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Der genaue Beginn des Schulunterrichts in Bergheim lässt sich heute nicht eindeutig festlegen. Die Wurzeln reichen bis zu Winkellehrern im 17. Jahrhundert zurück. Im 18. Jahrhundert war das Lehramt weitgehend an das Mesner- und Organistenamt gekoppelt. [[1704]] wurde das [[1677]] erbaute alte Mesnerhaus für den Schulunterricht umgebaut. Um [[1723]] wurde im Bergheimer Mesnerhaus ein kleines Schulzimmer eingerichtet. [[1810]] wurde durch die Zusammenlegung von zwei Räumen im 1. Stock des Mesnerhauses ein größeres Klassenzimmer geschaffen, das [[1860]] um 283 [[Gulden|fl]] 90½ Kr erweitert wurde. Bis [[1867]] unterstand das gesamte Schulwesen der kirchlichen Schulaufsicht. Im Herbst [[1873]] wurden im ''Kooperatorstöckl'' für schulische Zwecke zwei kleine Räume angemietet, um eine zweite Klasse einzurichten.
 
Der genaue Beginn des Schulunterrichts in Bergheim lässt sich heute nicht eindeutig festlegen. Die Wurzeln reichen bis zu Winkellehrern im 17. Jahrhundert zurück. Im 18. Jahrhundert war das Lehramt weitgehend an das Mesner- und Organistenamt gekoppelt. [[1704]] wurde das [[1677]] erbaute alte Mesnerhaus für den Schulunterricht umgebaut. Um [[1723]] wurde im Bergheimer Mesnerhaus ein kleines Schulzimmer eingerichtet. [[1810]] wurde durch die Zusammenlegung von zwei Räumen im 1. Stock des Mesnerhauses ein größeres Klassenzimmer geschaffen, das [[1860]] um 283 [[Gulden|fl]] 90½ Kr erweitert wurde. Bis [[1867]] unterstand das gesamte Schulwesen der kirchlichen Schulaufsicht. Im Herbst [[1873]] wurden im ''Kooperatorstöckl'' für schulische Zwecke zwei kleine Räume angemietet, um eine zweite Klasse einzurichten.
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Im Jahr [[1888]] wurde dann ein Grundstück für einen allfälligen Schulbau erworben und ein Schulhaus mit drei Klassenzimmern und Lehrerwohnungen errichtet, das [[1890]] fertig gestellt wurde. [[1898]] wurde Koppelung der Lehrer- an die Mesnertätigkeit aufgelöst. Das alte Mesner- und Schulhaus wurde [[1980]] abgetragen und kann seit [[1987]] im [[Salzburger Freilichtmuseum|Freilichtmuseum]] in [[Großgmain]] besucht werden, wo es wieder aufgebaut wurde.
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Im Jahr [[1888]] wurde dann ein Grundstück für einen allfälligen Schulbau erworben und ein Schulhaus mit drei Klassenzimmern und Lehrerwohnungen errichtet, das [[1890]] fertig gestellt wurde. [[1898]] wurde Koppelung der Lehrer- an die Mesnertätigkeit aufgelöst. Das alte Mesner- und Schulhaus wurde [[1980]] abgetragen und kann seit [[1987]] im [[Salzburger Freilichtmuseum|Freilichtmuseum]] in [[Großgmain]] besucht werden, wo es im Zustand von ca. [[1860]] wieder aufgebaut wurde.
    
Von [[1946]] bzw. [[1947]] betrieb die Volksschule Bergheim je eine Expositurschule in den Flüchtlingslagern von [[Maria Sorg]] und [[Hagenau (Bergheim)]]. Beide wurden [[1950]] in die Volksschule Bergheim eingebunden und aufgelassen.
 
Von [[1946]] bzw. [[1947]] betrieb die Volksschule Bergheim je eine Expositurschule in den Flüchtlingslagern von [[Maria Sorg]] und [[Hagenau (Bergheim)]]. Beide wurden [[1950]] in die Volksschule Bergheim eingebunden und aufgelassen.
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