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Textersetzung - „der Glan“ durch „des Glanbachs
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| 33 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 33-3.jpg|thumb|180px]] ||Die Eisenbahn in Liefering || An der Peter-Pfenninger-Straße gegenüber dem Europark nahe der {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Taxham Europark (Haltestelle)]] || Der Bau der [[Westbahn|Kaiserin Elisabeth-Bahn]] des Abschnitts der heutigen Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg in den [[1850er]]-Jahren bewirkte eine Zerschneidung des Gebiets von Liefering. Der Bahndamm – vorerst jahrelang ohne Wegunterführungen – wirkte wie ein Riegel; gewachsene Verbindungen wurden quasi gekappt. Ursprünglich war im Bereich Lieferings der Salzburger Grenzbahnhof nach Deutschland vorgesehen, militärische Bedenken sprachen jedoch dagegen. Während des Zweiten Weltkriegs existierte ein Empfangsbahnhof für Gäste des nahe gelegenen [[Schloss Kleßheim|Schlosses Kleßheim]], das von den Nationalsozialisten als „Reichsgästehaus“ für hochgestellte Persönlichkeiten diente. 1985 wurde die geplante Erweiterung des [[Container-Terminal Salzburg|Container-Terminals Salzburg]] aufgrund von Bürgerprotesten fallengelassen. Tatsächlichen Nutzen für Liefering brachte die Bahn erst im Zuge der Einrichtung der [[S-Bahn Salzburg]] mit dem Bau der Haltestellen Salzburg Taxham und {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Liefering (Haltestelle)]] in den Jahren 2006 und 2013.
 
| 33 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 33-3.jpg|thumb|180px]] ||Die Eisenbahn in Liefering || An der Peter-Pfenninger-Straße gegenüber dem Europark nahe der {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Taxham Europark (Haltestelle)]] || Der Bau der [[Westbahn|Kaiserin Elisabeth-Bahn]] des Abschnitts der heutigen Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg in den [[1850er]]-Jahren bewirkte eine Zerschneidung des Gebiets von Liefering. Der Bahndamm – vorerst jahrelang ohne Wegunterführungen – wirkte wie ein Riegel; gewachsene Verbindungen wurden quasi gekappt. Ursprünglich war im Bereich Lieferings der Salzburger Grenzbahnhof nach Deutschland vorgesehen, militärische Bedenken sprachen jedoch dagegen. Während des Zweiten Weltkriegs existierte ein Empfangsbahnhof für Gäste des nahe gelegenen [[Schloss Kleßheim|Schlosses Kleßheim]], das von den Nationalsozialisten als „Reichsgästehaus“ für hochgestellte Persönlichkeiten diente. 1985 wurde die geplante Erweiterung des [[Container-Terminal Salzburg|Container-Terminals Salzburg]] aufgrund von Bürgerprotesten fallengelassen. Tatsächlichen Nutzen für Liefering brachte die Bahn erst im Zuge der Einrichtung der [[S-Bahn Salzburg]] mit dem Bau der Haltestellen Salzburg Taxham und {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Liefering (Haltestelle)]] in den Jahren 2006 und 2013.
 
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| 34 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 34-3.jpg|thumb|180px]] || Die Regulierung der [[Glan]] || [[Linke Glanzeile]], ca. 100 m vor der Mündung des [[Glan-Überwasserkanal]]s in die Salzach ||Bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts dachte man über eine Regulierung der Glan nach, beschlossen wurde eine solche erst nach 1924. Ziel war es, durch Austrocknung des [[Leopoldskroner Moos]]es im Süden der Stadt sowie im Bereich des Unterlaufs durch Eindämmung der Hochwassergefahr die Grundlagen für eine Ausbreitung der Stadtbesiedelung herzustellen. In der ersten Bauphase der Glanregulierung wurde in Liefering an der heutigen Grenze zum Stadtteil [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] von November 1933 bis April 1935 ein Hochwasserentlastungsgerinne, der sogenannte Glankanal, angelegt. Die weiteren Regulierungsmaßnahmen bis 1953 betrafen obere Abschnitte der Glan. Für die Bauarbeiten während des Zweiten Weltkrieges wurden im oberen Bereich auch Insassen des [[Zigeunerlager Maxglan|Zigeunerlagers Maxglan]] zur Zwangsarbeit herangezogen.
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| 34 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 34-3.jpg|thumb|180px]] || Die Regulierung des [[Glanbach]]s || [[Linke Glanzeile]], ca. 100 m vor der Mündung des [[Glan-Überwasserkanal]]s in die Salzach ||Bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts dachte man über eine Regulierung der Glan nach, beschlossen wurde eine solche erst nach 1924. Ziel war es, durch Austrocknung des [[Leopoldskroner Moos]]es im Süden der Stadt sowie im Bereich des Unterlaufs durch Eindämmung der Hochwassergefahr die Grundlagen für eine Ausbreitung der Stadtbesiedelung herzustellen. In der ersten Bauphase der Glanregulierung wurde in Liefering an der heutigen Grenze zum Stadtteil [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] von November 1933 bis April 1935 ein Hochwasserentlastungsgerinne, der sogenannte Glankanal, angelegt. Die weiteren Regulierungsmaßnahmen bis 1953 betrafen obere Abschnitte der Glan. Für die Bauarbeiten während des Zweiten Weltkrieges wurden im oberen Bereich auch Insassen des [[Zigeunerlager Maxglan|Zigeunerlagers Maxglan]] zur Zwangsarbeit herangezogen.
 
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| 35 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 35-2.jpg|thumb|180px]] || Von der [[Dult]] zum [[Messezentrum Salzburg]] || Am Messezentrum, bei der alten Obuskehre vor dem [[Arena City Hotel]] || Die im Frühjahr stattfindende [[Dult]] wird erstmals [[1368]] erwähnt und fand im Laufe der Zeit an verschiedenen Orten in Salzburg statt. [[1896]] wurde die Dult eingestellt und nach einem Intermezzo 1924/25 erst nach dem Zweiten Weltkrieg fix eingerichtet. [[1974]] findet die Dult erstmals im Messezentrum Salzburg statt.
 
| 35 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 35-2.jpg|thumb|180px]] || Von der [[Dult]] zum [[Messezentrum Salzburg]] || Am Messezentrum, bei der alten Obuskehre vor dem [[Arena City Hotel]] || Die im Frühjahr stattfindende [[Dult]] wird erstmals [[1368]] erwähnt und fand im Laufe der Zeit an verschiedenen Orten in Salzburg statt. [[1896]] wurde die Dult eingestellt und nach einem Intermezzo 1924/25 erst nach dem Zweiten Weltkrieg fix eingerichtet. [[1974]] findet die Dult erstmals im Messezentrum Salzburg statt.

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