Am Morgen des [[14. Juli]] [[1524]] konnte man in der Südtiroler Stadt Bruneck eine Fehde-Ankündigung lesen. Geschrieben vom bis dahin bischöflichen Fischer Peter Pässler aus Antholz im Pustertal. Oswald Pässler hatte die Fischereirechte auf der Rienz bis zur Mündung des Antholzer Baches. Aus nicht überlieferten Gründen fiel Oswald Pässler, bei seinem obersten Dienstherren, dem Bischof und Landesfürst des Territorialstifts Brixen in Personalunion, Sebastian Sprenz, in Ungnade. Er nahm Pässler das Fischereirecht weg, was ein sehr gutes Einkommen für die ganze Familie bedeutete, und gab sie der ebenfalls in Antholz ansässigen Familie Undterperger. In Folge kam es zu Übergriffen der Sippe Pässler gegen der Familie Undterperger, bis eben Peter Pässler absagte<ref>eine Fehde erklären</ref>. | Am Morgen des [[14. Juli]] [[1524]] konnte man in der Südtiroler Stadt Bruneck eine Fehde-Ankündigung lesen. Geschrieben vom bis dahin bischöflichen Fischer Peter Pässler aus Antholz im Pustertal. Oswald Pässler hatte die Fischereirechte auf der Rienz bis zur Mündung des Antholzer Baches. Aus nicht überlieferten Gründen fiel Oswald Pässler, bei seinem obersten Dienstherren, dem Bischof und Landesfürst des Territorialstifts Brixen in Personalunion, Sebastian Sprenz, in Ungnade. Er nahm Pässler das Fischereirecht weg, was ein sehr gutes Einkommen für die ganze Familie bedeutete, und gab sie der ebenfalls in Antholz ansässigen Familie Undterperger. In Folge kam es zu Übergriffen der Sippe Pässler gegen der Familie Undterperger, bis eben Peter Pässler absagte<ref>eine Fehde erklären</ref>. |