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| | Als Komponist blieb er der Romantik verhaftet. | | Als Komponist blieb er der Romantik verhaftet. |
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| − | Er beteiligte sich 1947 an jenem Preisausschreiben, das der Auswahl der Bundeshymne voranging, mit mehreren Arbeiten, darunter einer, in der er der schließlich ausgewählten Melodie einen eigenen Text unterlegte und dieser, wie von den Ausschreibungsbedingungen gefordert, zwei Klavierstimmen hinzufügte. Demzufolge erhielt Keldorfer – auch wenn der Textvorschlag nicht zum Zug kam – einen Teil des Preisgeldes und stammen die Klavierstimmen der offiziellen Fassung der Bundeshymne von ihm<ref>Das – Mozart zugeschriebene – Bundeslied war von mehreren Einsendern vorgeschlagen worden, doch entsprach nur Keldorfers mit Klavierbegleitung (die streng der „mozartschen“ Komposition folgt) versehene Einsendung den Ausschreibungsbedingungen. So erhielt Keldorfer die Hälfte des „theoretisch Mozart zustehenden“ Preisgeldes.</ref> | + | Er beteiligte sich 1947 an jenem Preisausschreiben, das der Auswahl der Bundeshymne vorranging, mit mehreren Arbeiten, darunter einer, in der er der schließlich ausgewählten Melodie einen eigenen Text unterlegte und dieser, wie von den Ausschreibungsbedingungen gefordert, zwei Klavierstimmen hinzufügte. Demzufolge erhielt Keldorfer – auch wenn der Textvorschlag nicht zum Zug kam – einen Teil des Preisgeldes und stammen die Klavierstimmen der offiziellen Fassung der Bundeshymne von ihm<ref>Das – Mozart zugeschriebene – Bundeslied war von mehreren Einsendern vorgeschlagen worden, doch entsprach nur Keldorfers mit Klavierbegleitung (die streng der „mozartschen“ Komposition folgt) versehene Einsendung den Ausschreibungsbedingungen. So erhielt Keldorfer die Hälfte des „theoretisch Mozart zustehenden“ Preisgeldes.</ref> |
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| | Wenngleich er in Wien lebte und wirkte, blieb doch seiner Heimatstadt, in der er alle seine Ferien zu verbringen pflegte, und deren Bewohnern herzlich verbunden. Ihr galt auch die literarische Tätigkeit seiner letzten Jahre, so das warmherzige Buch „Klingendes Salzburg. Kleine Musikgeschichte der Mozartstadt", gewidmet seiner „geliebten Vaterstadt Salzburg“ (1951). | | Wenngleich er in Wien lebte und wirkte, blieb doch seiner Heimatstadt, in der er alle seine Ferien zu verbringen pflegte, und deren Bewohnern herzlich verbunden. Ihr galt auch die literarische Tätigkeit seiner letzten Jahre, so das warmherzige Buch „Klingendes Salzburg. Kleine Musikgeschichte der Mozartstadt", gewidmet seiner „geliebten Vaterstadt Salzburg“ (1951). |
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| | ** ''Der Spielmann des Herrn. Der Salzburger Franziskanermönch Pater Peter Singer.'' (Broschüre, 1952); | | ** ''Der Spielmann des Herrn. Der Salzburger Franziskanermönch Pater Peter Singer.'' (Broschüre, 1952); |
| | ** Generalbeichte eines achzigjährigen Sängerführers. Autobiographie in 800 Knittelversen (1953). | | ** Generalbeichte eines achzigjährigen Sängerführers. Autobiographie in 800 Knittelversen (1953). |
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| | == Familie == | | == Familie == |
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| | == Ehrungen == | | == Ehrungen == |
| | * Großen Silberne Medaille der Mozartstadt Salzburg | | * Großen Silberne Medaille der Mozartstadt Salzburg |
| − | * Ehrenbürger von Salzburg | + | * [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg]] |
| | * Ehrenring der Stadt Wien | | * Ehrenring der Stadt Wien |
| | * Ehrenmitglied der Universität Wien | | * Ehrenmitglied der Universität Wien |
| − | * Berufstitel „“Professor“ (1923), „Regierungsrat“ (1928) und „Hofrat“ (1932) | + | * Berufstitel „Professor“ (1923), „Regierungsrat“ (1928) und „Hofrat“ (1932) |
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| | In Salzburg ist die [[Viktor-Keldorfer-Straße]], in Wien-Inzersdorf die Keldorfergasse nach ihm benannt. | | In Salzburg ist die [[Viktor-Keldorfer-Straße]], in Wien-Inzersdorf die Keldorfergasse nach ihm benannt. |