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Textersetzung - „Anton Holzer“ durch „Anton Holzer
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Wird Huber das aushalten? Bisher gehörten 14-Stunden-Arbeitstage zu seinem Alltag, "und freie Wochenenden hatte ich in diesem Jahr genau zwei", sagt er. Huber hatte eine bundesweit unübliche Doppelrolle zu spielen: Er war für den Rettungsbetrieb genauso zuständig wie für die betriebswirtschaftliche Führung des gemeinnützigen Unternehmens. "Die schönste Anrede für mich war immer, wenn die Leute einfach nur,der Chef‘ zu mir gesagt haben."
 
Wird Huber das aushalten? Bisher gehörten 14-Stunden-Arbeitstage zu seinem Alltag, "und freie Wochenenden hatte ich in diesem Jahr genau zwei", sagt er. Huber hatte eine bundesweit unübliche Doppelrolle zu spielen: Er war für den Rettungsbetrieb genauso zuständig wie für die betriebswirtschaftliche Führung des gemeinnützigen Unternehmens. "Die schönste Anrede für mich war immer, wenn die Leute einfach nur,der Chef‘ zu mir gesagt haben."
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Und das haben sie. Huber war und ist ein Alphatier der alten Schule. Er sagte immer, was er meinte. Seine Anweisungen gab er kurz und knapp, ohne Höflichkeitsfloskeln. Mit Allgemeinplätzen quälte er die Öffentlichkeit selten. Zum Ende seiner Karriere hat er die Thronfolge genau geregelt: Sein Reich wird auf zwei langjährige Rotkreuzveteranen aufgeteilt. [[Helmut Schmidt (Rotes Kreuz)|Helmut Schmidt]] aus Wien übernimmt den kaufmännischen Teil, [[Anton Holzer]] aus [[Hallein]] den operativen.
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Und das haben sie. Huber war und ist ein Alphatier der alten Schule. Er sagte immer, was er meinte. Seine Anweisungen gab er kurz und knapp, ohne Höflichkeitsfloskeln. Mit Allgemeinplätzen quälte er die Öffentlichkeit selten. Zum Ende seiner Karriere hat er die Thronfolge genau geregelt: Sein Reich wird auf zwei langjährige Rotkreuzveteranen aufgeteilt. [[Helmut Schmidt (Rotes Kreuz)|Helmut Schmidt]] aus Wien übernimmt den kaufmännischen Teil, [[Anton Holzer (Hallein)|Anton Holzer]] aus [[Hallein]] den operativen.
    
Jetzt kommt wohl der große Pensionsschock. Alles andere wäre doch ein Wunder. Oder? Huber selbst sieht es gelassen. Um seine Enkel werde er sich kümmern und Zeit in seine Hobbys stecken. Das Übliche eben. Keine Angst, sagt er, er werde kein Buch schreiben. "Obwohl mein Leben und seine vielen Stationen schon sehr interessant waren." Und weiter: "Ich bin dankbar dafür, dass ich das Haus gut bestellen konnte und dass jetzt ein neuer, schöner Lebensabschnitt auf mich wartet."
 
Jetzt kommt wohl der große Pensionsschock. Alles andere wäre doch ein Wunder. Oder? Huber selbst sieht es gelassen. Um seine Enkel werde er sich kümmern und Zeit in seine Hobbys stecken. Das Übliche eben. Keine Angst, sagt er, er werde kein Buch schreiben. "Obwohl mein Leben und seine vielen Stationen schon sehr interessant waren." Und weiter: "Ich bin dankbar dafür, dass ich das Haus gut bestellen konnte und dass jetzt ein neuer, schöner Lebensabschnitt auf mich wartet."