| | Als in den Jahren [[1805]] und [[1806]] der größte Teil Tirols dem Königreich [[Bayern]] unterstellt wurde, da der dritte Koalitionskrieg, einer der Napoleonischen Kriege, eine Niederlage für Österreich war, und den offiziellen Namen "Südbayern" annehmen musste, löste sich ein Aufstand gegen die bayrischen und französischen Machthaber aus. Bei diesem Volksaufstand vom [[9. April]] [[1809]] war Andreas Hofer "vom Haus Österreich erwählter Kommandant". Außerdem war Hofer, der schon längst Schützenhauptmann war, ein Vertrauter Erzherzog Johanns. Andreas Hofer beauftragte den gebürtigen [[Krimml]]er [[Anton Wallner]], Schützenhauptmann der [[Pinzgauer Schützen]], mit der Organisation der Salzburger Landesverteidigung gegen die Bayern und Franzosen für den Befreiungskrieg [[1809]] und übernahm dann selbst nach dem Abzug der österreichischen Truppen Mitte Mai das Kommando über die Tiroler. So siegte Hofer am [[25. Mai]] [[1809]] sowie am [[29. Mai]] [[1809]] über die Schlachten am Bergisel bei Innsbruck. Es kam am [[12. Juli]] [[1809]] zum Znaimer Waffenstillstand, doch kurze Zeit danach besetzten französische Truppen erneut das Land Tirol. So rief Andreas Hofer zum Landsturm auf und siegte erneut am [[13. August]] [[1809]] am Bergisel. Darauf regierte er von [[15. August]] [[1809]] bis zum [[21. Oktober]] [[1809]] von Innsbruck aus das Land. Nach dem Frieden von Schönbrunn am [[14. Oktober]] [[1809]] wagte Hofer jedoch erneut die Fortsetzung des Kampfes und verlor dabei am [[1. November]] [[1809]] die vierte Schlacht am Bergisel. Am [[11. November]] [[1809]] forderte er neuerlich zum Widerstand auf, der jedoch zusammenbrach. Andreas Hofer ergriff die Flucht, doch er wurde von Franz Raffl verraten und schließlich am [[28. Jänner]] [[1810]] auf der Mähderhütte der Pfandleralm, der Alm des Prantacher Hofes gegenüber St. Martin im Passeier, nahe Hofers Heimatsort, gefangen genommen. Von einem Kriegsgericht wurde er in Mantua gestellt und auf den Befehl des Franzosenkaisers Napoleon hingerichtet. Im Jahre [[1823]] gelang es einigen Offizieren, die Gebeine Hofers aus dem Ausland zu stehlen. Sie wurden in der Innsbrucker Hofkirche beigesetzt. | | Als in den Jahren [[1805]] und [[1806]] der größte Teil Tirols dem Königreich [[Bayern]] unterstellt wurde, da der dritte Koalitionskrieg, einer der Napoleonischen Kriege, eine Niederlage für Österreich war, und den offiziellen Namen "Südbayern" annehmen musste, löste sich ein Aufstand gegen die bayrischen und französischen Machthaber aus. Bei diesem Volksaufstand vom [[9. April]] [[1809]] war Andreas Hofer "vom Haus Österreich erwählter Kommandant". Außerdem war Hofer, der schon längst Schützenhauptmann war, ein Vertrauter Erzherzog Johanns. Andreas Hofer beauftragte den gebürtigen [[Krimml]]er [[Anton Wallner]], Schützenhauptmann der [[Pinzgauer Schützen]], mit der Organisation der Salzburger Landesverteidigung gegen die Bayern und Franzosen für den Befreiungskrieg [[1809]] und übernahm dann selbst nach dem Abzug der österreichischen Truppen Mitte Mai das Kommando über die Tiroler. So siegte Hofer am [[25. Mai]] [[1809]] sowie am [[29. Mai]] [[1809]] über die Schlachten am Bergisel bei Innsbruck. Es kam am [[12. Juli]] [[1809]] zum Znaimer Waffenstillstand, doch kurze Zeit danach besetzten französische Truppen erneut das Land Tirol. So rief Andreas Hofer zum Landsturm auf und siegte erneut am [[13. August]] [[1809]] am Bergisel. Darauf regierte er von [[15. August]] [[1809]] bis zum [[21. Oktober]] [[1809]] von Innsbruck aus das Land. Nach dem Frieden von Schönbrunn am [[14. Oktober]] [[1809]] wagte Hofer jedoch erneut die Fortsetzung des Kampfes und verlor dabei am [[1. November]] [[1809]] die vierte Schlacht am Bergisel. Am [[11. November]] [[1809]] forderte er neuerlich zum Widerstand auf, der jedoch zusammenbrach. Andreas Hofer ergriff die Flucht, doch er wurde von Franz Raffl verraten und schließlich am [[28. Jänner]] [[1810]] auf der Mähderhütte der Pfandleralm, der Alm des Prantacher Hofes gegenüber St. Martin im Passeier, nahe Hofers Heimatsort, gefangen genommen. Von einem Kriegsgericht wurde er in Mantua gestellt und auf den Befehl des Franzosenkaisers Napoleon hingerichtet. Im Jahre [[1823]] gelang es einigen Offizieren, die Gebeine Hofers aus dem Ausland zu stehlen. Sie wurden in der Innsbrucker Hofkirche beigesetzt. |