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Georg Latz hatte mit seiner Frau Anna drei Kinder: einen jüngeren Georg, außerdem Christoph und Elisabeth. Der jüngere Georg sollte den Hof übernehmen, doch die Familiengeschichte charakterisiert ihn als Tunichtgut. Er verschwand eines Tages und soll nach Amerika ausgewandert sein. Einer schaurigen Anekdote zufolge könnte er aber auch ein schlimmes Schicksal erlitten haben: Damals wurde ein Metzger bekannt, der Menschenfleisch verarbeitete. Und sofort waren Gerüchte im Umlauf: Könnte Georg Latz eines seiner Opfer gewesen sein?
 
Georg Latz hatte mit seiner Frau Anna drei Kinder: einen jüngeren Georg, außerdem Christoph und Elisabeth. Der jüngere Georg sollte den Hof übernehmen, doch die Familiengeschichte charakterisiert ihn als Tunichtgut. Er verschwand eines Tages und soll nach Amerika ausgewandert sein. Einer schaurigen Anekdote zufolge könnte er aber auch ein schlimmes Schicksal erlitten haben: Damals wurde ein Metzger bekannt, der Menschenfleisch verarbeitete. Und sofort waren Gerüchte im Umlauf: Könnte Georg Latz eines seiner Opfer gewesen sein?
Sicher ist: Das Verschwinden seines ältesten Sohnes war für Georg Latz und seine Frau ein schwerer Schicksalsschlag. Ein weiterer sollte folgen: Der zweite Sohn Christoph wurde von einer austretenden Kuh erschlagen. Nun übernahm Elisabeth Latz den Hof. Als sie Josef Schnöll [[13.Februar]] [[1893]] heiratete, ging das Gut in den Besitz der Familie Schnöll über.
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Sicher ist: Das Verschwinden seines ältesten Sohnes war für Georg Latz und seine Frau ein schwerer Schicksalsschlag. Ein weiterer sollte folgen: Der zweite Sohn Christoph wurde von einer austretenden Kuh erschlagen. Nun übernahm Elisabeth Latz den Hof. Als sie Josef Schnöll [[13. Februar]] [[1893]] heiratete, ging das Gut in den Besitz der Familie Schnöll über.
    
Der Name Schnöll soll aus dem Keltischen kommen. Die Vorfahren waren Salzgräber in den Minen von Hallein gewesen und hatten sich später am Wimberg als Bauern niedergelassen. „Urahne“ war ein gewisser Peter Schnöll. Sein Sohn Josef war eines von acht Kindern. Für alle war am heimatlichen Hof kein Auskommen. Er verließ seine Familie, kam nach Aigen, arbeitete als Kutscher im Salzburger Fuhrunternehmen Angelberger und nutzte alle Aufstiegschancen, die sich ihm boten: Bald war er (Meier) Verwalter des Taxachergutes. Und er verliebte sich in seine junge Nachbarin: Elisabeth Latz.  
 
Der Name Schnöll soll aus dem Keltischen kommen. Die Vorfahren waren Salzgräber in den Minen von Hallein gewesen und hatten sich später am Wimberg als Bauern niedergelassen. „Urahne“ war ein gewisser Peter Schnöll. Sein Sohn Josef war eines von acht Kindern. Für alle war am heimatlichen Hof kein Auskommen. Er verließ seine Familie, kam nach Aigen, arbeitete als Kutscher im Salzburger Fuhrunternehmen Angelberger und nutzte alle Aufstiegschancen, die sich ihm boten: Bald war er (Meier) Verwalter des Taxachergutes. Und er verliebte sich in seine junge Nachbarin: Elisabeth Latz.  

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