| | [[Im Jahr 1931]] wurden die ersten Pinzgauer Kühe in das Rinderleistungsbuch eingetragen. Basis für die Eintragung waren sog. Sonderleistungsprüfungen. | | [[Im Jahr 1931]] wurden die ersten Pinzgauer Kühe in das Rinderleistungsbuch eingetragen. Basis für die Eintragung waren sog. Sonderleistungsprüfungen. |
| | Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Pinzgauer Rinderzuchtverbände erfolgte [[1950]] in [[Zell am See]] und hatte ihren Sitz in Salzburg. Trotz der schwierigen Situation in der Nachkriegszeit, die Technisierung und Motorisierung der Landwirtschaft, wurde züchterisch weiterhin an der Mehrfachnutzung in Milch, Fleisch und Arbeit festgehalten: | | Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Pinzgauer Rinderzuchtverbände erfolgte [[1950]] in [[Zell am See]] und hatte ihren Sitz in Salzburg. Trotz der schwierigen Situation in der Nachkriegszeit, die Technisierung und Motorisierung der Landwirtschaft, wurde züchterisch weiterhin an der Mehrfachnutzung in Milch, Fleisch und Arbeit festgehalten: |
| − | „Die Züchtung eines gesunden, widerstandsfähigen sowie fruchtbaren und langlebigen Rindes, das frohwüchsig und futterdankbar ist und mit diesen Eigenschaften bei hoher Milch- und Fettleistung und hervorragender Mastfähigkeit auch eine gute Anpassungsfähigkeit an Boden und Klima verbindet. Besonderer Wert wird auf mittelgroße, breite und sehr tiefrumpfige Tiere, auf ein geräumiges, schön geformtes, fest anliegendes Euter, auf volle Ausbildung der wertvollen Fleischpartien, auf kräftige, trockene, korrekte Gliedmaßen mit harten Klauen und freien, räumigen Gängen als Voraussetzung für Alpweidegang und Arbeitstüchtigkeit, aber auch für lange Stallhaltung gelegt.“
| + | „Die Züchtung eines gesunden, widerstandsfähigen sowie fruchtbaren und langlebigen Rindes, das frohwüchsig und futterdankbar ist und mit diesen Eigenschaften bei hoher Milch- und Fettleistung und hervorragender Mastfähigkeit auch eine gute Anpassungsfähigkeit an Boden und Klima verbindet. Besonderer Wert wird auf mittelgroße, breite und sehr tiefrumpfige Tiere, auf ein geräumiges, schön geformtes, fest anliegendes Euter, auf volle Ausbildung der wertvollen Fleischpartien, auf kräftige, trockene, korrekte Gliedmaßen mit harten Klauen und freien, räumigen Gängen als Voraussetzung für Alpweidegang und Arbeitstüchtigkeit, aber auch für lange Stallhaltung gelegt.“ |