| | Dieser Ehe entstammten drei Söhne, von denen der jüngste, Franz (* 1809; † 1867), das elterliche [[Café Endres|Kaffeehaus]] übernahm. Verheiratet mit Anna Maria Sax erwarb er u. a. Gründe in [[Parsch]] bei Salzburg und war im Jahre 1848 Hauptmann der [[Bürgergarde|Salzburger Bürgergarde]]. Er und seine Eltern sind in der Gruft am Friedhof von [[Sebastiansfriedhof|St. Sebastian]] an der Linzer Gasse beigesetzt. Franz und Anna hatten die Söhne Heinrich (* 1842; † 1907) und Franz (* 1844; † 1891) und die Tochter Maria (* 1848; † 1918), deren Ehe mit dem k.u.k. Major [[Gustav Edler von Pelikan]] kinderlos blieb. | | Dieser Ehe entstammten drei Söhne, von denen der jüngste, Franz (* 1809; † 1867), das elterliche [[Café Endres|Kaffeehaus]] übernahm. Verheiratet mit Anna Maria Sax erwarb er u. a. Gründe in [[Parsch]] bei Salzburg und war im Jahre 1848 Hauptmann der [[Bürgergarde|Salzburger Bürgergarde]]. Er und seine Eltern sind in der Gruft am Friedhof von [[Sebastiansfriedhof|St. Sebastian]] an der Linzer Gasse beigesetzt. Franz und Anna hatten die Söhne Heinrich (* 1842; † 1907) und Franz (* 1844; † 1891) und die Tochter Maria (* 1848; † 1918), deren Ehe mit dem k.u.k. Major [[Gustav Edler von Pelikan]] kinderlos blieb. |
| − | Heinrich übernahm das [[Café Lobmayr]] in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 12, das seine Mutter erworben hatte, und die Liegenschaft in Parsch 9, den sogenannten [[Endreshof]]. Aufgrund seiner Ausbildung an der agrarischen Fachschule in Wieselburg widmete er sich dort seinen naturwissenschaftlichen Studien und machte sich einen Namen als Pomologe. Nach dem Verkauf dieser Gründe an die [[Erzdiözese]], die dort das [[Borromäum|Gymnasium Borromäum]] errichtete, erwarb er die [[Villa Gaskell]] auf dem [[Mönchsberg]], die von [[1900]] bis [[1916]] im Familienbesitz blieb. Seiner Ehe mit Lidwina Bernhold, der Tochter des Apothekers der "[[Apotheke Zum goldenen Biber]]" in der [[Getreidegasse]] 5, entsprossen sieben Kinder, darunter Dipl. Ing. Heinrich Endres (* 1876; † 1947), Oberbaurat bei den österreichischen Staatsbahnen und Vater des Universitätsprofessors und Betriebswirtschaftlers Dr. Walter Endres, dessen Lehrbuch ins Japanische übersetzt worden ist. Nach Heinrichs jüngerem Bruder, dem Historiker Dr. Robert Endres (* 1892, + 1964), ist die Endres Straße in Wien (23. Bezirk) benannt. Die Tochter Hermine heiratete den Röntgenologen Dr. Rudolf Schenk und schenkte ihm zwei Söhne. Dr. Erich Schenk war ein bekannter Musikwissenschafter, [[Mozart]]<nowiki>forscher</nowiki> und auch Rektor der Universität Wien. An ihn erinnert eine Tafel am Hause Sigmund-Haffner-Gasse 12. | + | Heinrich übernahm das [[Café Lobmayr]] in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 12, das seine Mutter erworben hatte, und die Liegenschaft in Parsch 9, den sogenannten [[Endreshof]]. Aufgrund seiner Ausbildung an der agrarischen Fachschule in Wieselburg widmete er sich dort seinen naturwissenschaftlichen Studien und machte sich einen Namen als Pomologe. Nach dem Verkauf dieser Gründe an die [[Erzdiözese]], die dort das [[Borromäum|Gymnasium Borromäum]] errichtete, erwarb er die [[Villa Gaskell]] auf dem [[Mönchsberg]], die von [[1900]] bis [[1916]] im Familienbesitz blieb. Seiner Ehe mit Lidwina Bernhold, der Tochter des Apothekers der "[[Apotheke Zum goldenen Biber]]" in der [[Getreidegasse]] 5, entsprossen sieben Kinder, darunter Dipl. Ing. Heinrich Endres (* 1876; † 1947), Oberbaurat bei den [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Staatsbahnen]] und Vater des Universitätsprofessors und Betriebswirtschaftlers Dr. Walter Endres, dessen Lehrbuch ins Japanische übersetzt worden ist. Nach Heinrichs jüngerem Bruder, dem Historiker Dr. Robert Endres (* 1892, + 1964), ist die Endres Straße in Wien (23. Bezirk) benannt. Die Tochter Hermine heiratete den Röntgenologen Dr. Rudolf Schenk und schenkte ihm zwei Söhne. Dr. Erich Schenk war ein bekannter Musikwissenschafter, [[Mozart]]<nowiki>forscher</nowiki> und auch Rektor der Universität Wien. An ihn erinnert eine Tafel am Hause Sigmund-Haffner-Gasse 12. |
| | Heinrichs Bruder Franz studierte in Leoben Hüttenwesen und leitete das Hüttenwerk der Alpine Montangesellschaft in Neuberg an der Mürz mit dem größten Dampfhammer der Donaumonarchie mit rund 3 000 Angestellten und Arbeitern. Er heiratete Franziska Schieder, eine Tochter des Gastwirts und Essigfabrikanten Schieder in der [[Bergstraße]]. | | Heinrichs Bruder Franz studierte in Leoben Hüttenwesen und leitete das Hüttenwerk der Alpine Montangesellschaft in Neuberg an der Mürz mit dem größten Dampfhammer der Donaumonarchie mit rund 3 000 Angestellten und Arbeitern. Er heiratete Franziska Schieder, eine Tochter des Gastwirts und Essigfabrikanten Schieder in der [[Bergstraße]]. |