| − | Die langjährige Vermutung, dass in dieser Kapelle umfangreiche Wandmalereien vorhanden sind, hat sich bei der Restaurierung der Kapelle bestätigt. Der Zustand vor der Restaurierung wies vielfache Übermalungen auf. Durch diese und den damit jeweils verbundenen Abspachtelungen wurden Teile der ursprünglichen Malerei berschädigt. Bei dieser handelt es sich um eine so genannte Kalksecco-Malerei, die sehr qualitätsvoll ausgeführt wurde. Die verwendete Technik war zum Zeitpunkt der Herstellung sehr gebräuchlich. Die Pigmente entstammen natürlichen und gebrannten Erden. Es wurde eine Vielzahl von Schablonen verwendet. Man vermutet aus mehreren Gründen einen Künstler, der auf Wandmalerei spezialisiert war. Die Wandmalerei in der Michaelskapelle wies unter den verwendeten Schablonen eine auf, die auch in der Filialkirche in Schwarzenbach bei Uttenorf im Pinzgau und in zwei bayrischen Kirchen Verwendung gefunden hatte. Die Wandmalerei stellt in Haupt- und Nebenszenen Christus und Heilige wie den namensgebenden Hl. Michael, die Hl. Barbara, Johannes den Täufer, Maria Magdalena/Elisabth, Stephanus/Laurentius, Maria mit dem Kind, u.a. dar. Die Schablonen wurden zur Dekoration von Umrahmungen, von Kleidung oder als Dekoration des Hintergrundes eingesetzt. | + | Die langjährige Vermutung, dass in dieser Kapelle umfangreiche Wandmalereien vorhanden sind, hat sich bei der Restaurierung der Kapelle bestätigt. Der Zustand vor der Restaurierung wies vielfache Übermalungen auf. Durch diese und den damit jeweils verbundenen Abspachtelungen wurden Teile der ursprünglichen Malerei berschädigt. Bei dieser handelt es sich um eine so genannte Kalksecco-Malerei, die sehr qualitätsvoll ausgeführt wurde. Die verwendete Technik war zum Zeitpunkt der Herstellung sehr gebräuchlich. Die Pigmente entstammen natürlichen und gebrannten Erden. Es wurde eine Vielzahl von Schablonen verwendet. Man vermutet aus mehreren Gründen einen Künstler, der auf Wandmalerei spezialisiert war. Die Wandmalerei in der Michaelskapelle wies unter den verwendeten Schablonen eine auf, die auch in der Filialkirche in Schwarzenbach bei Uttenorf im Pinzgau und in zwei bayrischen Kirchen Verwendung gefunden hatte. Die Wandmalerei stellt in Haupt- und Nebenszenen Christus und Heilige wie den namensgebenden Hl. Michael, die Hl. Barbara, Johannes den Täufer, Maria Magdalena/Elisabth, Stephanus/Laurentius, Maria mit dem Kind, u.a. dar. Die Schablonen wurden zur Dekoration von Umrahmungen, von Kleidung und des Hintergrundes eingesetzt. |