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Vorgesehen bei dieser Variante waren 6 000 m² für Bad, Sauna und Wellness, davon 800 m² Wasserfläche einschließlich zweier kleiner Freibecken. Gleichzeitig sollte das [[Hallenbad Alpenstraße|Aya-Bad]] für den Schul- und Vereinssport eine Überdachung in Leichtbauweise um drei Millionen Euro erhalten.
 
Vorgesehen bei dieser Variante waren 6 000 m² für Bad, Sauna und Wellness, davon 800 m² Wasserfläche einschließlich zweier kleiner Freibecken. Gleichzeitig sollte das [[Hallenbad Alpenstraße|Aya-Bad]] für den Schul- und Vereinssport eine Überdachung in Leichtbauweise um drei Millionen Euro erhalten.
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[[2017]] wurde erstmals ein Modell des Paracelsusbad-Neubaues präsentiert – und zwar von Architekt [[Alfred Berger]] und dem Chef der städtischen Immobiliengesellschaft (SIG), [[Alexander Schrank]]. Das Projekt wurde auf Schautafeln sowie mit dem neuen Architekturmodell ab Mitte Februar 2017 in der [[Wolf-Dietrich-Halle]] des [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]] ausgestellt.<ref>[http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/paracelsusbad-tiefgarage-soll-mit-sheraton-hotel-betrieben-werden-226105/ Salzburger Nachrichten, 14. Dezember 2016]</ref>
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=== Projektbeschreibung Neubau ===
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[[2017]] wurde erstmals ein Modell des Paracelsusbad-Neubaues präsentiert – und zwar von Architekt [[Alfred Berger]] und dem Chef der städtischen Immobiliengesellschaft (SIG), [[Alexander Schrank]]. Das Projekt wurde auf Schautafeln sowie mit dem neuen Architekturmodell ab Mitte Februar 2017 in der [[Wolf-Dietrich-Halle]] des [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]] ausgestellt.<ref>[http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/paracelsusbad-tiefgarage-soll-mit-sheraton-hotel-betrieben-werden-226105/ Salzburger Nachrichten, 14. Dezember 2016]</ref><ref>[http://www.sig.at/spezial-projekt-03-pcb2014/0422-paracelsubad-neubau/wettbewerb-gewinner.html www.sig.at/SIG/Projektbeschreibung Paracelsusbad-Neubau samt Pläne]</ref>
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Durch die große Tiefe des Grundrisses entsteht eine außerordentlich kompakte Hülle des Badehauses. Daraus folgert ein sehr günstiges „Volumen zu Fläche Verhältnis“ – das Gebäude erreicht Passivhausstandard. Die Anordnung der Räume und Funktionen folgt strengen funktionalen und konstruktiv-ökonomischen Überlegungen. Die Badeebene mit den schweren Wasserbecken ruht auf den konventionell in Massivbauweise hergestellten Bereichen des Gebäudes. Springbecken, Lernbecken und Freibecken sind konzentriert im Bereich des westlichen Gebäudekerns angeordnet. Das freispannende Dach über der Badeebene ist von Lasten freigehalten, und beinhaltet lediglich Saunalandschaft, Gastronomie und Terrassen. <ref>[http://www.sig.at/spezial-projekt-03-pcb2014/0422-paracelsubad-neubau.html www.sig.at/Paracelsubad-Neubau]</ref>
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Der Baukörper des Badehauses definiert sich als Übergang zwischen gründerzeitlicher Hauskante der Auerspergstraße/Schwarzstraße und dem historischen Kurgartens. In seiner Form nimmt er Bezug auf den Bastionsgarten und ist somit auch ein Kontrast zu den alten Wehrmauern und dem Rosenhügel im Kurgarten. Am Durchgang Auersperg-/Schwarzstraße bilden die beiden über das Eck zueinander gestellten Baukörper des Bades und eines Bürohauses (optional) einen markanten offenen Übergang zum Kurgarten. Dies in direkter Sichtachse zum Schloss Mirabell.
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Durch die große Tiefe des Grundrisses entsteht eine außerordentlich kompakte Hülle des Badehauses. Daraus folgert ein sehr günstiges „Volumen zu Fläche Verhältnis“ – das Gebäude erreicht Passivhausstandard. Die Anordnung der Räume und Funktionen folgt strengen funktionalen und konstruktiv-ökonomischen Überlegungen. Die Badeebene mit den schweren Wasserbecken ruht auf den konventionell in Massivbauweise hergestellten Bereichen des Gebäudes. Springbecken, Lernbecken und Freibecken sind konzentriert im Bereich des westlichen Gebäudekerns angeordnet. Das freispannende Dach über der Badeebene ist von Lasten freigehalten, und beinhaltet lediglich Saunalandschaft, Gastronomie und Terrassen.
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Die großzügig geschwungenen Panoramafenster im 3.OG gewähren einen weiträumigen Ausblick auf Kurgarten, Schloss Mirabell und Festung. Großen Wert wurde auch auf die akustische Trennung der einzelnen Badebereiche durch entsprechende Glaswände gelegt. Des weiteren wurde ein Sprungturm mit einem 4m tiefen Becken in das Badekonzept integriert. Im Dachbereich des 5. OG befindet sich ein Außenbecken mit großzügigen Sonnenterrassen sowie der Gastronomie. <ref>[http://www.sig.at/spezial-projekt-03-pcb2014/0422-paracelsubad-neubau.html www.sig.at/Paracelsubad-Neubau]</ref>
    
=== Abriss ===
 
=== Abriss ===