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| | Bei beiden Kindern, insbesondere beim jüngeren Bruder Wolfgang, machte sich früh eine außerordentliche musikalische Begabung bemerkbar. Der Vater schränkte sein eigenes musikalisches Schaffen zugunsten der Erziehung und Förderung seiner Kinder weitgehend ein. | | Bei beiden Kindern, insbesondere beim jüngeren Bruder Wolfgang, machte sich früh eine außerordentliche musikalische Begabung bemerkbar. Der Vater schränkte sein eigenes musikalisches Schaffen zugunsten der Erziehung und Förderung seiner Kinder weitgehend ein. |
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| − | Als Fünfjähriger trat Mozart am [[1. September]] [[1761]] im Schuldrama „Sigismundus Hungariae Rex“ (Musik von Johann Ernst Eberlin, Text von P. Marian Wimmer) als tanzender Page in der [[Große Aula|Großen Aula]] der [[Universität Salzburg]] auf. | + | Als Fünfjähriger trat Mozart am [[1. September]] [[1761]] im Schuldrama „Sigismundus Hungariae Rex“ (Musik von [[Johann Ernst Eberlin]], Text von P. Marian Wimmer) als tanzender Page in der [[Große Aula|Großen Aula]] der [[Universität Salzburg]] auf. |
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| | ====Erste Kompositionen==== | | ====Erste Kompositionen==== |
| − | 1761 entstanden die ersten Kompositionen Wolfgangs. Am [[12. Jänner]] [[1762]] begab sich Leopold Mozart mit seiner Familie zum ersten Mal auf Reisen. Zunächst nach München, dann, am [[13. Oktober]] 1762 die erste Audienz bei der österreichischen Kaiserin Maria Theresia. | + | 1761 entstanden die ersten Kompositionen Wolfgangs. Am [[12. Jänner]] [[1762]] begab sich Leopold Mozart mit seiner Familie zum ersten Mal auf Reisen. Zunächst nach München, dann am [[13. Oktober]] 1762 die erste Audienz bei der österreichischen Kaiserin Maria Theresia. |
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| − | Vom [[9. Juni]] [[1763]] bis [[29. November]] [[1766]] führte die Familie Mozart eine Reise nach Westeuropa: Deutschland, die − damals österreichischen − Niederlande, Frankreich und London waren ihre Ziele. | + | Vom [[9. Juni]] [[1763]] bis zum [[29. November]] [[1766]] führte eine Reise die Familie Mozart nach Westeuropa: Deutschland, auch die − damals österreichischen − Niederlande, ferner Frankreich und London waren ihre Ziele. |
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| − | Am [[13. Mai]] [[1767]] wurde seine Jugendoper „Apollo et Hyacinthos“ (KV 38) in der "Großen Aula" der Universität Salzburg uraufgeführt. Mozart komponierte diese Oper mit 11 Jahren und spielte selbst am Clavicembalo. Im selben Jahr ging es auch wieder auf Reisen, zum zweiten Mal nach Wien. | + | Am [[13. Mai]] [[1767]] wurde seine Jugendoper „Apollo et Hyacinthos“ ([[Ludwig Ritter von Köchel|KV]] 38) in der "Großen Aula" der Universität Salzburg uraufgeführt. Mozart komponierte diese Oper mit 11 Jahren und spielte selbst am Clavicembalo. Im selben Jahr ging es auch wieder auf Reisen, zum zweiten Mal nach Wien. |
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| − | [[Ignatz Anton von Weiser]] lieferte als Librettist die literarische Vorlage zu Wolfgang Amadeus Mozarts erstem Auftragswerk "Die Schuldigkeit des Ersten Gebots". Die Enkelin von Weiser war die bekannte Prager Pianistin und Sängerin Josepha Duschek, in deren Villa "Bertramka" W. A. Mozart 1787 die Oper ''Don Giovanni'' vollendete. | + | [[Ignatz Anton von Weiser]] lieferte als Librettist die literarische Vorlage zu Wolfgang Amadeus Mozarts erstem Auftragswerk "Die Schuldigkeit des Ersten Gebots".<ref>Eine Enkelin Weisers war die bekannte Prager Pianistin und Sängerin Josepha Duschek, in deren "Villa Bertramka" W. A. Mozart 1787 die Oper ''Don Giovanni'' vollendete.</ref> |
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| | ====Seine Italien-Reisen==== | | ====Seine Italien-Reisen==== |
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| | [[Massimiliano Settimo Graf Lodron]] zählte am [[25. Dezember]] [[1769]] zu den erlauchten Gästen eines Konzertes, das der junge Wolfgang Amadeus Mozart im Palazzo Todeschi zu Rovereto, [[Trentino]], gab. | | [[Massimiliano Settimo Graf Lodron]] zählte am [[25. Dezember]] [[1769]] zu den erlauchten Gästen eines Konzertes, das der junge Wolfgang Amadeus Mozart im Palazzo Todeschi zu Rovereto, [[Trentino]], gab. |
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| − | Nachdem das Interesse an den "Wunderkindern" nachgelassen hatte, war das Ziel der ersten italienischen Reise (vom [[13. Dezember]] [[1770]] bis [[28. März]] [[1771]]: Verona, Mailand, Bologna, Florenz, Rom, Capua, Neapel und Venedig), das musikalische Rüstzeug zu erlernen und einen Kompositionsauftrag für eine Oper zu erhalten. Im Zuge dieser Reise konnte Wolfgang Amadeus mehrere Erfolge für sich verbuchen: er wurde in Bologna als Mitglied in die Academica Philarmonica aufgenommen, und Papst Clemens XIV. erhob Mozart durch die Verleihung des Ordens "vom Goldenen Sporn" in den Adelsstand. Auch die Aufführung seiner ersten für Italien komponierten Opera seria, "Mitridate, Re di Ponto" KV 87, fand in Mailand bei der Uraufführung am [[26. Dezember]] [[1770]] außerordentlichen Beifall. | + | Nachdem das Interesse an den "Wunderkindern" nachgelassen hatte, waren das Ziel der ersten italienischen Reise (vom [[13. Dezember]] [[1770]] bis [[28. März]] [[1771]] Verona, Mailand, Bologna, Florenz, Rom, Capua, Neapel und Venedig), das musikalische Rüstzeug zu erlernen und einen Kompositionsauftrag für eine Oper zu erhalten. Im Zuge dieser Reise konnte Wolfgang Amadeus mehrere Erfolge für sich verbuchen: er wurde in Bologna als Mitglied in die Accademia Filarmonica aufgenommen, und Papst Clemens XIV. erhob Mozart durch die Verleihung des Ordens "vom Goldenen Sporn" in den Adelsstand. Auch die Aufführung seiner ersten für Italien komponierten Opera seria, "Mitridate, Re di Ponto" KV 87, fand in Mailand bei der Uraufführung am [[26. Dezember]] [[1770]] außerordentlichen Beifall. |
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| − | Im August 1771 fuhr Mozart noch einmal für zwei Monate nach Mailand. Er sollte als Hochzeitsgeschenk für Erzherzog Ferdinand, Sohn von Maria Theresia, mit der reichen Erbprinzessin Maria Beatrix von Modena, eine Festoper schreiben. Der Erzherzog war begeistert, trotzdem erhielt Mozart keine Stelle am Hof von Mailand. Im Herbst 1772 reiste er zum dritten Mal nach Italien. Mozart komponierte eine neue Oper, die „Lucio Silla“. Die Uraufführung am [[26. Dezember]] wurde aber zu einer Katastrophe: Der Erzherzog kam mit einer dreistündigen Verspätung, vorher durfte man nicht anfangen. Die Sänger und das Publikum waren müde und ausgehungert, als die Aufführung nach Mitternacht endete. Es war Mozarts letzte Reise nach Italien. | + | Im August 1771 fuhr Mozart noch einmal für zwei Monate nach Mailand. Er sollte als Hochzeitsgeschenk für Erzherzog Ferdinand, Sohn von Maria Theresia, anlässlich der Vermählung mit der reichen Erbprinzessin Maria Beatrix von Modena eine Festoper schreiben. Der Erzherzog war begeistert, trotzdem erhielt Mozart keine Stelle am Hof von Mailand. |
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| | + | Im Herbst 1772 reiste er zum dritten Mal nach Italien. Mozart komponierte eine neue Oper, den „Lucio Silla“. Die Uraufführung am [[26. Dezember]] wurde aber zu einer Katastrophe: Der Erzherzog kam mit einer dreistündigen Verspätung, vorher durfte man nicht anfangen. Die Sänger und das Publikum waren müde und ausgehungert, als die Aufführung nach Mitternacht endete. Es war Mozarts letzte Reise nach Italien. |
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| | ====Unter Erzbischof Colloredo==== | | ====Unter Erzbischof Colloredo==== |
| − | Als Erzbischof [[Sigismund Christian Graf Schrattenbach]], ein verständnisvoller Förderer Mozarts [[1771]] starb, fand er in seinem Nachfolger [[Hieronymus Graf Colloredo]], einem modernen Fürst der Aufklärung, der [[1772]] Salzburger Fürsterzbischof wurde keinen mehr so verständnisvollen Fürsten. Es bedeutete dies auch für Salzburg politische und gesellschaftliche Neuerungen. Mozart war gezwungen wieder ein streng geregeltes Leben zu führen. Dieser Umstand führte zu einem lang andauernden Konflikt mit seinem Dienstherrn. | + | Als Erzbischof [[Sigismund Christian Graf Schrattenbach]], ein verständnisvoller Förderer Mozarts, [[1771]] starb, fand er in seinem Nachfolger [[Hieronymus Graf Colloredo]], einem modernen Fürst der Aufklärung, der [[1772]] Salzburger Fürsterzbischof wurde, keinen so verständnisvollen Fürsten mehr. Es bedeutete dies auch für Salzburg politische und gesellschaftliche Neuerungen. Mozart war gezwungen, wieder ein streng geregeltes Leben zu führen. Dieser Umstand führte zu einem lang andauernden Konflikt mit seinem Dienstherrn. |
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| | Die verzweifelte Suche auf weiteren Reisen nach Italien, Wien und München nach einer geeigneten Anstellung für den jungen Musiker und Komponisten, der seit [[1769]] unbesoldeter, seit [[21. August]] [[1772]] besoldeter Konzertmeister der Salzburger Hofmusik war, blieb jedoch erfolglos. So übersiedelte die Familie [[1773]] in das Haus am Hannibalplatz, dem heutigen [[Makartplatz]] (Mozart-Wohnhaus), wo zahlreiche Sinfonien, Serenaden, Divertimenti, fünf Konzerte für Klavier ("Lützow-Konzert" KV 246, "Jeunehomme-Konzert" KV 271), "Il Re pastore" KV 208 sowie Teile des "Idomeneo" KV 366 entstanden. | | Die verzweifelte Suche auf weiteren Reisen nach Italien, Wien und München nach einer geeigneten Anstellung für den jungen Musiker und Komponisten, der seit [[1769]] unbesoldeter, seit [[21. August]] [[1772]] besoldeter Konzertmeister der Salzburger Hofmusik war, blieb jedoch erfolglos. So übersiedelte die Familie [[1773]] in das Haus am Hannibalplatz, dem heutigen [[Makartplatz]] (Mozart-Wohnhaus), wo zahlreiche Sinfonien, Serenaden, Divertimenti, fünf Konzerte für Klavier ("Lützow-Konzert" KV 246, "Jeunehomme-Konzert" KV 271), "Il Re pastore" KV 208 sowie Teile des "Idomeneo" KV 366 entstanden. |
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| − | Am [[23. September]] [[1777]] brach Mozart um 6 Uhr früh nur in Begleitung seiner Mutter Anna Maria zu einer Reise in Richtung Mannheim und Paris auf, da das Urlaubsgesuch des Vaters von Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo abgelehnt worden war. Er übernachtete in [[Waging am See]]. Nach dem Tod seiner Mutter in Paris am [[3. Juli]] [[1778]] drängte ihn sein Vater zur Heimreise nach Salzburg, wo Wolfgang Amadeus am [[17. Jänner]] [[1779]] mit einem Jahresgehalt von 450 [[Gulden]] erneut als Hoforganist wieder in den Hofdienst aufgenommen. Die erfolgreiche Aufführung des "Idomeneo" am [[29. Jänner]] [[1781]] am Münchner Hoftheater war der Beginn des Endes seiner Tätigkeit beim Salzburger Erzbischof. Am [[12. März]] [[1781]] reiste Mozart nach längerem Aufenthalt in München auf Weisung des Erzbischofs ab, um dessen Hofstaat nach Wien zu folgen, wo es zum Bruch mit Colloredo und Verbleiben in Wien kam. Der Fußtritt eines erzbischöflichen Angestellten am [[10. Mai]] [[1781]] beendete das Arbeitsverhältnis Mozarts mit dem Erzbischof und am [[8. Juni]] kam es zum endgültigen Bruch mit dem Erzbischof. | + | Am [[23. September]] [[1777]] brach Mozart um 6 Uhr früh nur in Begleitung seiner Mutter Anna Maria zu einer Reise in Richtung Mannheim und Paris auf, da das Urlaubsgesuch des Vaters von Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo abgelehnt worden war. Er übernachtete in [[Waging am See]]. Nach dem Tod seiner Mutter in Paris am [[3. Juli]] [[1778]] drängte ihn sein Vater zur Heimreise nach Salzburg, wo Wolfgang Amadeus am [[17. Jänner]] [[1779]] mit einem Jahresgehalt von 450 [[Gulden]] als Hoforganist erneut in den Hofdienst aufgenommen wurde. Die erfolgreiche Aufführung des "Idomeneo" am [[29. Jänner]] [[1781]] am Münchner Hoftheater war der Beginn des Endes seiner Tätigkeit beim Salzburger Erzbischof. Am [[12. März]] [[1781]] reiste Mozart nach längerem Aufenthalt in München auf Weisung des Erzbischofs ab, um dessen Hofstaat nach Wien zu folgen, wo es zum Bruch mit Colloredo und Verbleiben in Wien kam. Der Fußtritt eines erzbischöflichen Angestellten am [[10. Mai]] [[1781]] beendete das Arbeitsverhältnis Mozarts mit dem Erzbischof und am [[8. Juni]] kam es zum endgültigen Bruch mit dem Erzbischof. |
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| | ====Mozart geht nach Wien==== | | ====Mozart geht nach Wien==== |
| − | Mozart versuchte sich daraufhin in Wien als freischaffender Künstler und finanzierte seinen Lebensunterhalt vornehmlich als Opernkomponist ("Die Entführung aus dem Serail" KV 384, "Der Schauspieldirektor" KV 486, "Le Nozze di Figaro" KV 492), als Klaviervirtuose mit eigenen Kompositionen und als Lehrer. Am [[4. August]] [[1782]] heiratete er im Wiener Stephansdom [[Constanze Weber]] ([[1762]] - [[1842]]). Von Seiten der Nachwelt wurden ihr später Verschwendungssucht, Gefühlskälte und nach dem Tode ihres Mannes Geschäftstüchtigkeit, vorgeworfen. | + | Mozart versuchte sich daraufhin in Wien als freischaffender Künstler und finanzierte seinen Lebensunterhalt vornehmlich als Opernkomponist ("Die Entführung aus dem Serail" KV 384, "Der Schauspieldirektor" KV 486, "Le Nozze di Figaro" KV 492), als Klaviervirtuose mit eigenen Kompositionen und als Lehrer. Am [[4. August]] [[1782]] heiratete er im Wiener Stephansdom [[Constanze Weber]] ([[1762]] - [[1842]]). Von Seiten der Nachwelt wurden ihr später Verschwendungssucht, Gefühlskälte und (nach dem Tode ihres Mannes) Geschäftstüchtigkeit vorgeworfen. |
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| | Mozart reiste mit seiner Frau [[1783]] nach Salzburg, [[1787]] zwei Mal nach Prag zur Aufführung von "Le Nozze di Figaro" und zur Uraufführung des "Don Giovanni" KV 527. Seine beiden letzten Opernerfolge erzielte Mozart mit seiner am 6. September [[1791]] in Prag uraufgeführten Krönungsoper "La Clemenza di Tito" KV 621 und der "Zauberflöte" KV 620 im Freihaustheater in Wien. | | Mozart reiste mit seiner Frau [[1783]] nach Salzburg, [[1787]] zwei Mal nach Prag zur Aufführung von "Le Nozze di Figaro" und zur Uraufführung des "Don Giovanni" KV 527. Seine beiden letzten Opernerfolge erzielte Mozart mit seiner am 6. September [[1791]] in Prag uraufgeführten Krönungsoper "La Clemenza di Tito" KV 621 und der "Zauberflöte" KV 620 im Freihaustheater in Wien. |
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| | In einem Brief am [[4. Jänner]] 1783 schrieb Mozart in einem Brief an seinen Vater, dass die im Herbst [[1782]] begonnene C-Moll-Messe als Dankesgabe für Constanze gedacht war<sup>([[#1|1]])</sup>. | | In einem Brief am [[4. Jänner]] 1783 schrieb Mozart in einem Brief an seinen Vater, dass die im Herbst [[1782]] begonnene C-Moll-Messe als Dankesgabe für Constanze gedacht war<sup>([[#1|1]])</sup>. |
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| − | [[1784]] kam sein erster Sohn [[Karl Thomas Mozart|Karl Thomas]] zur Welt, der einer der beiden überlebenden Kinder von Mozart sein sollte. Am [[15. Jänner]] [[1785]] wurden in Mozarts Wohnung in Anwesenheit des Widmungsträgers drei der sechs Haydn-Quartette aufgeführt, darunter das Quartett KV 387 und das dramatische Quartett KV 421; die Quartettspieler waren Mozart, sein Vater Leopold und die beiden Brüder Tinti. | + | [[1784]] kam sein erster Sohn [[Karl Thomas Mozart|Karl Thomas]] zur Welt, der eines der beiden überlebenden Kinder von Mozart sein sollte. Am [[15. Jänner]] [[1785]] wurden in Mozarts Wohnung in Anwesenheit des Widmungsträgers drei der sechs Haydn-Quartette aufgeführt, darunter das Quartett KV 387 und das dramatische Quartett KV 421; die Quartettspieler waren Mozart, sein Vater Leopold und die beiden Brüder Tinti. |
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| − | [[26. Jänner]] [[1790]] fand die Uraufführung der Opera buffa ''Così fan tutte'' (KV 588) in Wien statt. Im selben Jahr, am [[23. September]] reist Mozart zur Krönung Leopolds II. nach Frankfurt/Main über Linz, Regensburg, Nürnberg ("eine häßliche Stadt"), Würzburg ("eine schöne prächtige Stadt") und Aschaffenburg | + | [[26. Jänner]] [[1790]] fand die Uraufführung der Opera buffa ''Così fan tutte'' (KV 588) in Wien statt. Im selben Jahr, am [[23. September]] reist Mozart zur Krönung Leopolds II. nach Frankfurt/Main über Linz, Regensburg, Nürnberg ("eine häßliche Stadt"), Würzburg ("eine schöne prächtige Stadt") und Aschaffenburg. |
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| | ====Sein Todesjahr==== | | ====Sein Todesjahr==== |
| − | Am [[9. Mai]] [[1791]] wurde Mozart unbesoldeter stellvertretender Kapellmeister zu St. Stephan in Wien und am [[26. Juli]] wurde Mozarts sechste Kind, [[Franz Xaver Wolfgang Mozart|Franz Xaver Wolfgang]] geboren. Noch am [[6. September]] wohnt Mozart der Uraufführung seiner Krönungsoper "La Clemenza die Tito" (Köchel Verzeichnis 621) bei, die zur Feier der Krönung Leopolds II. zum König von Böhmen stattfindet. Noch ein letztes Mal dirigierte Mozart am [[30. September]] die Erstaufführung der "Zauberflöte" auf der Wieden in Wien, dann starb er am [[5. Dezember]] [[1791]] im Alter von 35 Jahren an "hitzigen Frieselfieber" in seiner Wohnung in der Rauhensteingasse in Wien Wien, in dem er die "Zauberflöte" und sein unvollendet gebliebenes "Requiem" KV 626 komponierte. Vier Wochen nach seinem Tod, am [[7. Jänner]] [[1792]] veröffentlichte das [[Salzburger Intelligenzblatt]] eine Anekdote über den anonymen Auftrag an Mozart für das Requiem: "Er erhielt einige Monathe vor seinem Tode ein Schreiben ohne Unterschrift mit dem Belangen, ein Requiem zu schreiben, und zu begehren, was er wollte" | + | Am [[9. Mai]] [[1791]] wurde Mozart unbesoldeter stellvertretender Kapellmeister zu St. Stephan in Wien und am [[26. Juli]] wurde Mozarts sechste Kind, [[Franz Xaver Wolfgang Mozart|Franz Xaver Wolfgang]] geboren. Noch am [[6. September]] wohnte Mozart der Uraufführung seiner Krönungsoper "La Clemenza di Tito" (KV 621) bei, die zur Feier der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen stattfand. Noch ein letztes Mal dirigierte Mozart am [[30. September]] die Erstaufführung der "Zauberflöte" auf der Wieden in Wien, dann starb er am [[5. Dezember]] [[1791]] im Alter von 35 Jahren an "hitzigem Frieselfieber" in seiner Wohnung in der Rauhensteingasse in Wien, in der er die "Zauberflöte" und sein unvollendet gebliebenes "Requiem" KV 626 komponiert hatte. Vier Wochen nach seinem Tod, am [[7. Jänner]] [[1792]], veröffentlichte das [[Salzburger Intelligenzblatt]] eine Anekdote über den anonymen Auftrag an Mozart für das Requiem: "Er erhielt einige Monathe vor seinem Tode ein Schreiben ohne Unterschrift mit dem Belangen, ein Requiem zu schreiben, und zu begehren, was er wollte". |
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| | Sein Begräbnis fand am [[6. Dezember]] auf dem Friedhof St. Marx in Wien statt. | | Sein Begräbnis fand am [[6. Dezember]] auf dem Friedhof St. Marx in Wien statt. |
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| | == Leistungen == | | == Leistungen == |
| − | Wolfgang Amadeus Mozart komponierte 626 Musikwerke, die nach dem von Ludwig von Köchel ([[1800]] - [[1877]]) angelegten Verzeichnis, dem Köchelverzeichnis, aufgelistet sind. Auch wenn es mehrmals korrigiert und erweitert wurde, stellt es heute ein unentbehrliches Hilfsmittel zur Bestimmung der mehr als 600 Kompositionen Mozarts dar. | + | Wolfgang Amadeus Mozart komponierte 626 Musikwerke, die nach dem von [[Ludwig Ritter von Köchel]] ([[1800]] - [[1877]]) angelegten Verzeichnis, dem Köchelverzeichnis, aufgelistet sind. Auch wenn es mehrmals korrigiert und erweitert wurde, stellt es heute ein unentbehrliches Hilfsmittel zur Bestimmung der mehr als 600 Kompositionen Mozarts dar. |
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| | Eingeteilt werden die Werke in folgende Musikgattungen: Adagios, Allegretto, Allegros, Andantes, Arien, Ballette, Bearbeitung, Bühnenmusiken, Capriccio, Konzerte für Cello & Cembalo, Cembalosonaten, Choräle, Chorwerke, Divertimenti, Duette, Duos, Fagottkonzerte, Fantasien, Flötenkonzerte & -quartette, Fugen, Geistliche Werke, Hornkonzerte & -quintett, Instrumentationen, Sonstige Kammermusiken, Kanons, Kantaten, Klarinettenkonzert & -quintette, Klavierwerke, -konzerte, -quartette, -sonaten & -trios, Konzerte, Largo, Lieder, Märsche, Menuette, Messen, Motetten, Notturni, Oboenkonzerte, Oboenquartett, Opern, Oratorien, Sonstige Orchesterwerke, Ouvertüren, Polonaise, Präludium, Quartette, Quintette, Romanze, Rondos, Serenaden, Sextett, Sonaten, Streichquartette, -quintette & -trio, Suiten, Symphonien, Tänze, Terzette, Transkriptionen, Trios, Trompetenkonzert, Variationen, Violinkonzerte & -sonaten sowie Sonstige. | | Eingeteilt werden die Werke in folgende Musikgattungen: Adagios, Allegretto, Allegros, Andantes, Arien, Ballette, Bearbeitung, Bühnenmusiken, Capriccio, Konzerte für Cello & Cembalo, Cembalosonaten, Choräle, Chorwerke, Divertimenti, Duette, Duos, Fagottkonzerte, Fantasien, Flötenkonzerte & -quartette, Fugen, Geistliche Werke, Hornkonzerte & -quintett, Instrumentationen, Sonstige Kammermusiken, Kanons, Kantaten, Klarinettenkonzert & -quintette, Klavierwerke, -konzerte, -quartette, -sonaten & -trios, Konzerte, Largo, Lieder, Märsche, Menuette, Messen, Motetten, Notturni, Oboenkonzerte, Oboenquartett, Opern, Oratorien, Sonstige Orchesterwerke, Ouvertüren, Polonaise, Präludium, Quartette, Quintette, Romanze, Rondos, Serenaden, Sextett, Sonaten, Streichquartette, -quintette & -trio, Suiten, Symphonien, Tänze, Terzette, Transkriptionen, Trios, Trompetenkonzert, Variationen, Violinkonzerte & -sonaten sowie Sonstige. |