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Schloss Fischhon in Bruck an der Großglocknerstraße
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Schloss Fischhorn liegt am Rand des  [[Zeller Becken]]s auf einer Anhöhe am nordwestlichen Ortsende von [[Bruck an der Großglocknerstraße]]. Es befindet sich am Kreuzungspunkt zweier inneralpinen Verkehrslinien, der Nord-Süd-Route über den Tauern und der Ost-West-Route [[Bischofshofen]] – Oberpinzgau/Tirol. Durch die Untersuchung von Funden und durch archäologische Grabungen im Umfeld des Schlosses weiß man heute, dass an dieser Stelle eine römische Ansiedlung war, von der [[Fritz Moosleitner]] vermutet, dass es sich um eine Straßenstation gehandelt hat.
 
Schloss Fischhorn liegt am Rand des  [[Zeller Becken]]s auf einer Anhöhe am nordwestlichen Ortsende von [[Bruck an der Großglocknerstraße]]. Es befindet sich am Kreuzungspunkt zweier inneralpinen Verkehrslinien, der Nord-Süd-Route über den Tauern und der Ost-West-Route [[Bischofshofen]] – Oberpinzgau/Tirol. Durch die Untersuchung von Funden und durch archäologische Grabungen im Umfeld des Schlosses weiß man heute, dass an dieser Stelle eine römische Ansiedlung war, von der [[Fritz Moosleitner]] vermutet, dass es sich um eine Straßenstation gehandelt hat.
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=====Die Ableitung des Namens==
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=====Die Ableitung des Namens=====
 
Der Name Fischhorn leitet sich von Vischarn, Vischern, Vischorn = Fischplatz ab. Im Jahr [[1040]] wird ein Waltman von Prukke in einer Urkunde erwähnt. Aus[[1227]] findet sich der erste urkundliche Hinweis auf einen Ansitz mit befestigter Anlage. In einem Geschäft des Bischofs Rudiger von Chiemsee mit dem Kloster Baumburg in Oberbayern wird eine Mühle in Chieming mit einem Gut zu Viscarn in Binzgo getauscht. [[1230]] scheint ein Ulrich von Vischarn, [[1250]] ein Heinrich von Vischarn, [[1290]]Wulfing von Vischarn (Goldegger Wulfing) auf. Im Jahr [[1300]] ist Vischarn Lehen der Bischöfe von Chiemsee. Es gibt darüber hinaus noch weiter urkundliche Erwähnungen. [[1366]] ist ein Heinrich von Vischarn Herr des Ansitzes.
 
Der Name Fischhorn leitet sich von Vischarn, Vischern, Vischorn = Fischplatz ab. Im Jahr [[1040]] wird ein Waltman von Prukke in einer Urkunde erwähnt. Aus[[1227]] findet sich der erste urkundliche Hinweis auf einen Ansitz mit befestigter Anlage. In einem Geschäft des Bischofs Rudiger von Chiemsee mit dem Kloster Baumburg in Oberbayern wird eine Mühle in Chieming mit einem Gut zu Viscarn in Binzgo getauscht. [[1230]] scheint ein Ulrich von Vischarn, [[1250]] ein Heinrich von Vischarn, [[1290]]Wulfing von Vischarn (Goldegger Wulfing) auf. Im Jahr [[1300]] ist Vischarn Lehen der Bischöfe von Chiemsee. Es gibt darüber hinaus noch weiter urkundliche Erwähnungen. [[1366]] ist ein Heinrich von Vischarn Herr des Ansitzes.
  
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