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[[Datei:Schloss Emslieb.jpg|thumb|250px|Lageplan für das Schloss Emslieb]]
 
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Das kleine '''Schloss Emslieb''' liegt im Stadtgebiet von [[Salzburg]] in der [[Hellbrunner Allee]]  Nr. 65, kurz vor [[Hellbrunn]].
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Das kleine '''Schloss Emslieb''' liegt im Stadtgebiet von [[Salzburg]] in der [[Hellbrunner Allee]]  Nr.6nbsp;65, kurz vor [[Hellbrunn]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das kleine Schloss, auch als ''Villa Strongfort'' bezeichnet,  wurde „auf italienische Arth“ [[1618]] von [[Jakob Hannibal von Hohenems]], den Neffen des Erzbischofs und hochfürstlichen Obristhofmarschall [[Markus Sittikus]] als verkleinerte Form des Pallazio Gallio in Gravedona, Italien, erbaut.  
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Das kleine Schloss, auch als ''Villa Strongfort'' bezeichnet,  wurde „auf italienische Arth“ [[1618]] von [[Jakob Hannibal von Hohenems]], dem Neffen des Erzbischofs und hochfürstlichen Obristhofmarschall [[Markus Sittikus]] als verkleinerte Form des Palazzo Gallio in Gravedona, Italien, erbaut.  
    
Die Kronengrotte der [[Wasserspiele Hellbrunn|Hellbrunner Wasserspiele]] stellt ihrerseits ein stark verkleinertes Abbild des Schlössls Emslieb dar. Über dem Eingang findet sich der Wappenstein von Hohenems, über dem mittigen Balkon der Wappenstein von Markus Sittikus.
 
Die Kronengrotte der [[Wasserspiele Hellbrunn|Hellbrunner Wasserspiele]] stellt ihrerseits ein stark verkleinertes Abbild des Schlössls Emslieb dar. Über dem Eingang findet sich der Wappenstein von Hohenems, über dem mittigen Balkon der Wappenstein von Markus Sittikus.
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Nachdem sein Gönner und Onkel Markus Sittikus [[1619]] starb, musste der wegen seiner Maßlosigkeit in Salzburg wenig beliebte Neffe Jakob Hannibal das Land Salzburg verlassen. [[1620]] übernahm Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] das Schloss und schenkte es großzügig dem erzbischöflichen Rat [[Thomas Perger]], der sich fortan Perger von Emslieb nennen durfte. Die Familien Perger besaßen das Schloss bis [[1710]], von [[1713]] bis [[1778]] gehörte es den Freiherren von [[Grimming]], dann dem [[Bischöfe von Chiemsee|Bischof von Chiemsee]] und von [[1797]] - [[1811]] Ernestine Fürstin Esterházy. Nach 1811 folgte ein meist rascher Eigentümerwechsel.
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Nachdem sein Gönner und Onkel Markus Sittikus [[1619]] verstorben war, musste der wegen seiner Maßlosigkeit in Salzburg wenig beliebte Neffe Jakob Hannibal das Land Salzburg verlassen. [[1620]] übernahm Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] das Schloss und schenkte es großzügig dem erzbischöflichen Rat [[Thomas Perger]], der sich fortan „[[Perger von Emslieb]]“ nennen durfte. Die Familien Perger besaßen das Schloss bis [[1710]], von [[1713]] bis [[1778]] gehörte es den Freiherren von [[Grimming]], dann [[Franz Xaver von Breuner|Franz Xaver Fürsten von Breuner]] ([[Bischöfe von Chiemsee|Bischof von Chiemsee]]) und von [[1797]] - [[1811]] Ernestine Fürstin Esterházy. Nach 1811 folgte ein meist rascher Eigentümerwechsel.
    
Durch verschiedene gravierende Umbauten hat das Schlösschen seinen ursprünglichen Charakter mit dem rechteckigen Zentralbau samt seinem Walmdach und den leicht vorstehenden dominanten Türmen mit ihren Pyramidendächern verloren. Heute ist es in Privatbesitz und dient häufig zu Festspielempfängen. Es ist nicht zu besichtigen.
 
Durch verschiedene gravierende Umbauten hat das Schlösschen seinen ursprünglichen Charakter mit dem rechteckigen Zentralbau samt seinem Walmdach und den leicht vorstehenden dominanten Türmen mit ihren Pyramidendächern verloren. Heute ist es in Privatbesitz und dient häufig zu Festspielempfängen. Es ist nicht zu besichtigen.
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==Der Meierhof==
 
==Der Meierhof==
Der Meierhof befindet sich zwischen Schlössl und der Verbindungsstraße Hellbrunn - [[Alpenstraße]] und ist heute im Privatbesitz und nicht zu besichtigen. Der Bau ist seit [[1930]] ein eigenes, unabhängig vom Schlössl Emslieb genutztees Bauwerk. Die eigenwillige aber großzügige Gestalt des Baues wurde in seiner heutigen Gestalt [[1874]] erbaut und gehörte seinerzeit der Familie [[Freiherr von Imhof]]. Zwischen etwa [[1960]] und [[1980]] war er als Reitstall genutzt.
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Der Meierhof befindet sich zwischen Schlössl und der Verbindungsstraße Hellbrunn - [[Alpenstraße]] und ist heute im Privatbesitz und nicht zu besichtigen. Der Bau ist seit [[1930]] ein eigenes, unabhängig vom Schlössl Emslieb genutztees Bauwerk. Die eigenwillige, aber großzügige Gestalt des Baues wurde in seiner heutigen Gestalt [[1874]] erbaut und gehörte seinerzeit der Familie [[Freiherr von Imhof]]. Zwischen etwa [[1960]] und [[1980]] war er als Reitstall genutzt.
    
==Sonstiges==
 
==Sonstiges==
 
Das Schloss ist im Besitz von [[Thaddaeus Ropac]] und im Garten kann man jedes Jahr wechselnde Kunstobjekte sehen.
 
Das Schloss ist im Besitz von [[Thaddaeus Ropac]] und im Garten kann man jedes Jahr wechselnde Kunstobjekte sehen.
      
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* [http://www.netencyclo.com/de/Schloss_Emslieb "The wikipedia mirror"]
 
* [http://www.netencyclo.com/de/Schloss_Emslieb "The wikipedia mirror"]
* [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]] ''Die Hellbrunner Allee und ihre Umgebung. Zur Geschichte der Allee und ihrer Bedeutung.'', in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Band 146, Salzburg 2006, S. 405.  
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* [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]]: ''Die Hellbrunner Allee und ihre Umgebung. Zur Geschichte der Allee und ihrer Bedeutung.'', in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Band 146, Salzburg 2006, S. 405.  
 
* Bernd Euler, Ronald Gobiet, Horst Huber: ''Dehio Salzburg – Stadt und Land'', Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986, ISBN 3-7031-0599-2.
 
* Bernd Euler, Ronald Gobiet, Horst Huber: ''Dehio Salzburg – Stadt und Land'', Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986, ISBN 3-7031-0599-2.
  

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