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Johann Krafft von Weitting war der Sohn des Johann Friedrich von [[Weitting]] und der ''Agnes von Lamershaim''. Seine vier Ahnen sind: Väterliche Großeltern: Friedrich von Weittingen und Margareth von Landenberg. Mütterliche Großeltern: Bernard von Lamershaim und N. Landschadtin.
 
Johann Krafft von Weitting war der Sohn des Johann Friedrich von [[Weitting]] und der ''Agnes von Lamershaim''. Seine vier Ahnen sind: Väterliche Großeltern: Friedrich von Weittingen und Margareth von Landenberg. Mütterliche Großeltern: Bernard von Lamershaim und N. Landschadtin.
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Friedrich Graf von Weitting hatte [[1593]] seine [[Domherr]]nstelle zugunsten seines Bruders Johann Krafft zurückgelegt.<ref>[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_128_0087-0176.pdf [[MGSLK]] 128, 1988, S. 87-176, Seite 146]</ref>
    
Am [[15. Jänner]] [[1603]] wurde Johann Krafft von Weitting zum Domdechant gewählt.
 
Am [[15. Jänner]] [[1603]] wurde Johann Krafft von Weitting zum Domdechant gewählt.
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Eine Gedenktafel in der Kapelle im [[Johannesschlössl]] berichtet: ''"Ich, Johann Krafft von Weitting, dieser Zeit [[Domdechant]], (habe) diese Kapelln (!) im [[1603]] Jar von neuem zuegericht und auferbaut"'', nachdem (!) ''"[[Fürsterzbischof|Erzbischof zu Salzburg]] [[Wolf Dietrich]] di(e)ses Schloss der [[Domdechantei]] einverleibt hat"''. (mutmaßlich durch Schenkung) <!-- Anmerkung: in den Quellen findet sich leider eine unrichtige Wiedergabe des originalen Inschriftentextes!! -->  
 
Eine Gedenktafel in der Kapelle im [[Johannesschlössl]] berichtet: ''"Ich, Johann Krafft von Weitting, dieser Zeit [[Domdechant]], (habe) diese Kapelln (!) im [[1603]] Jar von neuem zuegericht und auferbaut"'', nachdem (!) ''"[[Fürsterzbischof|Erzbischof zu Salzburg]] [[Wolf Dietrich]] di(e)ses Schloss der [[Domdechantei]] einverleibt hat"''. (mutmaßlich durch Schenkung) <!-- Anmerkung: in den Quellen findet sich leider eine unrichtige Wiedergabe des originalen Inschriftentextes!! -->  
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[[1622]] wurde der Domdechant Johann Kraft von Weitting vom Domkapitel zu dessen Präpositus und Archidiakon, d.h. zum Domprobst gewählt. Der Papst hingegen ernannte Eitel Friedrich Graf von Zollern. Das Domkapitel und der gewählte Domprobst wussten sich aus dieser Verlegenheit nicht anders zu helfen, als dass sie dem Kardinal und Grafen einen Vergleich anboten. Am 2. Mai 1623 kam es - unter [[Fürsterzbischof]] [[Paris Lodron]] zu einer Besitzerteilung.  
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[[1620]] wurde der Domdechant Johann Kraft von Weitting vom Domkapitel zu dessen Präpositus und Archidiakon, d.h. zum Domprobst gewählt. Der Papst hingegen ernannte Eitel Friedrich Graf von Zollern. Das Domkapitel und der gewählte Domprobst wussten sich aus dieser Verlegenheit nicht anders zu helfen, als dass sie dem Kardinal und Grafen einen Vergleich anboten. Am 2. Mai 1623 kam es - unter [[Fürsterzbischof]] [[Paris Lodron]] zu einer Besitzerteilung.  
    
[[1624]] begann der Bau der Gruftkapellen, die die [[Stiftskirche Nonnberg]] gegen Süden erweiterten; die westlichste,  
 
[[1624]] begann der Bau der Gruftkapellen, die die [[Stiftskirche Nonnberg]] gegen Süden erweiterten; die westlichste,  
 
die Begräbniskapelle der Äbtissinnen, war dem hl. Benedikt, die zweite von dem Dompropst Johannes Krafft von Weitting, dem Letzten seines Stammes, als Familiengrabstätte hergerichtet.<ref>Hans Tietze, Österreichische Kunsttopographie, Band VII</ref>
 
die Begräbniskapelle der Äbtissinnen, war dem hl. Benedikt, die zweite von dem Dompropst Johannes Krafft von Weitting, dem Letzten seines Stammes, als Familiengrabstätte hergerichtet.<ref>Hans Tietze, Österreichische Kunsttopographie, Band VII</ref>
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[[1626]] legte er die Stelle des Domdechanten zurück.
    
Johann Krafft von Weitting war danach Domprobst bis zu seinem Tode am 18. Dezember 1638.
 
Johann Krafft von Weitting war danach Domprobst bis zu seinem Tode am 18. Dezember 1638.