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Wie für andere kleine Liftbetreiber ist das auch für Siller eine wirtschaftliche Gratwanderung. Der Tennengauer will sich trotzdem dafür einsetzen, dass die beiden Lifte neben seinem Berggasthof Bachrain erhalten bleiben, und hofft dabei auf die Unterstützung der Gemeinden Scheffau, [[Golling]] und [[Kuchl]]. Immerhin gehe es um ein Angebot für die wintersportinteressierten Einheimischen. "Wenn ich die Leute für den Wintersport begeistern will, muss ich vor der Haustür etwas anbieten."
 
Wie für andere kleine Liftbetreiber ist das auch für Siller eine wirtschaftliche Gratwanderung. Der Tennengauer will sich trotzdem dafür einsetzen, dass die beiden Lifte neben seinem Berggasthof Bachrain erhalten bleiben, und hofft dabei auf die Unterstützung der Gemeinden Scheffau, [[Golling]] und [[Kuchl]]. Immerhin gehe es um ein Angebot für die wintersportinteressierten Einheimischen. "Wenn ich die Leute für den Wintersport begeistern will, muss ich vor der Haustür etwas anbieten."
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Siller und seine Partner kooperieren mit der [[Ski amadé]]. In dieser Saison begann die Zusammenarbeit mit einer [[Abtenau]]er Skischule, darüber hinaus denkt man über eine Beschneiungsanlage, ein "Kinderland" und mögliche andere Investitionen nach.
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Siller und seine Partner kooperieren mit der [[Salzburger Sportwelt|Ski amadé]]. In dieser Saison begann die Zusammenarbeit mit einer [[Abtenau]]er Skischule, darüber hinaus denkt man über eine Beschneiungsanlage, ein "Kinderland" und mögliche andere Investitionen nach.
    
Für Siller ist der Skilift indes nur eine von mehreren Beschäftigungen. 17 Mutterkühe, dazu Damwild und Ziegen sind auf dem Hof. Das Schlachten und die Fleischvermarktung übernimmt er selbst. Neun Gästezimmer werden an Bauernhofurlauber vermietet. Dazu kommt der Betrieb des auf Biokost spezialisierten Berggasthofs. In Summe viel Arbeit, jeden Tag. "Man muss schon eine Liebe dazu haben. Sonst kann man das nicht machen", sagt Siller.
 
Für Siller ist der Skilift indes nur eine von mehreren Beschäftigungen. 17 Mutterkühe, dazu Damwild und Ziegen sind auf dem Hof. Das Schlachten und die Fleischvermarktung übernimmt er selbst. Neun Gästezimmer werden an Bauernhofurlauber vermietet. Dazu kommt der Betrieb des auf Biokost spezialisierten Berggasthofs. In Summe viel Arbeit, jeden Tag. "Man muss schon eine Liebe dazu haben. Sonst kann man das nicht machen", sagt Siller.
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Heute sitzt er im Bundesvorstand von Bio Austria und gilt als Pionier in der Bioszene. In der Diskussion um die Vorschriften bei der Rinderhaltung spricht sich Siller gegen eine Aufweichung der Biostandards aus. "Der Konsument erwartet die freie Bewegung der Tiere."
 
Heute sitzt er im Bundesvorstand von Bio Austria und gilt als Pionier in der Bioszene. In der Diskussion um die Vorschriften bei der Rinderhaltung spricht sich Siller gegen eine Aufweichung der Biostandards aus. "Der Konsument erwartet die freie Bewegung der Tiere."
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So wie viele Bauern kritisiert er die Erzeugerpreise. "Die Preise sind nicht auf dem Niveau, wie man es sich wünscht." Abwarten und jammern sei zu wenig. Man müsse das Beste daraus machen. "Am meisten umsetzen kann jeder im eigenen Betrieb. Es gibt kein Patentrezept."  
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So wie viele Bauern kritisiert er die Erzeugerpreise. "Die Preise sind nicht auf dem Niveau, wie man es sich wünscht." Abwarten und jammern sei zu wenig. Man müsse das Beste daraus machen. "Am meisten umsetzen kann jeder im eigenen Betrieb. Es gibt kein Patentrezept."
    
==Bildergalerie==
 
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