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* [[Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße]]
 
* [[Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße]]
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==Baubeginn==
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==Baubeginn und Bauphasen==
Nach dem Anschluss von Österreich an das Deutsche Reich folgte dann doch bald der erste Spatenstich - ausgeführt von Hermann Göring am [[15. Mai]] [[1939]]. Beim Spatenstich war auch der Salzburger [[Erzbischof]]s [[Ignaz Rieder]] dabei. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] arbeiteten auf der Baustelle bis zu 4.000 Kriegsgefangene und 6.339 zivile Ausländer<ref>Quelle: [http://gym.scp.ac.at/web-aktiv/geschichte-im-sacre-coeur/Wirtschaftswunder.htm gmy.scp.ac.at]</ref>. Im [[September]] [[1944]] wurde mit dem ersten Maschinensatz im [[Kraftwerk Kaprun-Hauptstufe]] und dem Hilfsspeicher am [[Stausee Wasserfallboden]], der Betrieb aufgenommen.  
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Nach dem Anschluss von Österreich an das Deutsche Reich folgte dann doch bald der erste Spatenstich - ausgeführt von Hermann Göring am [[15. Mai]] [[1939]]. Beim Spatenstich war auch der Salzburger [[Erzbischof]]s [[Ignaz Rieder]] dabei. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] arbeiteten auf der Baustelle bis zu 4.000 Kriegsgefangene und 6.339 zivile Ausländer<ref>Quelle: [http://gym.scp.ac.at/web-aktiv/geschichte-im-sacre-coeur/Wirtschaftswunder.htm gmy.scp.ac.at]</ref>. Im [[September]] [[1944]] wurde mit dem ersten Maschinensatz im [[Kraftwerk Kaprun-Hauptstufe]] und dem Hilfsspeicher am [[Stausee Wasserfallboden]], der Betrieb aufgenommen. Konkret wurden während der NS-Zeit (Bauphase 1) die Grundlagen für den nach dem Krieg erfolgten Weiterbau (Bauphase 2) des Tauernkraftwerkes gelegt. Dazu Margit Reiter: "Das Krafthaus war baulich fertig gestellt, von vier Aggregaten waren zwei errichtet und konnten mit Hilfe des kleinen Stausees betrieben werden. Die dazu gehörenden Druckrohrleitungen waren verlegt und in der Schiebekammer die entsprechenden Verschlussorgane eingebaut. Der gepanzerte Schrägschacht war ebenfalls fertig gestellt, das Wasserschloss in seiner unteren Kammer ausgebrochen und der Druckstollen bis zum Einlaufbauwerk fertig. Die dazu gehörenden elektrischen Einrichtungen waren so weit vorangetrieben, dass eine Übertragung der Energie nach Ostösterreich bereits möglich war. Für den Bau der Limbergsperre waren rund 50 % der notwendigen Arbeiten geleistet."
 
   
Die Mittel für die Errichtung der Kraftwerksanlage stammten nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem [[Marshall Plan]]. [[1946]] war [[Leopold Müller-Salzburg]] Oberbauleiter. [[1947]] wurde der Bau des Großkraftwerkes wieder aufgenommen. [[1951]] war der Bau der 120 m hohe [[Sperre Limberg|Gewölbemauer Limberg]] beendet worden, wodurch [[1952]] das Kraftwerk Kaprun-Hauptstufe eröffnet werden konnte. Mit dem Bau des Kraftwerkes Kaprun-Oberstufe wurde [[1950]] begonnen. Bis [[1955]] konnten die Mooser- und Drossensperre des [[Stausee Mooserboden|Speichers Mooserboden]], die beiden Sperren des [[Stausee Margaritze|Speichers Margaritze]], das Oberstufenkraftwerk sowie der 12 km lange [[Möllüberleitungsstollen]], fertiggestellt werden.
 
Die Mittel für die Errichtung der Kraftwerksanlage stammten nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem [[Marshall Plan]]. [[1946]] war [[Leopold Müller-Salzburg]] Oberbauleiter. [[1947]] wurde der Bau des Großkraftwerkes wieder aufgenommen. [[1951]] war der Bau der 120 m hohe [[Sperre Limberg|Gewölbemauer Limberg]] beendet worden, wodurch [[1952]] das Kraftwerk Kaprun-Hauptstufe eröffnet werden konnte. Mit dem Bau des Kraftwerkes Kaprun-Oberstufe wurde [[1950]] begonnen. Bis [[1955]] konnten die Mooser- und Drossensperre des [[Stausee Mooserboden|Speichers Mooserboden]], die beiden Sperren des [[Stausee Margaritze|Speichers Margaritze]], das Oberstufenkraftwerk sowie der 12 km lange [[Möllüberleitungsstollen]], fertiggestellt werden.
  
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