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=====Fischhorn nach der Säkularisierung des Erzbistums=====
 
=====Fischhorn nach der Säkularisierung des Erzbistums=====
[[1803]] erfolgt die Säkularisierung des [[Erzbistums Salzburg]].  
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* [[1803]] erfolgt die Säkularisierung des [[Erzbistums Salzburg]].  
Zwischen [[1808]] und [[1811]] bleibt Fischhorn unbewohnt.  
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1811 zieht das königlich-bayrische Rentamt mit Rentmeister Heinrich Huber ein.  
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* Zwischen [[1808]] und [[1811]] bleibt Fischhorn unbewohnt.
[[1815]] kommt der Ansitz unter österreichische Verwaltung und beherbergt Fischhorn das k.k. Oberforstamt Kaprun.
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Anfang der Vierziger-Jahre des [[19. Jahrhundert]]s wird das Forstamt verlegt und Fischhorn wird dem Verfall preisgegeben. Von [[1842]] bis [[1862]] wohnen dort noch Forstwarte, zuletzt nur mehr ein „Hausweibl“.
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* 1811 zieht das königlich-bayrische Rentamt mit Rentmeister Heinrich Huber ein.  
Die Bauern der Umgebung beschleunigen den Verfall, in dem sie sich mit den Steinen der Mauern und Schutt von der Burg billig zu Baumaterial und zum Schottern der Wege verhelfen. Schon damals gab es Probleme mit dem Verkauf des Ansitzes. Der beabsichtigte Freihandverkauf gelang nicht und es kam [[1859]] zur Versteigerung. Der Meistbietende war der k.k. Postmeister und Landtagsabgeordnete Embacher von [[Taxenbach]]. Er bezahlte 13.000 Gulden. Embacher renovierte aber nicht sondern ließ weitere Stein abtransportieren.
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* [[1815]] kommt der Ansitz unter österreichische Verwaltung und beherbergt Fischhorn das k.k. Oberforstamt Kaprun.
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* Anfang der Vierziger-Jahre des [[19. Jahrhundert]]s wird das Forstamt verlegt und Fischhorn wird dem Verfall preisgegeben.  
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* Von [[1842]] bis [[1862]] wohnen dort noch Forstwarte, zuletzt nur mehr ein „Hausweibl“. Die Bauern der Umgebung beschleunigen den Verfall, in dem sie sich mit den Steinen der Mauern und Schutt von der Burg billig zu Baumaterial und zum Schottern der Wege verhelfen. Schon damals gab es Probleme mit dem Verkauf des Ansitzes. Der beabsichtigte Freihandverkauf gelang nicht und es kam [[1859]] zur Versteigerung. Der Meistbietende war der k.k. Postmeister und Landtagsabgeordnete Embacher von [[Taxenbach]]. Er bezahlte 13.000 Gulden. Embacher renovierte aber nicht sondern ließ weitere Steine abtransportieren.
    
=====Fischhorn wird Eigentum der Familie Liechtenstein=====
 
=====Fischhorn wird Eigentum der Familie Liechtenstein=====
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