| − | Harte und widerstandsfähige Sandkörner können weit verschleppt werden, weniger feste zerfallen schon nach kurzem Transport und werden zu Pulver. Die Strömung sorgt so zu einer Auslese und Sortierung nach Beständigkeit der Mineralien. Starke Strömungen reißen die Mineralienkörner mit. Nimmt die Strömung und damit die Transportkraft ab, erfolgt die Ablagerung der Mineralien nach ihrer Dichte. Die spezifisch schwersten werden zuerst abgelagert, die leichteren gleiten weiter. Wird die Flussgeschwindigkeit durch Hindernisse oder Reibung verringert, sammeln sich die schwereren Mineralien in Konzentrationen an. Das geschieht vor allem an der Innenseite von Flussschleifen, hinter großen Steinblöcken, unterhalb von Sandbänken und auch in Strudellöchern. Nach der Art der Entstehung unterscheidet man Fluss-, See- oder Strandseifen, nach dem Inhalt wird beispilesweise zwischen Schwermineral- oder Edelsteinseifen unterschieden und nach der Konzentration von Einzelmineralien z.B. in Diamant- oder in Goldseifen. | + | Harte und widerstandsfähige Sandkörner können weit verschleppt werden, weniger feste zerfallen schon nach kurzem Transport und werden zu Pulver. Die Strömung sorgt so zu einer Auslese und Sortierung nach Beständigkeit der Mineralien. Starke Strömungen reißen die Mineralienkörner mit. Nimmt die Strömung und damit die Transportkraft ab, erfolgt die Ablagerung der Mineralien nach ihrer Dichte. Die spezifisch schwersten werden zuerst abgelagert, die leichteren gleiten weiter. Wird die Flussgeschwindigkeit durch Hindernisse oder Reibung verringert, sammeln sich die schwereren Mineralien in Konzentrationen an. Das geschieht vor allem an der Innenseite von Flussschleifen, hinter großen Steinblöcken, unterhalb von Sandbänken und auch in Strudellöchern. Nach der Art der Entstehung unterscheidet man Fluss-, See- oder Strandseifen, nach dem Inhalt wird beispielsweise zwischen Schwermineral- oder Edelsteinseifen unterschieden und nach der Konzentration von Einzelmineralien z.B. in Diamant- oder in Goldseifen. |