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Der '''Mönchsberg''' ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in [[Salzburg]] und Teil eines [[Landschaftsschutzgebiet]]es sowie Teil eines [[Landschaftsraum]]es der [[Salzburger Altstadt]]. Seine höchste Erhebungen sind  mit 508 [[m ü. A.]] die [[Karolinenhöhe]].<ref>laut Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E376114%7E433752%7E379573%7E432439%7E%40378006%7C433045%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 siehe AMap]</ref> und die Richterhöhe.
 
Der '''Mönchsberg''' ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in [[Salzburg]] und Teil eines [[Landschaftsschutzgebiet]]es sowie Teil eines [[Landschaftsraum]]es der [[Salzburger Altstadt]]. Seine höchste Erhebungen sind  mit 508 [[m ü. A.]] die [[Karolinenhöhe]].<ref>laut Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E376114%7E433752%7E379573%7E432439%7E%40378006%7C433045%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 siehe AMap]</ref> und die Richterhöhe.
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== Name ==
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== Geografie ==
 
Der Name ''Mönchsberg'' leitet sich den Mönchen des an seinem Fuße gelegenen [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerkloster St. Peter]] ab. Der stadtnahe Teil des Mönchsberg gehörte im [[Mittelalter]] einst in weiten Teilen dem Kloster.   
 
Der Name ''Mönchsberg'' leitet sich den Mönchen des an seinem Fuße gelegenen [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerkloster St. Peter]] ab. Der stadtnahe Teil des Mönchsberg gehörte im [[Mittelalter]] einst in weiten Teilen dem Kloster.   
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== Geografie ==
   
Der Mönchsberg schließt mit der [[Mönchsbergscharte]] westlich an den [[Festungsberg]] an, nordöstlich befindet sich die [[Altstadt]]. Er erstreckt sich in südöstlicher-nordwestlicher-Richtung von der Achse  Mönchsbergscharte-[[Richterhöhe]] über eine markante Engstelle in seiner Mitte über dem [[Sigmundstor]], orografisch links der [[Salzach]] entlang bis nach [[Mülln]]. Er hat im Grundriss entfernt die Form einer liegenden Acht oder einer Sanduhr, eine Länge von etwa 1,4 km und eine maximale Breite von etwa 450 Metern. An seiner Engstelle über dem Sigmundstor ist er nur 150 Meter breit.
 
Der Mönchsberg schließt mit der [[Mönchsbergscharte]] westlich an den [[Festungsberg]] an, nordöstlich befindet sich die [[Altstadt]]. Er erstreckt sich in südöstlicher-nordwestlicher-Richtung von der Achse  Mönchsbergscharte-[[Richterhöhe]] über eine markante Engstelle in seiner Mitte über dem [[Sigmundstor]], orografisch links der [[Salzach]] entlang bis nach [[Mülln]]. Er hat im Grundriss entfernt die Form einer liegenden Acht oder einer Sanduhr, eine Länge von etwa 1,4 km und eine maximale Breite von etwa 450 Metern. An seiner Engstelle über dem Sigmundstor ist er nur 150 Meter breit.
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== Geologie ==
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=== Wege, die auf den auf den Mönchsberg führen ===
Der Berg besteht weitestgehend aus [[Konglomerat]]. Das Gestein besteht aus schräg übereinander liegenden Bänken aus feinkörnigen und mittelkörnigen Schichten, zwischen denen sich schmale Sandlagen befinden (meist Grobsand, sehr selten Feinsand). Die Lagen sind unterschiedlich stark verkittet, die wenig verfestigten Lagen sind aufgrund der höheren Verwitterungsanfälligkeit gut als Nischen in den Felswänden erkennbar.
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Bohrungen, die den Konglomerat durchstießen, zeigen, dass das Gestein des Mönchsbergs nicht auf hartem Untergrund, sondern vielfach auf weichem [[Flysch]], auf <span style="color:green">Gosau-Schichten</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Gosau-Schichten]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> (Sandstein und Mergel) und kleinräumig auch auf einer Grundmoräne liegt. Im Bereich der steilen Felswände bildeten sich hangparallele Entspannungsklüfte, die sich z. T. mit Lehm gefüllt haben. Sie dürften durch die Unterschneidung des Bergs durch die [[Salzach]], durch Skarpierungs- und Steinbrucharbeiten oder durch natürliche Entspannungsvorgänge entstanden sein. Die Brüche bewirken, dass vermehrt Wasser in das Gestein eindringt. Durch Frost und Erosion erweitern sich der Risse, was zum Abbruch ganzer Felspartien führen kann. Die Nord-Ost-Flanke des Mönchsbergs besteht zu einem großen Teil aus vertikalen alten Skarpierungswänden. Auch an der Ostseite lassen sich Erosionskehlen entdecken. Die Seite Richtung Mülln und [[Riedenburg]] wurde aus Verteidigungsgründen besonderst stark skarpiert (vertikal abgearbeitet). Am Mönchsberg herrschten zwei Arten von Massenbewegungen vor: Kleine Steinschläge, die durch oberflächliche Verwitterung ausgelöst wurden und [[Felsstürze]] bis zu ca. 100&nbsp;000 m³. In den frühen Morgenstunden des [[16. Juli]] [[1669]] fand auf Häuser der [[Gstättengasse]] und die [[Berglkirchlein zu Unserer Lieben Frau|Berglkirche]] herab der wohl schwerste Felssturz in der Stadt Salzburg statt.
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Als Plateauberg stellt er mit seinem kleinräumigen Wechsel von Wald und Wiesen (z. B. die [[Paschkoffwiese]]) und seinen vielen Aussichtsplätzen einen Naherholungsraum und Ausflugsziel dar. Kleinräumig ist zum Erhalt der Erholungslandschaft die Verbesserung historischer Aussichten das Zurücksetzen von Wald (Niederwaldkultur) oder die die Rückführung kleiner Waldteile in Magerrasen wichtig.
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== Geschichte ==
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Als um das Jahr [[1278]] die ersten [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Stadtmauern]] errichtet wurden, gehörte das Gebiet zwischen dem [[Festungsberg]] und der [[Bürgerwehr]] wohl bereits zum Gebiet der [[Stadt Salzburg]]. Über Kauf- oder Tauschvertrags mit dem [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]] ist in dieser Zeit wenig bekannt. Schon früh erbauten die Bürger der Stadt und das Kloster St. Peter erste Wehrtürme und Wehrmauern. So entstanden unter anderem zwei Wehrtürme im Bereich der [[Mönchsbergscharte]]. Auch vier Türme auf der [[Richterhöhe]] wurden erbaut. Der Mönchsberg bietet durch seine Lage und Form einen natürlichen Schutz, der an seiner Nordostseite die Bildung einer [[Iuvavum#Geschichte|Siedlung]] begünstigte. Durch zahlreiche Wehranlagen und Wehrtürme hatte man später die strategisch vorteilhafte Lage noch verstärkt.
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Die Lodronschen [[Befestigung der Stadt Salzburg|Wehrbauten]] auf dem Mönchsberg und die spätmittelalterliche Bürgerwehr sind großteils erhalten.
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* Die [[Bürgerwehr]] wurde [[1487]]/[[1488]] als Teil der Stadtmauer erneuert bzw. teilweise neu errichtet und mit Wehrtürmen versehen.
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* Die [[Müllner Schanze]] mit den Wehrtürmen der [[Augustinerpforte (Müllner Schanze)|Augustinerpforte]] und [[Monikapforte (Müllner Schanze)|Monikapforte]] wurde [[1621]] bis [[1644]] von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] als [[Stadttore in Salzburg|Stadttor]] der frühen [[Neuzeit]] in Form eines dreistufigen Wehrbaues errichtet.
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* Anstelle einer Wehrmauer wurde [[1635]] die [[Schartenmauer]] errichtet und damit eine Schwachstelle an der [[Mönchsbergscharte]] geschlossen, d.h. auch vor feindlichen Geschützen ausreichend gesichert. 
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Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der [[Stiftsarmstollen des Almkanals|Stiftsarmstollen]] des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in den [[St.-Peter-Bezirk]] zu leiten und dort über mehrere Kanäle durch die Altstadt geführt wurde. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen [[Almabkehr]] im [[September]] besichtigt werden.
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[[Äbte von St. Peter|Äbte]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] bauten die heutige [[Edmundsburg]] oberhalb der [[Felsenreitschule]] als Sommersitz aus, der Bau wird heute von der Universität genutzt. Das älteste [[Observatorium Universität Salzburg|Observatorium der Universität Salzburg]] befand sich auf dem Mönchsberg südlich des heutigen [[Schloss Mönchstein|Schlosses Mönchstein]], wo sich auch ein ''Professorenschlössl'' befunden hatte.
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Das [[Neutor]] wurde von [[1764]] bis [[1766]] erbaut. Es verbindet die [[Altstadt]] mit dem [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] [[Riedenburg]] im Westen.
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[[1874]]/[[1875]] wurde der [[Erster Trinkwasser-Hochbehälter Mönchsberg|erste Speicher]] für [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg]] für [[Untersberg]]-Quellwasser auf dem Mönchsberg gebaut (1&nbsp;080 m³). Noch heute wird die Stadt aus einem im Berg gelegenen [[Hochbehälter Mönchsberg|Hochbehälter]] von 25&nbsp;000 m³ mitversorgt. Daneben gab es um 1900 noch den Wasserturm, heute [[Amalie-Redlich-Turm]] genannt neben dem heutigen [[Museum der Moderne Mönchsberg]].
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[[1887]] wurde eine [[Tropfsteinhöhle im Mönchsberg|Tropfsteinhöhle]] nächst dem Sigumundstor entdeckt. 
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Das [[Johannes-Schlössl]] entstand im [[16. Jahrhundert]] und ist heute im Besitz der [[Kongregation der Pallottiner]]. In der Nähe befindet sich das [[Marketenderschlössl]] sowie das [[Hintermaiergütl]], der ehemalige [[Meierhof]] des Johannes-Schlössls.
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Das [[Grand Café Winkler]] begann als [[Restauration Elektrischer Aufzug]] Ende des [[19. Jahrhundert]]s und wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ein beliebter Treffpunkt der Salzburger, bis es in den [[1990er]]-Jahren abgerissen wurde. An seiner Stelle entstanden das [[Restaurant M32]] und das [[Museum der Moderne Mönchsberg]], zu erreichen mit dem [[Mönchsbergaufzug]] oder zu Fuß über die Wege am Mönchsberg.
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Am [[10. Juli]] [[1907]] gelang der erste der beiden bisherigen Nachweise der Schmetterlingsart  [[Choristoneura murinana]] auf dem Mönchsberg.
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Im Mönchsberg befinden sich die [[Mönchsberggaragen]] mit Ausgängen in die Altstadt ([[Toscaninihof]] und [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]]) sowie einem direkten Zugang zu den [[Salzburger Festspielhäuser]]n.
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Bekannte Bauten sind das [[Freyschlösschen]], auch ''Freyvilla'' genannt, die [[Grasmayr-Villa]], das [[Edith-Stein-Haus]] oder das [[Kupelwieserschlössl]].
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=== Mönchsberg in alten Ansichten ===
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Datei:Salzburg Kupferstich 1740 Detail Nr 22 Mönchsberg.jpg|[[Salzburg (Kupferstich) Friedrich Bernhard Werner|die Bürgerwehr im Jahr 1710 (gestochen 1740)]]
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Datei:Wasserturm am Mönchsberg um 1900, Salzburger Landesausstellung 2016 Bischof Kaiser Jedermann.jpg|Wasserturm Mönchsberg um 1900, (Sbg Landesausstellung 2016)
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Datei:Möchsbergimpression.jpg|Wehrgraben der Bürgerwehr des Münchner Malers August Seidel (1820 - 1904).
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== Wege, die auf den auf den Mönchsberg führen==
   
Bis [[1862]] war der Mönchsberg für den allgemeinen Verkehr verschlossen und einer militärischen Nutzung vorbehalten.
 
Bis [[1862]] war der Mönchsberg für den allgemeinen Verkehr verschlossen und einer militärischen Nutzung vorbehalten.
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Entlang der Abbruchkanten führen zwei Fußwege, der eine östlich mit Blick auf die Alt- und [[Neustadt]] sowie den [[Kapuzinerberg]], der andere westlich unterhalb des [[Johannes-Schlößl]] mit Blick auf [[Mülln]], [[Maxglan]] und Riedenburg. Auf beiden Wegen gibt es Sitzbänke und Aussichtspunkte.
 
Entlang der Abbruchkanten führen zwei Fußwege, der eine östlich mit Blick auf die Alt- und [[Neustadt]] sowie den [[Kapuzinerberg]], der andere westlich unterhalb des [[Johannes-Schlößl]] mit Blick auf [[Mülln]], [[Maxglan]] und Riedenburg. Auf beiden Wegen gibt es Sitzbänke und Aussichtspunkte.
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== Aussichtspunkte ==
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=== Aussichtspunkte ===
 
Die Erholungslandschaft des Mönchsberges wird heute durch die seit 200 Jahren immer weiter fortschreitende Verwaldung im Raum von Aussichtspunkten und im Bereich des Wehrgrabens der Bürgerwehr teilweise beeinträchtigt. Seit 1800 hat sich der Wald auf den Inneren Stadtbergen flächenmäßig verdoppelt.   
 
Die Erholungslandschaft des Mönchsberges wird heute durch die seit 200 Jahren immer weiter fortschreitende Verwaldung im Raum von Aussichtspunkten und im Bereich des Wehrgrabens der Bürgerwehr teilweise beeinträchtigt. Seit 1800 hat sich der Wald auf den Inneren Stadtbergen flächenmäßig verdoppelt.   
 
* [[Müllner Schanze]]: sehr schöner Panoramablick auf Mülln, die [[Elisabeth-Vorstadt]] und die Neustadt bis nach [[Maria Plain]] mit der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]], zum [[Haunsberg]] und [[Heuberg (Stadt Salzburg)|Heuberg]];
 
* [[Müllner Schanze]]: sehr schöner Panoramablick auf Mülln, die [[Elisabeth-Vorstadt]] und die Neustadt bis nach [[Maria Plain]] mit der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]], zum [[Haunsberg]] und [[Heuberg (Stadt Salzburg)|Heuberg]];
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* [[König-Ludwig-Fernsicht]] oberhalb des [[Bürgermeisterloch]]s;
 
* [[König-Ludwig-Fernsicht]] oberhalb des [[Bürgermeisterloch]]s;
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== Trinkwasserbrunnen ==
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=== Trinkwasserbrunnen ===
 
* [[Monikapforte-Brunnen]]  
 
* [[Monikapforte-Brunnen]]  
 
* [[Hohenweg-Brunnen]]
 
* [[Hohenweg-Brunnen]]
 
* [[Löwenkopf-Mauerbrunnen]]  
 
* [[Löwenkopf-Mauerbrunnen]]  
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== Gastronomie ==
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=== Gastronomie ===
 
* Restaurant "''The Glas Garden''" im [[Hotel Schloss Mönchstein]]
 
* Restaurant "''The Glas Garden''" im [[Hotel Schloss Mönchstein]]
 
* [[Restaurant Stadtalm]]
 
* [[Restaurant Stadtalm]]
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* Kiosk am Fußweg nächst der Richterhöhe
 
* Kiosk am Fußweg nächst der Richterhöhe
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== Übernachtung ==
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=== Übernachtung ===
 
* Hotel [[Schloss Mönchstein]]  
 
* Hotel [[Schloss Mönchstein]]  
 
* [[Johannes-Schlössl]]
 
* [[Johannes-Schlössl]]
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== Museen ==
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=== Museen ===
 
Auf dem Mönchsberg befinden sich das Salzburger [[Museum der Moderne]] und das Museum [[Wasser.Spiegel]], in dem Wissenswertes rund um die [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] zu erfahren ist.  
 
Auf dem Mönchsberg befinden sich das Salzburger [[Museum der Moderne]] und das Museum [[Wasser.Spiegel]], in dem Wissenswertes rund um die [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] zu erfahren ist.  
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== Geologie ==
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Der Berg besteht weitestgehend aus [[Konglomerat]]. Das Gestein besteht aus schräg übereinander liegenden Bänken aus feinkörnigen und mittelkörnigen Schichten, zwischen denen sich schmale Sandlagen befinden (meist Grobsand, sehr selten Feinsand). Die Lagen sind unterschiedlich stark verkittet, die wenig verfestigten Lagen sind aufgrund der höheren Verwitterungsanfälligkeit gut als Nischen in den Felswänden erkennbar.
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Bohrungen, die den Konglomerat durchstießen, zeigen, dass das Gestein des Mönchsbergs nicht auf hartem Untergrund, sondern vielfach auf weichem [[Flysch]], auf <span style="color:green">Gosau-Schichten</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Gosau-Schichten]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> (Sandstein und Mergel) und kleinräumig auch auf einer Grundmoräne liegt. Im Bereich der steilen Felswände bildeten sich hangparallele Entspannungsklüfte, die sich z. T. mit Lehm gefüllt haben. Sie dürften durch die Unterschneidung des Bergs durch die [[Salzach]], durch Skarpierungs- und Steinbrucharbeiten oder durch natürliche Entspannungsvorgänge entstanden sein. Die Brüche bewirken, dass vermehrt Wasser in das Gestein eindringt. Durch Frost und Erosion erweitern sich der Risse, was zum Abbruch ganzer Felspartien führen kann. Die Nord-Ost-Flanke des Mönchsbergs besteht zu einem großen Teil aus vertikalen alten Skarpierungswänden. Auch an der Ostseite lassen sich Erosionskehlen entdecken. Die Seite Richtung Mülln und [[Riedenburg]] wurde aus Verteidigungsgründen besonderst stark skarpiert (vertikal abgearbeitet). Am Mönchsberg herrschten zwei Arten von Massenbewegungen vor: Kleine Steinschläge, die durch oberflächliche Verwitterung ausgelöst wurden und [[Felsstürze]] bis zu ca. 100&nbsp;000 m³. In den frühen Morgenstunden des [[16. Juli]] [[1669]] fand auf Häuser der [[Gstättengasse]] und die [[Berglkirchlein zu Unserer Lieben Frau|Berglkirche]] herab der wohl schwerste Felssturz in der Stadt Salzburg statt.
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Als Plateauberg stellt er mit seinem kleinräumigen Wechsel von Wald und Wiesen (z. B. die [[Paschkoffwiese]]) und seinen vielen Aussichtsplätzen einen Naherholungsraum und Ausflugsziel dar. Kleinräumig ist zum Erhalt der Erholungslandschaft die Verbesserung historischer Aussichten das Zurücksetzen von Wald (Niederwaldkultur) oder die die Rückführung kleiner Waldteile in Magerrasen wichtig.
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== Geschichte ==
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Als um das Jahr [[1278]] die ersten [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Stadtmauern]] errichtet wurden, gehörte das Gebiet zwischen dem [[Festungsberg]] und der [[Bürgerwehr]] wohl bereits zum Gebiet der [[Stadt Salzburg]]. Über Kauf- oder Tauschvertrags mit dem [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]] ist in dieser Zeit wenig bekannt. Schon früh erbauten die Bürger der Stadt und das Kloster St. Peter erste Wehrtürme und Wehrmauern. So entstanden unter anderem zwei Wehrtürme im Bereich der [[Mönchsbergscharte]]. Auch vier Türme auf der [[Richterhöhe]] wurden erbaut. Der Mönchsberg bietet durch seine Lage und Form einen natürlichen Schutz, der an seiner Nordostseite die Bildung einer [[Iuvavum#Geschichte|Siedlung]] begünstigte. Durch zahlreiche Wehranlagen und Wehrtürme hatte man später die strategisch vorteilhafte Lage noch verstärkt.
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Die Lodronschen [[Befestigung der Stadt Salzburg|Wehrbauten]] auf dem Mönchsberg und die spätmittelalterliche Bürgerwehr sind großteils erhalten.
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* Die [[Bürgerwehr]] wurde [[1487]]/[[1488]] als Teil der Stadtmauer erneuert bzw. teilweise neu errichtet und mit Wehrtürmen versehen.
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* Die [[Müllner Schanze]] mit den Wehrtürmen der [[Augustinerpforte (Müllner Schanze)|Augustinerpforte]] und [[Monikapforte (Müllner Schanze)|Monikapforte]] wurde [[1621]] bis [[1644]] von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] als [[Stadttore in Salzburg|Stadttor]] der frühen [[Neuzeit]] in Form eines dreistufigen Wehrbaues errichtet.
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* Anstelle einer Wehrmauer wurde [[1635]] die [[Schartenmauer]] errichtet und damit eine Schwachstelle an der [[Mönchsbergscharte]] geschlossen, d.h. auch vor feindlichen Geschützen ausreichend gesichert. 
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Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der [[Stiftsarmstollen des Almkanals|Stiftsarmstollen]] des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in den [[St.-Peter-Bezirk]] zu leiten und dort über mehrere Kanäle durch die Altstadt geführt wurde. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen [[Almabkehr]] im [[September]] besichtigt werden.
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[[Äbte von St. Peter|Äbte]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] bauten die heutige [[Edmundsburg]] oberhalb der [[Felsenreitschule]] als Sommersitz aus, der Bau wird heute von der Universität genutzt. Das älteste [[Observatorium Universität Salzburg|Observatorium der Universität Salzburg]] befand sich auf dem Mönchsberg südlich des heutigen [[Schloss Mönchstein|Schlosses Mönchstein]], wo sich auch ein ''Professorenschlössl'' befunden hatte.
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Das [[Neutor]] wurde von [[1764]] bis [[1766]] erbaut. Es verbindet die [[Altstadt]] mit dem [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] [[Riedenburg]] im Westen.
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[[1874]]/[[1875]] wurde der [[Erster Trinkwasser-Hochbehälter Mönchsberg|erste Speicher]] für [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg]] für [[Untersberg]]-Quellwasser auf dem Mönchsberg gebaut (1&nbsp;080 m³). Noch heute wird die Stadt aus einem im Berg gelegenen [[Hochbehälter Mönchsberg|Hochbehälter]] von 25&nbsp;000 m³ mitversorgt. Daneben gab es um 1900 noch den Wasserturm, heute [[Amalie-Redlich-Turm]] genannt neben dem heutigen [[Museum der Moderne Mönchsberg]].
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[[1887]] wurde eine [[Tropfsteinhöhle im Mönchsberg|Tropfsteinhöhle]] nächst dem Sigumundstor entdeckt. 
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Das [[Johannes-Schlössl]] entstand im [[16. Jahrhundert]] und ist heute im Besitz der [[Kongregation der Pallottiner]]. In der Nähe befindet sich das [[Marketenderschlössl]] sowie das [[Hintermaiergütl]], der ehemalige [[Meierhof]] des Johannes-Schlössls.
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Das [[Grand Café Winkler]] begann als [[Restauration Elektrischer Aufzug]] Ende des [[19. Jahrhundert]]s und wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ein beliebter Treffpunkt der Salzburger, bis es in den [[1990er]]-Jahren abgerissen wurde. An seiner Stelle entstanden das [[Restaurant M32]] und das [[Museum der Moderne Mönchsberg]], zu erreichen mit dem [[Mönchsbergaufzug]] oder zu Fuß über die Wege am Mönchsberg.
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Am [[10. Juli]] [[1907]] gelang der erste der beiden bisherigen Nachweise der Schmetterlingsart  [[Choristoneura murinana]] auf dem Mönchsberg.
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Im Mönchsberg befinden sich die [[Mönchsberggaragen]] mit Ausgängen in die Altstadt ([[Toscaninihof]] und [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]]) sowie einem direkten Zugang zu den [[Salzburger Festspielhäuser]]n.
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Bekannte Bauten sind das [[Freyschlösschen]], auch ''Freyvilla'' genannt, die [[Grasmayr-Villa]], das [[Edith-Stein-Haus]] oder das [[Kupelwieserschlössl]].
    
== Bilder ==
 
== Bilder ==
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=== Mönchsberg in alten Ansichten ===
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Datei:Salzburg Kupferstich 1740 Detail Nr 22 Mönchsberg.jpg|[[Salzburg (Kupferstich) Friedrich Bernhard Werner|die Bürgerwehr im Jahr 1710 (gestochen 1740)]]
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Datei:Wasserturm am Mönchsberg um 1900, Salzburger Landesausstellung 2016 Bischof Kaiser Jedermann.jpg|Wasserturm Mönchsberg um 1900, (Sbg Landesausstellung 2016)
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Datei:Möchsbergimpression.jpg|Wehrgraben der Bürgerwehr des Münchner Malers August Seidel (1820 - 1904).
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=== weitere Bilder ===
 
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== Literatur und Quellen ==
 
== Literatur und Quellen ==
 
* [[Walter Del-Negro|Del-Negro, Walter]]: ''Geologie der österreichischen Bundesländer in kurz gefassten Einzeldarstellungen'', Salzburg/Wien 21970.
 
* [[Walter Del-Negro|Del-Negro, Walter]]: ''Geologie der österreichischen Bundesländer in kurz gefassten Einzeldarstellungen'', Salzburg/Wien 21970.