Die Entstehung des Ortes Lend hängt eng mit dem [[Goldbergbau]] im [[Rauriser Tal]] und im [[Gasteiner Tal]] zusammen. Am Beginn des [[16. Jahrhundert]] wurden die Wälder des Gemeindegebietes von Lend zu Holzkohle gebrannt und an die Schmelzhütten geliefert. Holzkohlemeiler standen damals am Teufenbach, am Embach und >in der Lend<. Im Zusammenwirken von Erzbischof und Gewerken wurde eine „Lende“ angelegt, um das Holz, das auch aus den Wäldern des Oberpinzgaues auf der [[Salzach]] heran gedriftet wurde, „lenden“ (anlanden) zu können. Daher stammt der heutige Name Lend. Vorher hieß Lend Hirschfurt. Zu dieser Zeit waren die Abhänge links und rechts der Salzach dicht mit Buchen und Erlen bewachsen, das Flussbett war seicht und der Fluss teilte sich in mehrere Arme. Daher konnte das Wild mühelos von einer Flussseite zur anderen wechseln, was den Namen Hirschfurt erklärt. | Die Entstehung des Ortes Lend hängt eng mit dem [[Goldbergbau]] im [[Rauriser Tal]] und im [[Gasteiner Tal]] zusammen. Am Beginn des [[16. Jahrhundert]] wurden die Wälder des Gemeindegebietes von Lend zu Holzkohle gebrannt und an die Schmelzhütten geliefert. Holzkohlemeiler standen damals am Teufenbach, am Embach und >in der Lend<. Im Zusammenwirken von Erzbischof und Gewerken wurde eine „Lende“ angelegt, um das Holz, das auch aus den Wäldern des Oberpinzgaues auf der [[Salzach]] heran gedriftet wurde, „lenden“ (anlanden) zu können. Daher stammt der heutige Name Lend. Vorher hieß Lend Hirschfurt. Zu dieser Zeit waren die Abhänge links und rechts der Salzach dicht mit Buchen und Erlen bewachsen, das Flussbett war seicht und der Fluss teilte sich in mehrere Arme. Daher konnte das Wild mühelos von einer Flussseite zur anderen wechseln, was den Namen Hirschfurt erklärt. |