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| | Der Talübergang Söllheim wurde in den Jahren [[1938]] bis [[1942]] errichtet und war damals eine der größten Baustellen der [[Reichsautobahn]]. Das [[Salzburger Volksblatt]] berichtete am [[6. Juli]] [[1939]] über die Bauarbeiten. | | Der Talübergang Söllheim wurde in den Jahren [[1938]] bis [[1942]] errichtet und war damals eine der größten Baustellen der [[Reichsautobahn]]. Das [[Salzburger Volksblatt]] berichtete am [[6. Juli]] [[1939]] über die Bauarbeiten. |
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| − | === Bilder der Baustelle ==
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| | + | Der Talübergang wird 345 Meter lang; die Fahrbahnbreite wird auf der Brücke 24.50 Meter messen. Das ist die Autobahnbreite zwischen den beiden |
| | + | äußersten Kanten der beiden Fahrbahnen. Abgesehen von den Brückenbauten ist jedoch die Fahrbahnbreite der Reichsautobahn ganz allgemein auf28.50Meter verbreitert worden, nach dem sie anfangs nur 24.50 Meter und dann vorübergehend 26 Meter messen sollte. Die in Bau befindlichen Strecken wurden aus das neue Maß vergrößert, und nur bei den Brücken blieb es bei der ursprünglichen Fahrbahnbreite von 24.50 Meter. |
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| | + | Der Talübergang Söllheim besteht aus einem durch laufenden Stahlträger über sechs Öffnungen von 40, 45, 50, 55, wieder 50 und 45 Meter. Die Gesamtlänge des Überbaues ist also 285 Meter, wozu noch die Länge der Widerlager der Laie würde dafür wahrscheinlich „Brückenköpfe" sagen |
| | + | — von 60 Meter, so dass sich eine Gesamtlänge der Brücke von 345 Meter ergibt. Der größte Pfeiler, der Pfeiler IV, hat eine Höhe von 38 Metern über dem Erdboden; mit den 9 Metern bis zur Baugrundsole misst er 47 Meter. Die Fahrbahnplatte wird für die beiden Fahrtrichtungen nicht abgeteilt sein; man wird also nicht, wie bei anderen Brückenbauten der Reichsautobahn, zwischen den beiden Fahrbahnen hinabblicken können. Die Pfeiler dagegen sind geteilt, jede Fahrbahn wird also gewissermaßen auf eigenen Pfeilern ruhen. (Das ist aber nur bildlich gesprochen, denn die Stahlkonstruktion über den Pfeilern bildet ja für beide Fahrbahnen eine einzige Brücke.) |
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| | + | Die Pfeiler werden aus jeweils zwei schmalen Trägern bestehen, damit sie nicht so plump wirken. Dadurch, dass zwischen den beiden Trägern breitere Zwischenräume sind, werden sie viel schmucker aussehen. Sie gliedern sich dadurch auch vorteilhaft in die Landschaft ein. Außerdem wird sich die Nagelfluh-Bekleidung der Pfeiler sehr gut ausnehmen. |
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| | + | 3 800 Kubikmeter Schichtenmauerwerk, das find rund 9 100Tonnen, werden für die Verkleidung der Sichtflächen der Pfeiler und Widerlager gebraucht. Das Material dazu kommt aus einem eigenen Steinbruch in [[Torren]] bei [[Golling]], es sind das große [[Nagelfluh]]blöcke, die bei fast allen Bauwerken der Reichsautobahn auf der Wiener Strecke auf Salzburger Boden verwendet werden. 25 Mann arbeiten in diesem Steinbruch, von dem die rohen Blöcke — „geritzte Blöcke" nennt sie der Fachmann auf Lastwagen heranbefördert werden. Da die Lastwagen jeweils nur eine Last bis zu vier Tonnen bewältigen können, sind über die mehr als 30 Kilometer lange Strecke von Torren bis zum Talübergang Söllheim etwa 3 000 Fahrten notwendig. |
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| | + | Mit den 450 Arbeitern an der Baustelle selbst sind etwa 525 Mann am Talübergang Söllheim allein beschäftigt. Unter ihnen auch Italiener, 32 Steinhauer, deren Arbeit besonders gelobt wird. |
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| | + | == Bilder der Baustelle == |
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| | : Oben links und rechts | | : Oben links und rechts |