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Das Lungauer Landschaftsmuseum geht auf eine Initiative der beiden Museumsfachleute [[Eduard Haas]] und [[Arno Watteck]] zurück, die [[1968]] mit den Aufbauarbeiten für ein Museum in der Burg Mauterndorf begannen. [[1971]] wurde mit dem [[Museumsverein Burg Mauterndorf]] ein eigener Trägerverein gegründet und [[Wernfried Gappmayer]] als Obmann gewählt. Mit ihm stand ein Mann an vorderster Front, dem es ein Anliegen war, Althergebrachtes zu schützen. So war es sein großer Verdienst, dass er die Lungauerinnen und Lungauer, bis hinein in die entlegenen Täler, für sein Vorhaben gewinnen konnte. Es begann eine intensive Sammelphase, viele Exponate wurden gekauft, es wurden aber auch viele Leihgaben für das Landschaftsmuseum zur Verfügung gestellt.
 
Das Lungauer Landschaftsmuseum geht auf eine Initiative der beiden Museumsfachleute [[Eduard Haas]] und [[Arno Watteck]] zurück, die [[1968]] mit den Aufbauarbeiten für ein Museum in der Burg Mauterndorf begannen. [[1971]] wurde mit dem [[Museumsverein Burg Mauterndorf]] ein eigener Trägerverein gegründet und [[Wernfried Gappmayer]] als Obmann gewählt. Mit ihm stand ein Mann an vorderster Front, dem es ein Anliegen war, Althergebrachtes zu schützen. So war es sein großer Verdienst, dass er die Lungauerinnen und Lungauer, bis hinein in die entlegenen Täler, für sein Vorhaben gewinnen konnte. Es begann eine intensive Sammelphase, viele Exponate wurden gekauft, es wurden aber auch viele Leihgaben für das Landschaftsmuseum zur Verfügung gestellt.
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Die damals desolaten Räume der Burg wurden von der [[Salzburger Landesregierung]] adaptiert, und so konnte [[1974]] das Lungauer Landschaftsmuseum erstmals für Besucher geöffnet werden. Es folgten zahlreiche Erweiterungen, heute sind es 14 Räume, verteilt auf vier Stockwerke. Nach dem Tod von Wernfried Gappmayer übernahm [[Helga Gappmayer]] [[1997]] als Kustodin die Agenden ihres Mannes, Obmann ist seither [[Franz Premm]].
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Die damals desolaten Räume der Burg wurden von der [[Salzburger Landesregierung]] adaptiert, und so konnte [[1974]] das Lungauer Landschaftsmuseum erstmals für Besucher geöffnet werden. Es folgten zahlreiche Erweiterungen, heute sind es 14 Räume, verteilt auf vier Stockwerke. Nach dem Tod von Wernfried Gappmayer übernahm seine Frau [[Helga Gappmayer]] [[1997]] die Aufgabe der Kustodin und [[Franz Premm]] die Obmannschaft über den Verein. Seit [[2019]] ist [[Andrea Gürtler]] Kustodin und Obfrau. [[Franz Premm]] wurde die Ehrenobmannschaft verliehen.
    
Im [[21. Jahrhundert]] wurde das Museum um 250.000 Euro einer Neugestaltung unterzogen, die am [[12. Mai]] [[2007]] abgeschlossen wurde. Das Architektenehepaar Fleischmann-Oswald hat das Konzept feinfühlig unter Verwendung moderner Techniken umgesetzt. So finden die Besucher des Lungauer Landschaftsmuseums heute moderne Bildprojektionen und akustische Hörbeispiele. Neben einer modernen Vitrinengestaltung wurde vor allem auf das Spiel mit dem Licht Wert gelegt. Eine weitere Besonderheit ist den Architekten gelungen, indem sie die Räumlichkeiten selbst in das jeweilige Thema integriert haben. So betreten etwa die Besucher der "Alm" tatsächlich einen Almboden.
 
Im [[21. Jahrhundert]] wurde das Museum um 250.000 Euro einer Neugestaltung unterzogen, die am [[12. Mai]] [[2007]] abgeschlossen wurde. Das Architektenehepaar Fleischmann-Oswald hat das Konzept feinfühlig unter Verwendung moderner Techniken umgesetzt. So finden die Besucher des Lungauer Landschaftsmuseums heute moderne Bildprojektionen und akustische Hörbeispiele. Neben einer modernen Vitrinengestaltung wurde vor allem auf das Spiel mit dem Licht Wert gelegt. Eine weitere Besonderheit ist den Architekten gelungen, indem sie die Räumlichkeiten selbst in das jeweilige Thema integriert haben. So betreten etwa die Besucher der "Alm" tatsächlich einen Almboden.
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