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Die erste urkundliche Erwähnung von "Mitter-Judenberg" als [[Bauernhof]] findet sich [[1625]].
 
Die erste urkundliche Erwähnung von "Mitter-Judenberg" als [[Bauernhof]] findet sich [[1625]].
 
   
 
   
An einer ehemaligen Haltestelle der [[Gaisbergbahn|Gaisbergzahnradbahn]], die bis zum Bau der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] [[1929]] bestand, wurde [[1864]] die erste Jausenstation errichtet. Das Haus hatte verschiedene Namen, vom ''Rosenhof'' bis ''Judenbergalm'' und ''Cobenzl ''. [[1952]] (oder 1953?) hatte [[Julius Böhacker]] erstmals ein Hotel mit 55 Betten, einer Bar und einem Restaurant errichtet. Der Betrieb war an das Wiener Fremdenverkehrsunternehmen Hübner verpachtet. Dann wurde das Haus alle paar Jahre verkauft oder versteigert.
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An einer ehemaligen Haltestelle der [[Gaisbergbahn|Gaisbergzahnradbahn]], die bis zum Bau der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] [[1929]] bestand, wurde [[1864]] die erste Jausenstation errichtet. Das Haus hatte verschiedene Namen, vom ''Rosenhof'' bis ''Judenbergalm'' und ''Cobenzl ''. Am [[28. März]] [[1953]] eröffnete [[Julius Böhacker]] darin erstmals ein Hotel mit 55 Betten, einer Bar und einem Restaurant. Der Betrieb war an das Wiener Fremdenverkehrsunternehmen Hübner verpachtet.<ref>Quelle [[Befreit und besetzt, Stadt Salzburg 1945–1955]], Seite 405</ref> Dann wurde das Haus alle paar Jahre verkauft oder versteigert.
    
[[1959]] verwirklichte sich der [[Pinzgau]]er Bergbauernsohn [[Rupert Herzog]] zusammen mit einer Wirtstochter aus [[Taxenbach]], Marianne, die als Ehepaar Herzog nach [[Salzburg]] gingen, ihren Lebenstraum und erwarben das alte Ausflugsgasthaus „Judenbergalm“. In „Kobenzl“ umbenannt, wurde das Hotel bald zur nobelsten Adresse in Salzburg. Ihre drei Kinder Marianne, Rupert und Peter, wuchsen im Hotel auf.
 
[[1959]] verwirklichte sich der [[Pinzgau]]er Bergbauernsohn [[Rupert Herzog]] zusammen mit einer Wirtstochter aus [[Taxenbach]], Marianne, die als Ehepaar Herzog nach [[Salzburg]] gingen, ihren Lebenstraum und erwarben das alte Ausflugsgasthaus „Judenbergalm“. In „Kobenzl“ umbenannt, wurde das Hotel bald zur nobelsten Adresse in Salzburg. Ihre drei Kinder Marianne, Rupert und Peter, wuchsen im Hotel auf.
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[[1971]] kauft die Familie Herzog den [[Gaisberg-Sessellift]], stellte ihn jedoch bereits im Folgejahr ein.
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[[1971]] kaufte die Familie Herzog den [[Gaisberg-Sessellift]], stellte ihn jedoch bereits im Folgejahr ein.
 
[[Datei:Nixon und Kreisky am Kobenzl.jpg|thumb|left|der amerikanische Präsident Richard Nixon und der österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky im Jahr 1974 am Hotel Kobenzl]]
 
[[Datei:Nixon und Kreisky am Kobenzl.jpg|thumb|left|der amerikanische Präsident Richard Nixon und der österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky im Jahr 1974 am Hotel Kobenzl]]
 
Viele internationale Stars und Politiker weilten hier für die Dauer ihres Aufenthalts in Salzburg. So zum Beispiel [[1974]] der amerikanische Präsident Richard Nixon, der am [[10. Juni]] auf dem [[Flughafen Salzburg]] landete. Darunter buntgemischt Künstler der [[Salzburger Festspiele]] ebenso wie Arnold Schwarzenegger, der mehrfache italienische Motorradweltmeister Giacomo Agostini, der Fußballclub Ajax Amsterdam oder Skistars wie Michaela Dorfmeister, um nur einige zu nennen. Auch, US-Außenminister Henry Kissinger, Englands Ex-Premierministerin Margaret Thatcher, José Carreras, Thomas Bernhard und Herbert Grönemeyer zählten zu den Gästen des Hauses.
 
Viele internationale Stars und Politiker weilten hier für die Dauer ihres Aufenthalts in Salzburg. So zum Beispiel [[1974]] der amerikanische Präsident Richard Nixon, der am [[10. Juni]] auf dem [[Flughafen Salzburg]] landete. Darunter buntgemischt Künstler der [[Salzburger Festspiele]] ebenso wie Arnold Schwarzenegger, der mehrfache italienische Motorradweltmeister Giacomo Agostini, der Fußballclub Ajax Amsterdam oder Skistars wie Michaela Dorfmeister, um nur einige zu nennen. Auch, US-Außenminister Henry Kissinger, Englands Ex-Premierministerin Margaret Thatcher, José Carreras, Thomas Bernhard und Herbert Grönemeyer zählten zu den Gästen des Hauses.
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=== Versuchter Neubeginn März 2012 ===
 
=== Versuchter Neubeginn März 2012 ===
Im  Oktober 2011 wurde dann bekannt, dass die Besitzer Marianne und Rupert Herzog einen Vorverkaufsvertrag mit einem Investor aus Nordrhein-Westfalen  ([[Deutschland]]) unterzeichnet hatten, der geheim bleiben möchte. Der  kolportierte Verkaufspreis soll 12,5 Millionen Euro betragen. Für  Renovierungsarbeiten und Technik werden weitere 2,5 Millionen Euro budgetiert. Die Neueröffnung als Fünf-Sterne-Plus Hotel war für [[17.  März]] [[2012]]<ref>in den [[Stadt Nachrichten]] vom 14. Oktober 2011 wurde dann aber als geplantes Eröffnungsdatum der 7. April 2012 genannt</ref> geplant.
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Im  Oktober 2011 wurde dann bekannt, dass die Besitzer Marianne und Rupert Herzog einen Vorverkaufsvertrag mit einem Investor aus Nordrhein-Westfalen  ([[Deutschland]]) unterzeichnet hatten, der geheim bleiben möchte. Der  kolportierte Verkaufspreis soll 12,5 Millionen Euro betragen. Für  Renovierungsarbeiten und Technik werden weitere 2,5 Millionen Euro budgetiert. Die Neueröffnung als Fünf-Sterne-Plus Hotel war für [[17.  März]] [[2012]]<ref>in den [[Stadt Nachrichten]] vom 14. Oktober 2011 wurde dann aber als geplantes Eröffnungsdatum der 7. April 2012 genannt</ref> geplant.
    
Der bis Ende November 2011 zu bezahlende Kaufpreis wurde ebensowenig bezahlt wie der Hauptvertrag nicht unterzeichnet wurde. Mitte Jänner 2012 wurde bekannt, dass der Verkauf geplatzt war. Die Eigentümerfamilie und der betroffene Projektabwickler sparten nicht  mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und warfen einander Betrug vor. Gegen den Projektabwickler begann inzwischen die Staatsanwaltschaft zu ermitteln. Im Mai 2014 wurde Projektabwickler am  Amtsgericht [[Laufen an der Salzach]] ([[Bayern]]) zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt. Ein Betrugsvorsatz sei nicht nachweisbar<ref>{{Quelle SN|28. Mai 2014}}</ref>.
 
Der bis Ende November 2011 zu bezahlende Kaufpreis wurde ebensowenig bezahlt wie der Hauptvertrag nicht unterzeichnet wurde. Mitte Jänner 2012 wurde bekannt, dass der Verkauf geplatzt war. Die Eigentümerfamilie und der betroffene Projektabwickler sparten nicht  mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und warfen einander Betrug vor. Gegen den Projektabwickler begann inzwischen die Staatsanwaltschaft zu ermitteln. Im Mai 2014 wurde Projektabwickler am  Amtsgericht [[Laufen an der Salzach]] ([[Bayern]]) zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt. Ein Betrugsvorsatz sei nicht nachweisbar<ref>{{Quelle SN|28. Mai 2014}}</ref>.
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* Marianne von Buseck direkt
 
* Marianne von Buseck direkt
 
* {{Quelle SN|7. Oktober, 23. Dezember 2011, 25. März 2014 }}
 
* {{Quelle SN|7. Oktober, 23. Dezember 2011, 25. März 2014 }}
* Salzburger Nachrichten, online, 28. Jänner 2015
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* [[Salzburger Nachrichten]], online, 28. Jänner 2015
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== Einzelnachweise ==
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==== Einzelnachweise ====
 
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