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg|Nepote]] von [[Fürsterzbischof]] [[Max Gandolf von Kuenburg|Max Gandolf]].
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Zum Mitglied des Salzburger [[Domkapitel]]s wurde Graf Polykarp am [[31. Jänner]] [[1669]] [[Aufschwörung|aufgeschworen]]. [[1669]] erhielt er die Würde eines erblichen [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#M|Mundschenken]] des [[Erzbistum (Überblick)|Erzstifts Salzburg]]. Er wurde auch Oberstallmeister am fürsterzbischöflichen [[Salzburger Fürstenhof|Hof]] und [[1666]] [[Vizedom]] von [[Friesach]]. Im Jahr [[1673]] wurde er zum [[Dompropst]] gewählt.
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Zum Mitglied des Salzburger [[Domkapitel]]s wurde Graf Polykarp am [[31. Jänner]] [[1669]] [[Aufschwörung|aufgeschworen]]. [[1669]] erhielt er die Würde eines erblichen [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#M|Mundschenken]] des [[Erzbistum Salzburg|Erzstifts Salzburg]]. Er wurde auch Oberstallmeister am fürsterzbischöflichen [[Salzburger Fürstenhof|Hof]] und [[1666]] [[Vizedom]] von [[Friesach]]. Im Jahr [[1673]] wurde er zum [[Dompropst]] gewählt.
    
Im März [[1673]] wurde er von Fürsterzbischof Max Gandolf zum Bischof von Gurk ernannt, am [[24. Februar]] [[1674]] konfirmiert und am [[2. April]] zum Bischof geweiht.<ref>Anmerkung: in früheren Jahrhunderten war es nicht unüblich, jemanden zum Bischof oder gar Erzbischof zu wählen, noch bevor er alle kirchlichen Weihen dazu erlangt hatte.</ref> Seine Installation im Dom zu Gurk fand am [[11. August]] [[1674]] statt.
 
Im März [[1673]] wurde er von Fürsterzbischof Max Gandolf zum Bischof von Gurk ernannt, am [[24. Februar]] [[1674]] konfirmiert und am [[2. April]] zum Bischof geweiht.<ref>Anmerkung: in früheren Jahrhunderten war es nicht unüblich, jemanden zum Bischof oder gar Erzbischof zu wählen, noch bevor er alle kirchlichen Weihen dazu erlangt hatte.</ref> Seine Installation im Dom zu Gurk fand am [[11. August]] [[1674]] statt.

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