| − | Das Schloss Prielau beherbergte früher eine Kapelle mit einem Bild der Hl. Dreifaltigkeit im 2. Stock des Turmes. Dieses Bild wurde von der Bevölkerung hoch verehrt, sodass sich ein Zugang wie bei einer kleinen Wallfahrt entwickelte. Das Schloss war allerdings in einem so schlechten baulichen Zustand, dass bei Schlechtwetter Altar und Priester nass wurden. Es entstand daher der Wunsch außerhalb des Schlosses eine kleine Kirche zu errichten. Den Schlossbesitzer zieh man der Protestantenfreundlichkeit und sagte ihm nach, dass er die frommen Besucher der Schlosskapelle nicht besonders schätzte. Nachdem das Anwesen im Jahr [[1722]] in den Besitz des Bischofs von Chiemsee überging, wurde das Bauvorhaben im Jahr [[1730]] verwirklicht und die [[Prielaukirche]] neben dem Schloss erbaut. | + | Das Schloss Prielau beherbergte früher eine Kapelle mit einem Bild der Hl. Dreifaltigkeit im 2. Stock des Turmes. Dieses Bild wurde von der Bevölkerung hoch verehrt, sodass sich ein Zugang wie bei einer kleinen Wallfahrt entwickelte. Das Schloss war allerdings in einem so schlechten baulichen Zustand, dass bei Schlechtwetter Altar und Priester nass wurden. Es entstand daher der Wunsch außerhalb des Schlosses eine kleine Kirche zu errichten. Den Schlossbesitzer zieh man der Protestantenfreundlichkeit und sagte ihm nach, dass er die frommen Besucher der Schlosskapelle nicht besonders schätzte. Nachdem das Anwesen im Jahr [[1722]] (siehe oben) in den Besitz des Fürstbischofs von Chiemsee überging, wurde das Bauvorhaben im Jahr [[1730]] verwirklicht und die [[Prielaukirche]] neben dem Schloss erbaut. |