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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die Geschichte des Landesagrarsenates begann im Revolutionsjahr [[1848]]. Im Zuge der sogenannten Bauernbefreiung, die vor allem die Aufhebung des Untertänigkeitsverbandes und die Entlastung des bäuerlichen Besitzes gegenüber den früheren Grundherrschaften mit sich brachte, waren umfangreiche rechtliche Regelungen und Verwaltungsverfahren erforderlich.<ref name="SK">[[Salzburger Landeskorrespondenz]], 29. November 2013: [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=52011 ''Festsitzung des Landesagrarsenates: Pallauf und Schwaiger hoben die Bedeutung der Vielfalt der Kompetenzen im Agrarsenat hervor'']</ref>
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Die Geschichte des Landesagrarsenates begann im Revolutionsjahr [[1848]]. Im Zuge der sogenannten Bauernbefreiung, die vor allem die Aufhebung des Untertänigkeitsverbandes und die Entlastung des bäuerlichen Besitzes gegenüber den früheren Grundherrschaften mit sich brachte, waren umfangreiche rechtliche Regelungen und Verwaltungsverfahren erforderlich.<ref name="SK">[[Salzburger Landeskorrespondenz]], 29. November 2013: [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=52011 ''Festsitzung des Landesagrarsenates: Pallauf und Schwaiger hoben die Bedeutung der Vielfalt der Kompetenzen im Agrarsenat hervor'']</ref>
    
In diesem Zusammenhang wurde die k.k. Forstregulierungs-Ministerial-Kommission, eine Vorgängerin des Landesagrarsenates, geschaffen. Ihre Aufgaben waren freilich zunächst auf die ''„vergleichsweise Schlichtung der zwischen dem Ärar und den einzelnen Privaten oder Gemeinden im Kronland Salzburg obschwebenden Wald- und Alpeneigentumsstreitigkeiten“'' und der Durchführung von ''„Vergleichsverhandlungen behufs der Auflösung und Regelung des Einforstungsverhältnisses“'' beschränkt.<ref name="SK"/>
 
In diesem Zusammenhang wurde die k.k. Forstregulierungs-Ministerial-Kommission, eine Vorgängerin des Landesagrarsenates, geschaffen. Ihre Aufgaben waren freilich zunächst auf die ''„vergleichsweise Schlichtung der zwischen dem Ärar und den einzelnen Privaten oder Gemeinden im Kronland Salzburg obschwebenden Wald- und Alpeneigentumsstreitigkeiten“'' und der Durchführung von ''„Vergleichsverhandlungen behufs der Auflösung und Regelung des Einforstungsverhältnisses“'' beschränkt.<ref name="SK"/>
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Die acht Mitglieder und acht Ersatzmitglieder waren von der Landesregierung zu bestellen.
 
Die acht Mitglieder und acht Ersatzmitglieder waren von der Landesregierung zu bestellen.
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Im Jahr 2008 befasste sich der [[Landesrechnungshof]] mit dem Landesagrarsenat. Dessen Zusammensetzung beurteilte er als überdimensioniert – insbesondere sei nicht plausibel, warum diesem drei Richter angehören. Ferner meinte der Landesrechnungshof, es wäre nicht zweckmäßig, die Agrarsenate – wie damals diskutiert – in neue, umfassend zuständige, Landesverwaltungsgerichtshöfe einzugliedern, weil deren Aufgabengebiet zu speziell sei.<ref>Salzburger Landeskorrespondenz, 15. Dezember 2008: [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=42005 ''Landesrechnungshof prüfte die Agrarbehörde Salzburg''] und [http://www.salzburg.gv.at/lrhbericht_agrarsenat.pdf Prüfbericht des Landesrechnungshofes]</ref>
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Im Jahr 2008 befasste sich der [[Landesrechnungshof]] mit dem Landesagrarsenat. Dessen Zusammensetzung beurteilte er als überdimensioniert – insbesondere sei nicht plausibel, warum diesem drei Richter angehören. Ferner meinte der Landesrechnungshof, es wäre nicht zweckmäßig, die Agrarsenate – wie damals diskutiert – in neue, umfassend zuständige, Landesverwaltungsgerichtshöfe einzugliedern, weil deren Aufgabengebiet zu speziell sei.<ref>Salzburger Landeskorrespondenz, 15. Dezember 2008: [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=42005 ''Landesrechnungshof prüfte die Agrarbehörde Salzburg''] und [http://www.salzburg.gv.at/lrhbericht_agrarsenat.pdf Prüfbericht des Landesrechnungshofes]</ref>
    
Mit der Schaffung des [[Landesverwaltungsgericht Salzburg|Landesverwaltungsgerichtes]] endete am 31. Dezember 2013 die rund 150-jährige Geschichte des Landesagrarsenates. Am 29. November 2013 traten die 16 Mitglieder des Landesagrarsenates unter dem Vorsitz von Hofrat Dr. [[Wolfgang Exner (junior)|Wolfgang Exner]] und im Beisein von [[Landtagspräsident]]in Dr. [[Brigitta Pallauf]] und Agrar[[landesrat]] Dipl.-Ing. Dr. [[Josef Schwaiger]] zum letzten Mal zusammen.<ref name="SK"/>
 
Mit der Schaffung des [[Landesverwaltungsgericht Salzburg|Landesverwaltungsgerichtes]] endete am 31. Dezember 2013 die rund 150-jährige Geschichte des Landesagrarsenates. Am 29. November 2013 traten die 16 Mitglieder des Landesagrarsenates unter dem Vorsitz von Hofrat Dr. [[Wolfgang Exner (junior)|Wolfgang Exner]] und im Beisein von [[Landtagspräsident]]in Dr. [[Brigitta Pallauf]] und Agrar[[landesrat]] Dipl.-Ing. Dr. [[Josef Schwaiger]] zum letzten Mal zusammen.<ref name="SK"/>