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Seine ersten Gehversuche machte Rottmann als Langläufer. [[1993]] wechselte er ins Biathlonlager und wurde am [[23. Februar]] [[2000]] Weltmeister in Oslo im 20-km-Einzelbewerb, bis [[2009]] die einzige Goldmedaille bei einer Biathlon Großveranstaltung. [[2005]] ließ er in Hochfilzen Bronze im Team folgen. Im Weltcup stand er zwei Mal (Östersund 2000, Oberhof [[2003]]) auf dem Podest. Zudem steht ein Staffel-Weltcupsieg ([[1999]]) zu Buche. Am [[12. März]] [[2005]] gewann er mit der Staffel Bronze bei der Heim-WM in Hochfilzen, [[Tirol]].
 
Seine ersten Gehversuche machte Rottmann als Langläufer. [[1993]] wechselte er ins Biathlonlager und wurde am [[23. Februar]] [[2000]] Weltmeister in Oslo im 20-km-Einzelbewerb, bis [[2009]] die einzige Goldmedaille bei einer Biathlon Großveranstaltung. [[2005]] ließ er in Hochfilzen Bronze im Team folgen. Im Weltcup stand er zwei Mal (Östersund 2000, Oberhof [[2003]]) auf dem Podest. Zudem steht ein Staffel-Weltcupsieg ([[1999]]) zu Buche. Am [[12. März]] [[2005]] gewann er mit der Staffel Bronze bei der Heim-WM in Hochfilzen, [[Tirol]].
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Während den Olympischen Spielen in Turin erlangte Rottmann am [[19. Februar]] [[2006]] weltweit traurige Berühmheit, als er nach einer nächtlichen Dopingrazzia der italienischen Polizei im Quartier der Österreicher zurück nach [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] floh. Sämtliche je von Wolfgang Rottmann genommenen Dopingtests verliefen negativ, trotzdem wurde er wie fünf andere Athleten des ÖSV am [[25. April]] [[2007]] vom IOC lebenslang von Olympischen Spielen ausgeschlossen. Eine unabhängige ÖSV-Disziplinarkommission sah es am [[30. Mai]] [[2007]] als erwiesen an, dass Rottmann Blutdoping betrieben habe. Gegen diese Feststellung verwehrte sich Rottmann erneut und beteuerte weiter seine Unschuld.
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Während den [[Olympische Winterspiele 2006 in Turin|Olympischen Spielen in Turin]] erlangte Rottmann am [[19. Februar]] [[2006]] weltweit traurige Berühmheit, als er nach einer nächtlichen Dopingrazzia der italienischen Polizei im Quartier der Österreicher zurück nach [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] floh. Sämtliche je von Wolfgang Rottmann genommenen Dopingtests verliefen negativ, trotzdem wurde er wie fünf andere Athleten des ÖSV am [[25. April]] [[2007]] vom IOC lebenslang von Olympischen Spielen ausgeschlossen. Eine unabhängige ÖSV-Disziplinarkommission sah es am [[30. Mai]] [[2007]] als erwiesen an, dass Rottmann Blutdoping betrieben habe. Gegen diese Feststellung verwehrte sich Rottmann erneut und beteuerte weiter seine Unschuld.
    
Am [[7. März]] [[2006]], also kurz nach der Affäre, hatte Rottmann bereits sein sofortiges Karriereende verkündet. Rottmann ist wie zu seiner aktiven Zeit nach wie vor Angestellter des österreichischen Bundesheeres und absolviert derzeit eine WIFI Ausbildung im Bereich Marketing und Management. Im Sommer 2007 ist er mit seiner Familie - Frau Julia und zwei Kindern - nach [[Eben im Pongau]] umgezogen.
 
Am [[7. März]] [[2006]], also kurz nach der Affäre, hatte Rottmann bereits sein sofortiges Karriereende verkündet. Rottmann ist wie zu seiner aktiven Zeit nach wie vor Angestellter des österreichischen Bundesheeres und absolviert derzeit eine WIFI Ausbildung im Bereich Marketing und Management. Im Sommer 2007 ist er mit seiner Familie - Frau Julia und zwei Kindern - nach [[Eben im Pongau]] umgezogen.